der Thread-Titel hört sich erstmal unspektakulär an und meine erste Meinung dazu heute auf der Wiese war in etwa auch nur die: "Och nee, das Ritzel hat sich gelockert!"
Am Freitag habe ich ein paar 6S Akkus mit meinem Logo 500SE in Low RPM verschwebt. Das ganze mit wenig Drehzahl und schön sanft. Heute habe ich mal eine 10S Kombination probieren wollen. Also Akkus rein, auf die Wiese, Motor hochlaufen lassen und erstmal die Feststellung gemacht, dass bei 20% Regleröffnung in meinem Robbe Roxxy BL Control 9100-12 Opto schon ordentlich Dampf auf dem Rotor ist.
Ich habe das ein paar Sekunden am Boden beobachtet, als plötzlich das Heck recht wild das Schlackern anfing. Ok, also mal abheben, vielleicht schwingt er im Gras etwas zu viel. Etwas Pitch gegeben und plötzlich ging die Drehzahl am Kopf den Bach runter. Motor aus, kurz geschaut und siehe da, das Ritzel war locker.
Nun wäre das keine Besonderheit, wenn nicht eine lebensnotwendige Kleinigkeit nun ganz fehlen würde: Die Madenschraube hat sich nicht nur gelockert, sie ist "weg"!

gIst Euch das auch schon passiert? Beim Zerlegen vorhin habe ich ganz klar noch die Rest vom Schraubenkleber gefunden. Ich erwarte ja durchaus mal, dass sich eine Madenschraube lockert, aber dass sie komplett rausdreht, ist mir ehrlich gesagt noch nicht passiert.
Ich glaube mittlerweile, dass sich die Madenschraube in den letzten beiden Tagen beim Low-RPM schweben gelöst hat (2 Flüge mit 6S und 6 Flüge mit 5S) und bei den geringen Belastungen das Ritzel noch durch den Loctite auf der Motorwelle gehalten wurde. Bei 10S mit sehr viel mehr Dampf aber diese Verklebung nicht mehr standhielt.
Ein Grund mehr vor und nach jedem Flugtag auch mal das Ritzel zu prüfen.

Viele Grüße,
Tobi

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