- Flughilfe im Raum Ingolstadt gesucht
Ich habe mir einen Eolo gekauft. Nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe, wird mir klar, dass der Kauf des Eolo die kleinste Anschaffung war. Ich werde mir wohl noch eine Drehbank anschaffen und ein Maschinenbaustudium machen müssen.
Das Zusammenbauen des Eolo hat Spaß gemacht. Allerdings hatte ich nur einen ausgeleierten kleinen Imbusschlüssel für die kleinen Madenschrauben. Mein Händler schenkte mir seinen ausgeleierten - weil neue Imbusschlüssel verkauft er nicht. Das Ergebnis: Ich konnte die Schrauben nicht richtig anziehen, so dass sich nach den ersten Flugversuchen der Pitschkompensatorarm löste. Der Schaden Taumelscheibe und Taumelscheibenführung zerstört (Ersatz nicht gerade billig). Ach ja, ein Lager am Rotor-Zentralstück (für die Querwelle der Paddelstange) ist auch noch abgehauen.
Nachdem alles repariert war, konnte es losgehen. Nur das Ding flog einfach nicht. Alles mögliche probiert. In einem Buch und im Internet gelesen. Ich musste die Standard-Einstellung der Rotorblätter total verstellen, damit er mal mit Mühe ein paar Zentimeter abhob. Also Pitschlehre bestellt (die immer noch nicht da ist). Der Händler machte mich dann darauf aufmerksam, dass ich die Rotor-Blatthalter zwar richtig montiert, die Gestänge aber seitenverkehrt montiert hatte (Blatthalter falsch herum gedreht).
Nun hob der Eolo richtig ab und Freude kam auf. Auch der Eolo freute sich richtig und drehte sich nur so im Kreis. Auch bei Endstellung des Heckrotors drehte sich der Eolo noch. Ich konnte ihm trotz vieler Versuche und Einstellungsänderungen das Drehen nicht abgewöhnen. Was war es? Die Heckantriebswelle wird mit einer Madenschraube am Heckgetriebe befestigt, war nicht richtig zugedreht und hat durchgedreht, so dass der Heckrotor nie auf volle Touren kam.
Also war wieder der verdammte Imbusschlüssel schuld. Ich habe alle Fachgeschäfte und Baumärkte in Ingolstadt abgefahren und nirgends diese Imbusschlüssel bekommen. Ich musste dann einen ganzen Satz für 10 Euro kaufen, um diesen Mini-Imbus zu bekommen. Schon ärgerlich.
Aber jetzt flog das Ding - im Garten, gegen den Zaun. Rotorblätter hin. Am nächsten Tag, schöne ßbungen mit einem Anfängergestell unter den Kufen. Das war schon mal was. Nur das Drehen des Heckrotors habe ich nicht hinbekommen. Dabei habe ich mal die Funktionsweise des Kreisels untersucht, mit dem Ergebnis, er kreiselt nicht. Garantiefall - ich bin mal gespannt ob ich eine oder drei Wochen auf Ersatz warten muß.
Trotzdem, auch ohne Kreisel kann man üben. Dabei habe ich den Schwerpunkt mit Akku und Landegestell genauer eingestellt. Von richtig steuern kann natürlich keine Rede sein, aber er flog schon mal und bis zu einem Meter bin auch schon mal hoch. Natürlich nicht mehr im Garten sondern auf der Wiese. Was auch nervt ist die Akku-Befestigung. Gibt es da nichts besseres?
Nur heute bin ich nicht mehr auf der Wiese, der Motor ist nämlich kaputt. Ich habe wohl zu oft hintereinander (neuer Akku rein und los gings wieder). Es hat mir keiner gesagt, dass man nur einmal in 30 Minuten fliegen darf.
Vielleicht gibt es im Bereich Ingolstadt einen Hubschrauber-Fan. Unser Modellflugclub hat keinen, der mir mal das Fliegen zeigen und bei der Feinjustage helfen könnte. Ich bin zwar schon ziemlich alt (40), was aber wohl hier nicht so viel zu bedeuten hat.[/COLOR][/B]

Kommentar