aus Erfahrung und vielen Tests ist es meiner Meinung nach egal.
Auch würde ich hier bei den Explosionszeichnungen nicht so genau schauen, da hier der
Konstrukteur wahrscheinlich hat nicht so darauf achtet, da as sich hier meist um Step Modelle von Zulieferern handelt.
Ich habe sie bis jetzt immer mit der ßffnung nach innen verbaut, werde sie aber in Zukunft umdrehen, da ich kein Problem damit habe einen Ratschlag von euch an zu nehmen.
Ich möchte nicht nur meine Meinung bestätigt haben. Danke euch.
Wenn's einem egal ist, ob auf die eine Weise etwas passieren kann und auf die andere nicht ...
LG, Philipp
Hallo,
ich habe nicht gesagt dass es mir egal ist, sonder dass es egal ist wie rum sie rein kommen.
Ansonsten hätten Hersteller wie SKF, SBN, ... eine klare Einbaurichtung
der Axiallager angegeben.
Haben sie aber nicht.
Ich habe sie bis jetzt immer mit der ßffnung nach innen verbaut, werde sie aber in Zukunft umdrehen, da ich kein Problem damit habe einen Ratschlag von euch an zu nehmen.
Hab die Axiallager auch jahrelang so eingebaut, kaputt gegangen ist mir deswegen bislang keines. Ich meine auch, dass in so manchen Anleitungen sogar explizit darauf hingewiesen wird (wurde) den Lagerkäfig mit der offenen Seite nach innen einzubauen.
Ich glaube es war voriges Jahr wo dieses Thema mit der Einbaurichtung des Lagerkäfigs ausgiebig im Forum diskutiert wurde, seit dem baue ich die Axiallager auch mit der offenen Seite nach Außen ein.
L.G.M
Ich kann micht nicht erinnern, dass ich mal was vergessen hätte,
Ansonsten hätten Hersteller wie SKF, SBN, ... eine klare Einbaurichtung
der Axiallager angegeben.
Haben sie aber nicht.
Die hohe Fliehkraft ist aber auch ein Spezialfall, der eher selten vorkommt und daher von den Herstellern vielleicht gar nicht berücksichtigt wird.
Ich baue die Lager aber auch immer mit der hohlen Seite nach innen ein. Mein Gedanke dabei war auch, dass das Fett so eher drin bleibt. Hatte nie Probleme damit.
Der Lagerschaden in dem anderen Thread lässt sich aber nicht leugnen. Also unter bestimmten Umständen führt das ja offensichtlich zu Problemen. Ist vielleicht die Kombination schlechter Lager mit hohen Drehzahlen.
zu allererst möchte ich mich mal für diesen interessanten Thread bedanken! Da sind so typische Fragen über die ich so stolperte als ich vor einigen Monaten einen Fenestron auf Links gezogen und erfolgreich stark modifiziert hatte.
Während der Zeit habe ich viel Recherchearbeit getätigt und bin unter anderem bei VARIO auf ein interessantes Detail in einer Bauplanmappe gestoßen, dass zeigt das scheinbar die Käfigrichtung von Lagern unter Fliehkrafteinflüssen wirklich nicht ganz außer Acht zu lassen ist. Hier wird ganz expliziet und mit viel Text & Wanhinweisen auf die Käfigrichtung hingewiesen. Da muss also (zumindest bei Radiallagern) was dran sein. Beim Axiallager(worum es hier ja geht) wurde im selben Atemzug allerdings kein Hinweis gegegeben, daher schloss ich letzendlich folgende Bilanz:
Bei Radiallagern unter sehr starken Fliehkrafteinflüssen unbedingt die Käfiglage beachten, bei Axiallager scheints laut VARIO technisch egal zu sein. Wobei ich im speziellen auf Beitrag #14 hier hinweisen möchte, weshalb ich Axiallager auch immer mit der offenen Seite nach außen einbaue. Also auch so wie VARIO es darstellt ohne es explizit zu erwähnen.
Ach ja, hier noch ein kleiner Off Topic Funfact der wie ich finde fast unvorstellbar ist:
Ein 0,6g schweres Blattlager (zb 6x10x3) das mit Fliehkraft (bei mir ein Fenestron mit 13.500rpm, Position ca. 25mm zur Achsmitte) beaufschlagt wird, wird im Betrieb 3,2kg schwer! Ich habe es 3x mal mit unterschiedlichen Programmen gerechnet bis ichs glauben konnte...
Das mit den Radiallagern verstehe ich nicht so ganz, wenn die Deckscheiben drauf sind, sehen die doch von beiden Seiten gleich aus.
Wie erkennt man dann wo der Käfig ist?
Bei Radiallagern unter sehr starken Fliehkrafteinflüssen unbedingt die Käfiglage beachten ...
... das nur bei sehr speziellen Radiallager Typen gelten wird. Nach der Zeichnung haben die von Vario verwendeten aufgrund der geringen Größe einteilige Käfige, die von einer Seite eingesetzt werden und wohl über die Kugeln drüber schnappen und so in Position bleiben.
Bei größeren Lagern sind die Käfige meist zweiteilig. Die beiden Hälften werden von gegenüber ins Lager gesetzt und dann zwischen den Kugeln miteinander verbunden, mit Biegelaschen, genietet oder punktgeschweißt.
Einerseits sind sie so "fliehkraftneutral", andererseits kann man ja bei den üblichen ZZ oder RS Lagern wegen der Deckel sowieso nicht feststellen, ob und wie der Käfig asymmetrisch ist, ohne sie zu zerlegen und das Fett heraus zu waschen.
Bei größeren Lagern sind die Käfige meist zweiteilig. Die beiden Hälften werden von gegenüber ins Lager gesetzt und dann zwischen den Kugeln miteinander verbunden, mit Biegelaschen, genietet oder punktgeschweißt.
Hast du im Modellbau schon mal so ein Lager gesehen?
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