Hat schon irgendwer mit dem LiPo-Akku, der auf der Hompeage von Minicopter als Neuheit steht, Erfahrungen gemacht?
Hier mal die Daten:
11S2P, 4400 mAh
Und ein Bild: http://www.minicopter.de/de/neuheiten.html#
Und wie lädt man die 11 Zellen in Reihe ohne Probleme (LiPo´s sind ja sehr empfindlich auf ßberladen / Tiefentladen)? Wäre schön, professionelle Antworten zu bekommen.
Sind es dann nicht nur 11 sondern sogar 22 Zellen? Und stellt die Hitze, die beim Laden entsteht nicht ein Problem für den Elektrolyten dar?
Wieviel Spannung liefern die 11x2 Zellen bei voller Aufladung?
Uwe aus C-Town
das man den Pack mit 11 Zellen lädt ist schon klar, aber das sich 11 Zellen wohl nie 100%ig gleich laden/entladen kann zum Problem werden - dann braucht man die Feuerwehr! Sind hier im Akkupack Schutzschaltungen eingebaut, die dies verhindern helfen? Hier gibt es übrigens in der ROTOR momentan eine Serie zur Behandlung dieser Zellen.
Also, auf ein Neues! Danke.
der Witz bei einem solchen Pack ist ja das nur selektierte Zellen zum Einsatz kommen (sollten) .
Nach über 50 Lade / Entladezyklen habe ich an einem TT Pack keine Differenzen der einzelnen Zellen feststellen können.
Natürlich machte es Sinn die Zellen, was weiss ich, alle 10 Zyklen, einzeln mal aufzuladen damit alle wieder auf gleichem Level sind.
Dies ist aber nur über einen schon vorher eingebauten 'Servicestecker' mit dem man die Zellen einzeln erreicht durchführbar und dauert natürlich auch entsprechend lange.
Ob das überhaupt nötig ist? Es gibt halt noch keine wirklichen Langzeiterfahrungen mit diesen Zellen. Fest steht das der Akku Verbrauchsmaterial bleibt. Und nur weil er teurer ist muss er ja nicht länger halten . Verglichen mit der Flugzeit ist er ja auch nicht teurer als ein RC2400 und der ist nach 100 Zyklen im '3D' Einsatz nun mal platt.
In den heute käuflichen Packs ist noch nichts an Schutzschaltungen eingebaut. Das würde den Preis mit ca. 15 EUR pro serieller Verbindung nur noch weiter rauf treiben.
was würde eigentlich dagegen sprechen, bei LiPo-Akkus grundsätzlich alle Zellen einzeln zu laden (über den schon erwähnten Service-Stecker)? Natürlich nicht nacheinander, sondern alle gleichzeitig. Die Kosten für ein Ladegerät mit 10-12 parallelen Ausgängen an einem geeigneten Stecker dürften sich doch in Grenzen halten, da die Regel-ICs ja inziwschen in wirklich jedem zweiten Elektonik-Artikel vom Handy bis zum Foto-Apparat drin sind. Und das wirklich teure am Ladegerät, die Strom/Spannungswandlung braucht man ja nur einmal. Gibts so was eventuell sogar schon?
Bei allem Ausbalancieren, das Laden aller Zellen in Reihe ist mir bei solch "langen" Packs doch irgendwie etwas suspekt. Insbesondere wenn man an den heißen Inhalt dieser Zellen denkt.
@Markus
Zu den Zellen: vermutlich wirklich von Tanic, unter www.rcgroups.com gabs schon einige Berichte drüber. Das Fazit dort war in etwa: Hoffnungsvoll, aber noch nicht perfekt, speziell für 30-zellige E-Hubis scheint wohl 11x2 noch ziemlich eng zu sein.
ich denke genau dieser Service Stecker ist die Zukunft.
Auf dem Platz 'vollblasen' mit 8A und zu Hause dann 'Pflegen' über diesen Stecker. Die entsprechenden Ladegeräte werden kommen. Zudem ist das auch noch preiswerter als die Balancer, so ein Ladegerät kann man ja auch für kleinere Akkus verwenden.
wenn du alle Zellen einzeln lädst hast du wohl eher Probleme als mit identischen in Serie. Perfekt wäre es, alle Zellen parallel zu laden, dazu müsste man aber die einzelnen Zellen mit Steckern verbinden und auseinandernehmen.
Die Idee mit dem Servicestecker führt zu einem Kurzschluss weil Lader mit mehreren Ausgängen fast immer eine gemeinsame Masse haben. Ausserdem haben 11 Lader niemals genau die gleiche Spannung, du würdest also Probleme schaffen anstatt sie zu lösen.
Ein Lader der diese Probleme nicht hat, würde viel mehr Kosten als ein paar Akkusätze.
Ich kenne den Lipo Balancer nicht, aber wenn er so gut ist könnte man den ja zum Laden an einen Servicestecker anhängen. Anstatt in jedes Pack teure Elektronik zu verbauen.
Perfekt wäre es, alle Zellen parallel zu laden, dazu müsste man aber die einzelnen Zellen mit Steckern verbinden und auseinandernehmen.
Das klingt irgendwie gefährlich. Niedriger Innenwiderstand der Zellen und hohe Spannungsdifferenz vorrausgesetzt, könnten beim Zusammenschalten der Einzelzellen da ganz schöne Stöme fließen!
Die Idee mit dem Servicestecker führt zu einem Kurzschluss weil Lader mit mehreren Ausgängen fast immer eine gemeinsame Masse haben.
Gut, parallel sollte man die (Einzel-)Lader besser nicht schalten. Aber das ist noch immer kein zwingender Grund, nur die Gesamtspannung des Ladegerätes zu regeln. Im Prinzip läuft das dann natürlich schon fast wieder auf eine Art Ladegerät mit eingebautem Balancer hinaus...
Ausserdem haben 11 Lader niemals genau die gleiche Spannung, du würdest also Probleme schaffen anstatt sie zu lösen.
Sollten sie aber schon annähernd haben. Wenn ich da die Angaben der Zellenhersteller richtig im Kopf habe, ging es da um wenige zehn Millivolt. Und da explodierende Telefone ja immer noch eher die Ausnahme sind, werden sie die Toleranzen wohl vermutlich auch einhalten.
Und teuer kann so ein Teil mit Sicherheit nicht sein, wenn man sieht, wie breit das mittlerweile eingesetzt wird.
Die Spannungslage kommt auch bei den Nicd-Zellen aus dem Gleichgewicht, nur besteht bei NiCd und NiMh die Möglichkeit durch gezieltes ßberladen mit 1/10C die Zellen wieder voll zu bekommen, ohne einzeln laden zu müssen.
Sind eben toleranter gegen überladen.
Wie Jörg schon sagte:
Akkus sind bei unseren Anforderungen Verbrauchsmaterial.
Und mir persönlich sind Lipo von der Handhabung her lieber.
Nach dem Flug aufladen, geladen liegen lassen und wenn Zeit ist ohne Verzögerung und Leistungseinbussen fliegen gehen. Nicht erst den leer gelagerten NiCd-Pack laden müssen, noch dazu, wo der Pack nach längerem liegen (2-3Wochen) doch erst nach dem 2-3 mal laden die volle leistung bringt.
Die Zellen hin und wieder mal messen (etwa alle 5-10 Flüge) und event. einzeln laden mit dem GLEICHEN Ladegerät oder Netzteil (spannungs- und stromgeregelt) reicht.
Servicestecker oder Balancer einbauen ist geschackssache....wird für die Massenverbreitung der lipo wohl notwendig werden, um die Narrensicherheit zu erreichen...wenn ich mir so anschaue, was mit den NiCd für Unfug getrieben wird, dann wirds besser sein, man gibt so manchem keine Lipo in die Hand :-)
Bye Leute
PS: Die Feuerwehr brauchts nur bei brutaler Misshandlung der Zellen, sprich massive ßberladung! ßberlastung während des Fliegens, Tiefentladung, Kurzschlüsse (etwa 10-15s) und Abstürze sind in meinem Bekanntenkreis und bei mir derzeit nur mit Aufblähen der betroffenen Zellen in Verbindung gestanden. Also (noch) keine Katastrophen.
Die Zellen stecken mehr weg als angenommen wird, ohne gleich in Flammen aufzugehen.
Lasst euch nicht von der Panikmache anstecken. Fragt lieber mal bei den Slowflyer-Piloten in euerem Umkreis nach, die haben oft die meisten (selbstgemachten)Erfahrungen ;-)
F3C und nichts anderes...oder doch ein klein wenig...gg
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