Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

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  • Eric_Flausen
    Eric_Flausen

    #1

    Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

    Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers
    - Flughilfe im Raum Ingolstadt gesucht


    Ich habe mir einen Eolo gekauft. Nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe, wird mir klar, dass der Kauf des Eolo die kleinste Anschaffung war. Ich werde mir wohl noch eine Drehbank anschaffen und ein Maschinenbaustudium machen müssen.


    Das Zusammenbauen des Eolo hat Spaß gemacht. Allerdings hatte ich nur einen ausgeleierten kleinen Imbusschlüssel für die kleinen Madenschrauben. Mein Händler schenkte mir seinen ausgeleierten - weil neue Imbusschlüssel verkauft er nicht. Das Ergebnis: Ich konnte die Schrauben nicht richtig anziehen, so dass sich nach den ersten Flugversuchen der Pitschkompensatorarm löste. Der Schaden Taumelscheibe und Taumelscheibenführung zerstört (Ersatz nicht gerade billig). Ach ja, ein Lager am Rotor-Zentralstück (für die Querwelle der Paddelstange) ist auch noch abgehauen.

    Nachdem alles repariert war, konnte es losgehen. Nur das Ding flog einfach nicht. Alles mögliche probiert. In einem Buch und im Internet gelesen. Ich musste die Standard-Einstellung der Rotorblätter total verstellen, damit er mal mit Mühe ein paar Zentimeter abhob. Also Pitschlehre bestellt (die immer noch nicht da ist). Der Händler machte mich dann darauf aufmerksam, dass ich die Rotor-Blatthalter zwar richtig montiert, die Gestänge aber seitenverkehrt montiert hatte (Blatthalter falsch herum gedreht).

    Nun hob der Eolo richtig ab und Freude kam auf. Auch der Eolo freute sich richtig und drehte sich nur so im Kreis. Auch bei Endstellung des Heckrotors drehte sich der Eolo noch. Ich konnte ihm trotz vieler Versuche und Einstellungsänderungen das Drehen nicht abgewöhnen. Was war es? Die Heckantriebswelle wird mit einer Madenschraube am Heckgetriebe befestigt, war nicht richtig zugedreht und hat durchgedreht, so dass der Heckrotor nie auf volle Touren kam.

    Also war wieder der verdammte Imbusschlüssel schuld. Ich habe alle Fachgeschäfte und Baumärkte in Ingolstadt abgefahren und nirgends diese Imbusschlüssel bekommen. Ich musste dann einen ganzen Satz für 10 Euro kaufen, um diesen Mini-Imbus zu bekommen. Schon ärgerlich.

    Aber jetzt flog das Ding - im Garten, gegen den Zaun. Rotorblätter hin. Am nächsten Tag, schöne ßbungen mit einem Anfängergestell unter den Kufen. Das war schon mal was. Nur das Drehen des Heckrotors habe ich nicht hinbekommen. Dabei habe ich mal die Funktionsweise des Kreisels untersucht, mit dem Ergebnis, er kreiselt nicht. Garantiefall - ich bin mal gespannt ob ich eine oder drei Wochen auf Ersatz warten muß.

    Trotzdem, auch ohne Kreisel kann man üben. Dabei habe ich den Schwerpunkt mit Akku und Landegestell genauer eingestellt. Von richtig steuern kann natürlich keine Rede sein, aber er flog schon mal und bis zu einem Meter bin auch schon mal hoch. Natürlich nicht mehr im Garten sondern auf der Wiese. Was auch nervt ist die Akku-Befestigung. Gibt es da nichts besseres?

    Nur heute bin ich nicht mehr auf der Wiese, der Motor ist nämlich kaputt. Ich habe wohl zu oft hintereinander (neuer Akku rein und los gings wieder). Es hat mir keiner gesagt, dass man nur einmal in 30 Minuten fliegen darf.

    Vielleicht gibt es im Bereich Ingolstadt einen Hubschrauber-Fan. Unser Modellflugclub hat keinen, der mir mal das Fliegen zeigen und bei der Feinjustage helfen könnte. Ich bin zwar schon ziemlich alt (40), was aber wohl hier nicht so viel zu bedeuten hat.[/COLOR][/B]
  • RV
    RV
    Mikado-Heli.de
    VStabi-Support
    • 02.06.2001
    • 7766
    • Rainer
    • Modellsportgruppe Bachgau- Schaafheim

    #2
    Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

    Also, zum Thema Inbus.

    Vergiß das Baumarktzeugs!

    Werkzeugfachhandel => WERA Inbussatz (Schwarze lange Schlüssel inkl. 6-Kantkugel mit grünem "Plastikgriff" im Set mit Halter von 2-8 mm) ca. 35 Euro und Ruhe ist. Gibts auch Einzeln.

    So ein Schlüssel hält lang.

    Falls mal eine Made rund ist, gibts auch einen zölligen Schlüssel, der ist noch ein bißchen dicker und greift dann immer noch. (Z.B. bei Vario)

    Leider bin ich nicht aus dem Raum IN (kenne mich aber dort aus). Woher kommst Du genau?
    VStabi Support: http://www.vstabi.de
    Kontakt bitte per Email, keine PN.

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    • E=mc²
      E=mc²

      #3
      Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

      Hallo,

      was den Akku an geht so geh mal nach hier, und sehe unter Tuning nach und dann soltest Du das hier finden Landegestell Eolo mit Akkuhalter. Das könnte Dein Problem lösen.

      Gruß Björn

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      • Eric_Flausen
        Eric_Flausen

        #4
        Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

        Hallo Rainer und Björn:

        Danke für die Tips.

        Ich komme aus Schwaig/Münchsmünster bei Vohburg/Ingolstadt.

        Eric

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        • Euroheli
          Member
          • 30.09.2002
          • 162
          • Hans
          • Gaimersheim

          #5
          Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

          Hallo Eric

          [dass der Kauf des Eolo die kleinste Anschaffung war] Falls Du Heli-oder gar Modellbauanfänger bist, ist diese Erkenntnis absolut richtig.
          [Maschinenbaustudium machen müssen]
          Das Maschinenbaustudium macht die ganze Heli-Geschichte nur etwas leichter, wichtiger ist Geduld und Ausdauer und die Freude an kleinen Schritten.
          [Also Pitchlehre bestellt (die immer noch nicht da ist] Wie man einen Heli ohne Pitchlehre einstellt ist mir ein Rätsel.

          Ich komme aus dem Raum Ingolstadt, genauer aus Gaimersheim und beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Helis. Leider kenne ich mich aber mit E-Helis und speziell mit dem Eolo nicht so sehr gut aus (fliege Graupner UNI-Expert) aber ich denke zum Einstellen des Helis könnte ich Dir schon helfen.

          Falls Du aber absoluter Heli-Neuling bist, würde ich Dir dringend zur Anschaffung eines Flugsimulators raten, denn sonst wird das nichts und Du produzierst nur einen Haufen Eolo-Schrott.

          Die Anschaffung passender und qualitativ guter Imbus-Schlüssel sind ein absolutes Muss für einen Heli-Bastler.
          Nicht umsonst heissen die Dinger ja Hub-Schrauber. 8)

          Im übrigen denke ich, dass man mit 40 noch nicht alt ist und vor allem nicht zu alt zum Helifliegen ist.

          Viele Grüsse

          Hans
          Grüsse Hans

          NH-90/Lama Sa315/Long Ranger/Comeback 150/ Logo 10

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          • mille02
            mille02

            #6
            Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

            Hallo Eric,
            wie schon meine Vorgänger sagten:
            Es geht nichts über hochwertiges Werkzeug und
            ein Flugsimulator spart ungemein Kosten!
            Aber nichts für ungut, was ist das für ein Händler, der einem offensichtlichem Anfänger einem abgenudelten Imbus-Schlüssel schenkt und spätestens nach den ersten Problemen nicht mal hellhörig wird
            Der Weg zu einem Modellflugverein mit erfahrenen Helipiloten wird Dir manchen ßrger ersparen, so hast Du länger Freude an unserem schönen Hobby,
            viele Grüße Roman

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            • Souk
              Souk

              #7
              Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

              Hi,

              in Allershausen gibt es den Helisport Prattner. Der ist Kompetent und stellt auch Helis ein. Flugschule ist auch dabei.

              Leider ist er nicht ganz billig.

              Zu Anfängerfehlern kannst Du dich auch mal durch das Forum von www.ikarus-modellbau.de (ECO8) lesen. Da sind schon alle Deine Probleme abgehandelt worden. Hat mir als Anfänger super geholfen.

              Gruß,
              Oliver

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              • Souk
                Souk

                #8
                Erfahrungsbericht eines EOLO Anfängers

                Noch was,

                für Den Anfang kannst Du auch mit dem Freeware-SIM FMS üben.



                Um ein Gefühl für die Steuerbewegungen zu bekomen ist der echt OK (nimm als Modell den ThreeDee, der verhält sich ähnlich den kleinen Elektroquirls).

                Oliver

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