Bauplan Graupner Bell 222

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Rolli
    Senior Member
    • 22.08.2006
    • 2403
    • Rolf
    • auf allen Feldwegen

    #31
    AW: Bauplan Graupner Bell 222

    Hi, ich war heute Morgen bei dem herrlichen Wetter mit meiner Bell 222 draussen.

    12 Minuten Flugerlebnis pur. Die Bell stammt von Ewald Heim u. wurde 1978 gebaut.
    Nach dem Umbau auf elektrisch, ist das Flugverhalten wesendlich angenehmer.
    Ein Lipowächter der neueren Generation überwacht die 10 Zellen absolut sicher. Nach 12 Minuten Flugzeit werde ich durch absolut sichtbares Blinken ( 3 Watt Emiter ) zum Landen gebeten.
    Danach habe ich noch genügend Zeit, um eine Stressfreie Landung einzuleiten.
    Das Beast verrichtet seine aufgabe genial. Ich bin einfach begeistert !
    Gruß
    Rolf
    MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

    Kommentar

    • Rolli
      Senior Member
      • 22.08.2006
      • 2403
      • Rolf
      • auf allen Feldwegen

      #32
      AW: Bauplan Graupner Bell 222

      Vor lauter Begeisterung, habe ich vergessen, Bilder anzuhängen.
      Angehängte Dateien
      MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

      Kommentar

      • Buddymobil
        Buddymobil

        #33
        AW: Bauplan Graupner Bell 222

        Hallo Rolf,

        die hast du einfach genial hinbekommen. Sieht Klasse aus.
        Wenn ich man erst einmal mit meiner Bell222 soweit wäre.

        Kommentar

        • Helinobby
          Member
          • 02.01.2010
          • 648
          • Norbert
          • Berlin

          #34
          AW: Bauplan Graupner Bell 222

          Hallo Bernd , hallo Wolfgang und Rolf,

          ich stecke da lange nicht so tief drin in der Geschichte. Aber ich habe im April 2012 von einem Kollegen aus Hamburg eine Lookheed 286h geschenkt bekommen!
          Bin Vertreter der Scale-Fraktion und habe schon eine Agusta A119 Koala mit 4 Blattkopf. Als Mechanik dient ein Raptor E620.
          Ich bin von der Graupner/Heim-Mechanik sehr angetan. Da ich keinen Verbrenner fliegen wollte habe ich die Lookheed auf E-Antrieb kurzerhand ohne weiteres umbauen können. Habe zwar die Lackierung ähnlich der Kavan-Version der Lookheed gewählt, aber bin nach jedem Flugtag immer wieder begeistert von dem Heli und fliege Ihn sehr gern. Jetzt habe ich hier gesehen das es das original auch mit 4-Balttkopf gab und überlege jetzt auf diesen 4er-Kopf umzubauen. Was sagen die Experten, hält die gute Heimmechanik das aus? Fliege jetzt mit 680er Rotorblättern und 8S Lipo Antrieb über Zahnriemen.

          @ Rolf Echt klasse deine Bell !!!!!

          Gruß aus Berlin

          Die Bilder zeigen die Lookheed in alten schmutzigen Grün/Weiß Lack vor dem Umbau, dann in ähnlich der Kavan-Version Lackierung nach dem Umbau auf E - Motor, dann den beleuchteten Cockpitausbau von mir entworfen und meine Agusta ebenfalls mit Cockpitausbau und Piloten.
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von Helinobby; 10.10.2012, 12:21.
          Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger

          Kommentar

          • Rolli
            Senior Member
            • 22.08.2006
            • 2403
            • Rolf
            • auf allen Feldwegen

            #35
            AW: Bauplan Graupner Bell 222

            Hallo Wolfgang, danke.
            Wenn man sich überlegt, dass die Bell fast 25 Jahre im Keller stand u. die Spritreste den Lak angegriffen hatten, hat sich die Arbeit in heutiger Sicht mehr als gelohnt!
            Gruß
            Rolf
            Hast ne PN
            MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

            Kommentar

            • WGS
              WGS
              Member
              • 15.09.2010
              • 675
              • Wolfgang

              #36
              @Bernd Ruof

              Hallo Bernd,

              ich finde es schon etwas merkwürdig und auch ziemlich unfair, dass Du ausgerechnet mich, der sich bis zum Schluss, gegen die schon lange vorherrschenden Widerstände der Geschäftsleitung, für das HEIM-System ein- und manchmal sogar durchgesetzt hat, für das Ende nach immerhin über 25 Jahren verantwortlich machen willst.

              Zitat von Bernd Ruof Beitrag anzeigen
              Die Heim Mechanik funktioniert heute immer noch und war m.M. nach damals seiner Zeit vorraus. Mit ein paar wenigen Verbesserungen hätte sie garantiert auch heute noch ihre Daseinsberechtigung.
              Mal abgesehen davon, dass kein Hersteller jede - zum Teil wenig durchdachte - Anregung der Kunden sofort in der laufenden Fertigung umsetzen kann und jeder auch wieder etwas anderes will:
              Dann mal "Butter bei die Fisch", nenn' uns konkret die "wenigen Verbesserungen", mit denen Du für den Erfolg auch heute noch garantieren willst.
              Allgemeines und unverbindliches Herumnörgeln ist ja sehr verbreitet, wird aber von keinem Hersteller wirklich ernst genommen; konkrete Vorschläge werden aber immer geprüft, auch wenn sie nicht immer und nicht sofort umgesetzt werden können.

              Zitat von Bernd Ruof Beitrag anzeigen
              Und deshalb muss ich Dir lieber Wolfgang, auf Deine Aussage hin, dass Ewald Heim sehr resistent gegen Verbesserungsvorschläge war sagen, dass Du leider auch nicht, oder nur sehr wage auf Vorschläge von Piloten die die Heim Mechanik eingesetzt haben, eingegangen bist. Die Heim Mechanik war, bzw. ist eine super Mechanik wenn man weiß wie man sie zusammenbauen muss. Für einen Anfänger, der die "Tricks" beim Zusammenbau nicht kannte, war sie einfach nicht gemacht. Deshalb war meiner Ansicht nach die Mechanik über kurz oder lang nicht mehr marktfähig.
              Gruß Bernd
              Nein, Bernd, den Schuh zieh' ich mir nicht an!
              Bevor ich nennenswerten Einfluss auf das System hatte, wurde versucht, den möglichen Problemen beim Zusammenbau durch Vormontage zu begegnen; aus Kostengründen war diese Vormontage aber so schlecht ausgeführt, dass man eigentlich alles wieder auseinandernehmen und neu aufbauen musste. Gegen diesen Unsinn habe ich mich von Anfang an vehement gewehrt, aber die Geschäftsleitung bestand darauf; nur mit großer Mühe habe ich es letztlich durchgesetzt, dass wenigstens einige Mechaniken in Bausatzform geliefert wurden und auch umfangreiche Anleitungen mit ausführlichen Erklärungen der Zusammenhänge dazu geschrieben. Dagegen, dass dann die Bausätze oft fehlerhaft zusammengestellt wurden, ist man als Konstrukteuer machtlos.
              Die Anregungen und Vorschläge der "Piloten, die die Heim-Mechanik eingesetzt haben", zu denen ich, wie Du Dich erinnern wirst, auch selbst von Anfang an bis heute gehöre, wurden beispielsweise im Block umgesetzt, als ich die UNI-Expert-Mechanik zur UNI-Mechanik 2000 weiterentwickelt habe, zusammen mit dem UNI-Star 60 zum ULTRA-Star 2000. Weitere Aufzählungen erspare ich uns hier.

              Was meine Anmerkung bezgl. Ewald betrifft, ist es wohl ein Unterschied, ob sich ein Hersteller weigert, Dinge wie z.B. eine kugelgelagerte Kupplung oder Drucklager im Rotorkopf anzubieten, oder ob man erst nach genauem ßberlegen und Abwägen von Vor- und Nachteilen technische Verbesserungen der Geschäftsleitung vorschlägt, welche diese dann u.U. dennoch ablehnt, aus welchen Gründen auch immer.

              Sei's drum, ich weiß nicht, wieso Du mich hier unnötigerweise meinst, angreifen zu müssen; ich habe jedenfalls nicht vor, dieses Thema weiter zu vertiefen, werde also nichts mehr dazu schreiben.
              Grüsse
              Wolfgang

              Kommentar

              • Rolli
                Senior Member
                • 22.08.2006
                • 2403
                • Rolf
                • auf allen Feldwegen

                #37
                AW: Bauplan Graupner Bell 222

                Oh,Oh, das hört sich nicht gut an.
                MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.

                Kommentar

                • WGS
                  WGS
                  Member
                  • 15.09.2010
                  • 675
                  • Wolfgang

                  #38
                  AW: Bauplan Graupner Bell 222

                  Hallo Helinobby,

                  Zitat von Helinobby Beitrag anzeigen
                  das es das original auch mit 4-Balttkopf gab und überlege jetzt auf diesen 4er-Kopf umzubauen. Was sagen die Experten, hält die gute Heimmechanik das aus? Fliege jetzt mit 680er Rotorblättern und 8S Lipo Antrieb über Zahnriemen.
                  na klar hält die HEIM-Mechanik das aus, wieso denn nicht?

                  Was das Original betrifft: Die wenigen Prototypen, die gebaut wurden, haben als Versuchträger für das Rotorsystem der "Cheyenne" gedient, es gab sie mit Zwei- Drei- und Vierblattrotoren. Eine Serienfertigung wurde ja bekanntlich nie aufgenommen, und die Kavan-Lackierung stammt vom vorab verteilten Verkaufsprospekt.
                  Angehängte Dateien
                  Grüsse
                  Wolfgang

                  Kommentar

                  • Helinobby
                    Member
                    • 02.01.2010
                    • 648
                    • Norbert
                    • Berlin

                    #39
                    AW: Bauplan Graupner Bell 222

                    Hallo Wolfgang,

                    danke für die schnelle Antwort!

                    Bisher habe ich nur Modelle mit 2-Blatt Rotorkopf gesehen, egal ob von Kavan oder Graupner/Heim! da könnte ich ja glatt ein Unikat schaffen wenn ich jetzt auf 4Blattkopf gehe!
                    Da du ja mit der Technik sehr vertraut bist sei ein Frage erlaubt: Fliege jetzt mit 680er Rotorblätter beim 4 Blattsatz habe ich die Wahl zwischen 600mm oder 700mm Blättern. Zu welcher Größe würdes du mir raten?

                    Vielen Dank für deine Hilfe!

                    Gruß aus Berlin
                    Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger

                    Kommentar

                    • Bernd Ruof
                      Member
                      • 03.08.2001
                      • 620
                      • Bernd

                      #40
                      AW: Bauplan Graupner Bell 222

                      Hallo Wolfgang,

                      sorry, wenn das falsch verstanden worden ist! Ich mache Dich nicht für das Ende des Heim Systems verantwortlich, sondern habe lediglich gemeint, dass Du, ähnlich wie Ewald Heim, auch nicht für Anregungen von außen zugänglich warst. Nach deiner Antwort ist mir aber auch etwas verständlicher geworden warum.
                      Ich selber arbeite auch in der Konstruktion einer Maschinenbaufirma und weiß daher, dass es nicht immer einfach ist ßnderungen im Handumdrehen durzusetzen und schon gar nicht dann, wenn die Geschäftsleitung anderer Meinung ist.
                      Was mir natürlich auch klar ist, dass das Ende des Heim Systems mit der Marktüberflutung an Helis aus Fernost eingeläutet wurde.
                      Klar hast Du während Deiner Graupner Zeit einiges an den Mechaniken gemacht und verbessert, was auch sehr schön war, aber es gab so ein paar Dinge die wären sehr wichtig gewesen.
                      Da war zum einen die Einstellung des Getriebespieles am Hauptgetriebe. Woher sollte der Kunde wissen, dass die Lagerböcke um 180° zu drehen sind wenn das Axialspiel zu groß oder zu klein war. Zudem war es ein riesiger Aufwand die Lagerböcke wieder auszubauen und zu drehen.
                      Ein noch größeres Problem waren die Kegelräder am Abgang zum Heckrotor und im Heckrotor selber. Da musste ich Teilweise die Rückseite der Kegelräder um einige zehntel mm abschleifen um überhaupt etwas Spiel in die Verzahnung zu bekommen. Ich habe manchmal einen ganzen Abend gebraucht um ein Heckrotorgetriebe zu montieren. Danach lief es dann aber auch ewig!
                      Ob das beseitigen dieser Probleme allerdings das Heim System gerettet hätte, bezweifle ich allerdings auch, denn obwohl die Heim Mechanik seiner Zeit voraus war, war sie zum Modellhubschrauber Fliegen und nicht zum Herumzappeln gemacht.
                      Und jetzt hoffe ich, dass Du verstanden hast was ich meine, es ist und war nie meine Absicht Dich für das Ende des Heim Systems verantwortlich zu machen und schon gar nicht mit Dir zu streiten!

                      Gruß Bernd
                      Zuletzt geändert von Bernd Ruof; 10.10.2012, 14:29.
                      Gru� aus dem schönen Remstal Bernd

                      Kommentar

                      • WGS
                        WGS
                        Member
                        • 15.09.2010
                        • 675
                        • Wolfgang

                        #41
                        AW: Bauplan Graupner Bell 222

                        Hallo Helinobby,

                        die Blattlänge allein ist noch kein entscheidendes Kriterium, es kommt auch auf die Blattiefe und das Profil an. Ob der Antrieb das "schafft" wird entschieden von Rotormasse und Gesamt-Luftwiderstand:

                        In diesem Zusammenhang gilt u.a. für einen gegebenen (erforderlichen) Rotorschub:

                        a) Je länger die Rotorblätter, um so höher der Wirkungsgrad

                        b) Doppelte Anzahl Rotorblätter = doppelter Luftwiderstand

                        c) Je mehr Rotorblätter, um so schlechter der Wirkungsgrad

                        d) Je mehr Rotorblätter, um so niedriger der erforderliche Anstellwinkel

                        Die ßberlegung ist daher: Der maximale Rotordurchmesser ist begrenzt auf einen Wert, bei dem sich Haupt- und Heckrotorblätter nicht treffen können. Wenn ich von einem "passenden" Zweiblattrotor ausgehe, sollte ein entsprechender Vierblattrotor den gleichen Durchmesser haben, wobei dann der Pitchwert für den gleichen Rotorschub reduziert werden muß. Wenn ich beispielsweise beim Zweiblattrotor 4° Pitch für den Schwebeflug brauche, kann ich (theoretisch) bei einem Vierblattrotor mit gleichen Blättern den Pitchwert auf 2° reduzieren. Tatsächlich wird es aber etwas mehr sein, weil sich der Wirkungsgrad verschlechtert hat. Wenn ich bei einem relativ leichten Modell auf so kleine Schwebeflugpitchwerte komme, dass die Steuerung hektisch und unpräzise wirkt, außerdem die verdoppelte Rotormasse hohe Drehmomente und Leistungsspitzen des Antriebs erfordert, wähle ich besser Rotorblätter mit geringerer Tiefe aus (geringere Masse, Auftrieb und Widerstand -> höherer erforderlicher Pitchwert).

                        Um es kurz zu machen, ein Anhaltspunkt:
                        Ich habe damals auf der Lockheed zeitweilig den gleichen Vierblattrotor geflogen, wie auf der "A109 Wide Body" und der Bo105, nämliich den PEKA Multiblade-Kopf mit 1500mm Rotordurchmesser und Blättern mit 45mm Tiefe. Das paßte einwandfrei zu einem 60er Antriebsmotor, genau wie der Bendix-Rotor (Orthofer-Rotor) mit den gleichen Abmessungen.
                        Grüsse
                        Wolfgang

                        Kommentar

                        • WGS
                          WGS
                          Member
                          • 15.09.2010
                          • 675
                          • Wolfgang

                          #42
                          AW: Bauplan Graupner Bell 222

                          Zitat von Bernd Ruof Beitrag anzeigen
                          Da war zum einen die Einstellung des Getriebespieles am Hauptgetriebe. Woher sollte der Kunde wissen, dass die Lagerböcke um 180° zu drehen sind wenn das Axialspiel zu groß oder zu klein war.
                          Aus der Anleitung?
                          Angehängte Dateien
                          Grüsse
                          Wolfgang

                          Kommentar

                          • Helinobby
                            Member
                            • 02.01.2010
                            • 648
                            • Norbert
                            • Berlin

                            #43
                            AW: Bauplan Graupner Bell 222

                            Zitat von WGS Beitrag anzeigen
                            Um es kurz zu machen, ein Anhaltspunkt:
                            Ich habe damals auf der Lockheed zeitweilig den gleichen Vierblattrotor geflogen, wie auf der "A109 Wide Body" und der Bo105, nämliich den PEKA Multiblade-Kopf mit 1500mm Rotordurchmesser und Blättern mit 45mm Tiefe. Das paßte einwandfrei zu einem 60er Antriebsmotor, genau wie der Bendix-Rotor (Orthofer-Rotor) mit den gleichen Abmessungen.
                            Vielen Dank Wolfgang,

                            ich habe auf meiner Agusta gute Erfahrungen mit den Spinblades gemacht. Die 700er Länge hat ca. 40mm Tiefe und nach deiner Einschätzung würde da ja nichts gegen sprechen! Leider sind die Dinger für rechtsdrehende Systeme. Wo finde ich den Mehrfach Blätter für Linksdreher?

                            Gruß aus Berlin
                            Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger

                            Kommentar

                            • WGS
                              WGS
                              Member
                              • 15.09.2010
                              • 675
                              • Wolfgang

                              #44
                              AW: Bauplan Graupner Bell 222

                              Zitat von Helinobby Beitrag anzeigen
                              Wo finde ich den Mehrfach Blätter für Linksdreher?
                              Beim Vierblattrotor ist es ja relativ einfach, Du brauchst keinen 4er Satz, sondern kannst zwei normale Zweiblattsätze verwenden; Du mußt sie halt kennzeichnen, damit die Paare immer gegenüberliegend montiert werden.

                              Am einfachsten ist es bei symmetrisch profilierten Blättern, sie sind für Rechts- und Linkslauf geeignet. Außerdem ist es bei symmetrischen Blättern unkritischer, beim paddellosen Mehrblattrotor unerwünschte Schwenkbewegungen aufgrund von Druckpunktwanderung zu vermeiden, wie sie bei unsymmetrischen Blattprofilen ("S-Schlag") gelegentlich auftreten. Den höheren Maximalauftrieb asymmetrischer Blätter brauchst Du bei der Lockheed mit Sicherheit nicht.
                              Ich denke mal, wenn Du einfach nach zwei Paaren symmetrisch profilierter Blättern mit 45...55mm Tiefe suchst, die zudem für den Betrieb ohne Hillerrotor ("flybarless") geeignet sind, sollte das nicht all zu schwierig sein, etwas Passendes bei einem der "üblichen Verdächtigen" zu finden.
                              Natürlich kommt es auf den Rotorkopf und seine Blattaufnahmen an, da hast Du nicht geschrieben, ob Du schon einen Vierblattkopf hast und welchen. Wenn nicht, würde ich beispielsweise versuchen, einen kompletten Bendix-Rotor zu beschaffen (Vario).
                              Grüsse
                              Wolfgang

                              Kommentar

                              • Helinobby
                                Member
                                • 02.01.2010
                                • 648
                                • Norbert
                                • Berlin

                                #45
                                AW: Bauplan Graupner Bell 222

                                Hallo Wolfgang,

                                danke genau so werde ich das machen! Habe jetzt auch 680er SAB symmetrische links herum montiert und dann nehme ich víelleicht gleich ein zweites Paar dazu!
                                Einen Vierbattkopf habe ich schon und da passen sogar auch die Blattaufnahmen!

                                Dann werde ich mit meinem Weihnachtsgeld in der Winterpause meine Lookheed für das nächste Frühjahr auf 4 Blatt umrüsten! Nur noch ein FBL System und zwei Blätter und schon bei ich dabei!

                                Vielen Dank für die Hilfe!

                                Gruß aus Berlin
                                Lookheed 286h,Agusta A119,Vario Bell 230,Vario Bell 212,Hallmann Lama, Bell Ranger

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X