Hab mal nach ca 450 oder 500 Flügen mit dem 600sx eine kleine Wartungsrunde eingelegt. Anfang des Jahres schonmal alle "wichtigen" Lager getauscht. Und nun hatte ich einen kleinen "Aha-Moment" bei den Hebelarmen (siehe Bild).
Seit wann diese Risse drin sind, kann ich nicht sagen. Absturz hatte ich keinen.
Aber nach der Anzahl Flüge darf auch mal was getauscht werden.
Sinn und Zweck des Beitrags hier ... kontrolliert es mal bei euch. Vorbeugende Wartung.
AW: Logo 600sx Defekt am Hebelarm für TS Mitnehmer
Ist ein nicht ganz unbekanntes Problem der Y-Arme. Hängt wohl mit dem Spritzverfahren zusammen. Gab dazu in eine der letzten ROTOR-Ausgaben auch einen kurzen Bericht dazu, ich meine von Fred Annecke. Mögliche Lösung: den Bolzen durch eine entsprechende Schraube mit Stopp-Mutter ersetzen, ggfs. die Bohrungen der Aufnahmeösen nacharbeiten.
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Ist eine prinzipbedingte Schwachstelle von Bohrungen oder Durchbrüchen in Kunststoffteilen.
Da die Fliessfronten (gesehen aus der vom Anspritzpunkt abgewandten Seite) den die Bohrung bildenden Stift in der WZ-Kavität von zwei Seiten umspülen, und hinter diesem Stift wieder aufeinandertreffen, verbinden/verschmelzen diese beiden Schmelzfronten durch deren leichte Erkaltung nicht so stark miteinander.
Dadurch ist auch die mechanische Belastbarkeit an dieser als -Bindenaht- bezeichneten Stelle des Aufeinandertreffens dieser beiden Fliessfronten geringer.
Diese Bruchstellen sind, wie auf dem Bild zu sehen, in der Regel sehr glatt.
Dieser Effekt kann durch eine saubere rheologische Untersuchung und einer entsprechenden Auslegung des Spritzguss-Werkzeugs (lokales ßberheizen im Bindenahtbereich) gemindert werden.
Eine weitere Möglichkeit der Ergebnisverbesserung besteht durch geschickte Positionierung der Anspritzpunkte und der dadurch möglichen Verschiebung der Bindenahtposition in mechanisch unkritischere Positionen des Kunststoffteils.
Ist ein nicht ganz unbekanntes Problem der Y-Arme. Hängt wohl mit dem Spritzverfahren zusammen. Gab dazu in eine der letzten ROTOR-Ausgaben auch einen kurzen Bericht dazu, ich meine von Fred Annecke. Mögliche Lösung: den Bolzen durch eine entsprechende Schraube mit Stopp-Mutter ersetzen, ggfs. die Bohrungen der Aufnahmeösen nacharbeiten.
Gruß
Christoph
Die Lösung scheint gut zu sein, sollte aber aus meiner Sicht, vom Hersteller selbst gelöst werden!
Wie schaut das dann aus wenn man selber daran bohrt weil man die Haltbarkeit in Frage stellen muss?.
Die Lösung scheint gut zu sein, sollte aber aus meiner Sicht, vom Hersteller selbst gelöst werden!
Wie schaut das dann aus wenn man selber daran bohrt weil man die Haltbarkeit in Frage stellen muss?.
Ich habe die Lösung von Fred Annecke selbst noch nicht ausprobiert, sondern kontrolliere vor jedem Flug, ob die "Nahtstelle" geplatzt ist oder nicht. Es gab dazu auch ein Bild in der ROTOR. Für mich schaute das nach einer soliden Lösung aus. Im Prinzip soll auch nicht viel Material weggebohrt werden, sondern nur soviel, dass eine entsprechende Schraube durchpasst, ohne Druck auf die "Nahtstelle" auszuüben.
Ich habe die Lösung von Fred Annecke selbst noch nicht ausprobiert, sondern kontrolliere vor jedem Flug, ob die "Nahtstelle" geplatzt ist oder nicht. Es gab dazu auch ein Bild in der ROTOR. Für mich schaute das nach einer soliden Lösung aus. Im Prinzip soll auch nicht viel Material weggebohrt werden, sondern nur soviel, dass eine entsprechende Schraube durchpasst, ohne Druck auf die "Nahtstelle" auszuüben.
Grüße
Christoph
Ich kenne den Bericht aus der Zeitschrift nicht. Dann müsste eine Schraube mit einem langen Schaft verwendet werden. Sonst arbeiten sich die Gewindeflanken in das Material. Ist das so gelöst?
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Wo ist denn hier ein Problem, das man prophylaktisch angehen müsste? Offenbar passiert erstmal nicht viel, wenn die Naht reißt. Also reicht doch regelmässige Kontrolle.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
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Danke für den Hinweis, Kontrolle ist sicher ok - ich hab auf meinem 500 u. 600 (beide über 10 Jahre alt) nicht wenige Flüge und die Teile sind noch immer ok und einige Abstürze haben sie auch verkraften müssen.
Danke für den Hinweis, Kontrolle ist sicher ok - ich hab auf meinem 500 u. 600 (beide über 10 Jahre alt) nicht wenige Flüge und die Teile sind noch immer ok und einige Abstürze haben sie auch verkraften müssen.
Ich habe mit meinen beiden LOGOS ähnliche Erfahrung gemacht. Bislang keine Probleme trotz zahlreicher Abstürze. Meine Y-Arme sind immer noch die Original-Baukastenteile und stammen aus den Jahren 2014 und 2015. Deshalb habe ich auch nichts modifiziert, kontrolliere aber jetzt regelmäßig vor jedem Flug.
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Habe mir jetzt noch einen alten Logo 10 3D angesehen. Auch dort sind die Hebelarme in Ordnung.
Das bestätigt mich in meinen Verdacht das am Gelenk mit etwas gearbeitet worden ist was die Eigenschaften des Kunststoff zerstört. Oder es wurde die Kunststoffmischung geändert.
Das bestätigt mich in meinen Verdacht das am Gelenk mit etwas gearbeitet worden ist was die Eigenschaften des Kunststoff zerstört. Oder es wurde die Kunststoffmischung geändert.
Walter hat es in #3 doch schon ausführlich erklärt. Das sind wohl Chargenprobleme in der Produktion.
ßhnliches hatte ich einmal mit den Heckblatthaltern. Da sind mehrmals hintereinander welche beim leisesten Bodenkontakt am inneren Lager geplatzt. Irgendwann war dann wieder Ruhe ...
Walter hat es in #3 doch schon ausführlich erklärt. Das sind wohl Chargenprobleme in der Produktion.
ßhnliches hatte ich einmal mit den Heckblatthaltern. Da sind mehrmals hintereinander welche beim leisesten Bodenkontakt am inneren Lager geplatzt. Irgendwann war dann wieder Ruhe ...
LG
Philipp
Das mag deine Auslegung sein.
Nur kann man alles andere deshalb ausschließen?
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