Es handelt sich um die Verbindung TS <-> Blatthalter.
Was ist passiert (im Groben):
Landung war "unglücklich" in nem Feld. Ich weiß nicht genau was angebaut ist, ist auf jeden Fall ca. Kniehoch, komplett grün und nicht "fest".
D.h. eigentlich kein Wiederstand bei drehenden Rotorblättern. Wird normal einfach abrasiert. (Dazu noch später.)
Zunächst ist mir die Kugelkopfschraube einfach nur rausgerissen, war aber noch ganz. War gerade im V-Stabi Forum was am Fragen, daher findet sich ne genauere Erklärung wies dazu kam auch dort (Startseite > Version 4 > Fragen > V-Stabi 4.0 Fragen zur Einstellung - DDM).
Hab die Schraube dann wieder reingedreht und sie hielt trotz starkem ziehen mit ner Zange auch gut. Zur Sicherheit nachgefragt was andere machen würden und mir wurde geraten, einfach um 90° zu drehen, so dass der TS-Mitnehmer an der Schraube hängt, statt Blatthalter, da weniger/keine Last.
Also gesagt getan, wollte die TS um 90° drehen. Schraube nochmal raus und mit Sicherungslack wieder rein. Zack, war sie mit nur leichtem anziehen abgerissen (besser hier als unterm Flug).
Fliegen mit nur einem TS-Mitnehmer würde zu Unwucht/Vibrationen führen meinte RV im V-Stabi Forum.
D.h. entweder neu kaufen, oder wieder heile machen. Die Frage ist, ob das sinnvoll ist und obs überhaupt geht.
Mir würde nur einfallen, das abgerissene Stück raus zu bohren. Aber ob das geht ... kann ich mir nicht ganz so vorstellen.
Würde bedeuten, ne neue TS für 65€-70€. Total zum kotzen, wenn man liest warum das passiert ist.
Meine Fragen nun:
1. Seht ihr ne Möglichkeit das zu reparieren und nur ~6€-7€ für so ne neue Kugelkopfschraube zu zahlen, oder führt kein Weg an der neuen TS vorbei (fürchte ich fast). Auch im Hinblick Sicherheit, sowohl mich/andere/allgemein, als auch für den Heli (lieber jetzt 70€ als später 200€ oder so).
2. Kann das evtl. ein Materialfehler sein? Mir kommt das irgendwie bisl komisch vor. Der Wiederstand von dem Angebauten ist wirklich gering, zumal das ganze noch in ner etwas dicht bewachseneren Fahrspur vom Traktor war, also eh bisl weniger bepflanzt als so am Feld. Nach der Landung wurde ja erstmal alles abrasiert, da der Rotor ja quasi noch volle Drehzahl hatte.
Erst danach ist die Schraube rausgerissen. So hab ich das zumindest gesehen (Rotorblatt hing dann schief, hat aber zum Glück nichts anderes beschädigt, da er dann auch schon fast ganz ausgedreht hatte). Geht ja ziemlich schnell und ob ich das, vorallem in der Situation, zu 100% richtig erkannt hab ...
Im harten 3D Flug, sollten allerdings doch wesentlich höhere Belastungen an dieser Verbindung hängen. Daher meine ßberlegung den Händler mal zu fragen was er meint.
Klar kann man jetzt sagen selbst Schuld, was landest da ... wie gesagt war einfach unglücklich, aber darum gehts hier auch nicht.

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