ich habe nun 110 Flüge mit dem TDR (Modell 2009) durch. Soweit alles prima. Nun ist mir bei den letzten
Flügen aufgefallen, dass ich beim Schweben ein rel. hochfrequentes auf- und abwippen des Hecks erkennen kann. Ich würde sagen, das ist Wobbeln. Es tritt auf zwischen etwa 1400 bis 1650 Touren, gehe ich höher oder niedriger, ist es weg.
Ich behandele den TDR nicht gerade schonend, Verschleiß dergleichen ist für mich normal und kein Kritikpunkt. Ganz im Gegenteil , der TDR läuft bei mir wie ein Uhrwerk.
Ok nun die Frage. Ich möchte eigentlich ungerne auf den 2010er Kopf wechseln.
Welche Teile muss ich am 2009er Kopf tauschen, damit das Wobbeln wieder weg ist (Am Anfang hat er das nicht gemacht).
Ich würde tippen auf auf die Dämpfergummis und diese Kunststoffbuchsen (links und rechts) im Zentralstück. Der Zusammenbau ist schon was her, ich habe den Aufbau gerade nicht mehr komplett im Kopf.
Was meint ihr?
Gruß und Danke
Mario
Hi Mario,
Ein wobbeln hatte ich auch, war schwer zu sehen und kam von der TS bzw. Kugel in der TS. Prüfe da mal den Rundlauf um das ggf. auszuschließen. Seit dem neuen Zentralstück sind Vibs gar kein Problem mehr und so schlecht sieht es montiert gar nicht aus .
danke erstmal für die vielen Hinweise. Ich habe bei meinen anderen Helis die Lager noch nie geschmiert (Schande über mein Haupt) und es lief immer alles bestens. Was mir noch einfällt : Die Verdrehsicherung der TS hat mittlerweile doch deutliches Spiel bekommen , ich kann die TS also bestimmt 1-2mm nach links und rechts verdrehen. Werde also den Delrin-Block gleich mit auswechseln. Gestern im Flug ist mir ein komisches Gräusch aufgefallen , es klingt so , als wenn die Heck - Empfindlichkeit zu hoch eingestellt ist, so ne Art Flattern, schwer zu beschreiben. Als erstes werde ich erstmal die Dämpfungsgummis austauschen , da habe ich noch welche zuhause.
Dann mache ich noch die Führungsbuchsen neu, also die Teile, die gegen die Dämpfergummis drücken. Wenn alles nichts hilft , mache ich eben das Kopfupdate drauf.. die Ursache zu finden und zu beheben wäre mir aber lieber.
Tja leider kann ich frühestens am WE testen ..
Gruß und Danke !
der wohl besTe Heli De- Welt (PC4225@1,32/12S)
T-Rex: 250SE/450SE(2221-8)FBL/700(SZ-H)
Hi Mario,
wenn du sagst das er seit 110 Flügen problemlos funktioniert und du dich schon nicht mehr erinnerst wie der Kopf zusammengebaut ist....
Ich würde den Kopf mal zerlegen, alles prüfen und vor allem neu fetten. Ich denke das wird dir schon helfen. Beim Heckrotor das gleiche, die Drucklager sollten schon so alle 15 - 20 Flüge mal neues Fett erhalten. Bei mir ist dann immer keines mehr drin. Oder zumindest nicht mehr viel.
Hi,
sonst noch Hobbies?
Gruß Jan
T12FG, T18SZ, DS-12 und eine ausreichende Anzahl Helis
Also ca. 1 mal alle 2 Wochen den Schrauber zerlegen und die Drucklager fetten.
Wohin hat sich das "alte" Fett denn in der kurzen Zwischenzeit verdünnisiert ?
Man kann es auch ganz geringfügig übertreiben.
Wo ist das Problem? Ist ne Sache von 10 Minuten! Evtl. benutze ich auch ein zu dünnes Fett, mag sein. Ist das weiße von Robbe. Was soll ich sagen?! Es ist dann halt keines mehr drin. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Danke für den Tip Martin! Ich habe im Moment Robbe Teflonfett, aber das ist wie gesagt nicht zäh und hitzefest genug
Gruss Steffen
Ja, das habe ich auch noch, das Vario ist aber wesentlich zäher so das du nur Ron wenig auf die Fingerspitze nehmen kannst und dann ganz einfach die Antriebe des TDR fetten kannst ohne danach die Hälfte in der Haube zu haben.
also wenn es um das Drucklager im Kopf geht, dann würde ich ganz normales Kugellagerfett nehmen. Ist schön dick und schmierig. In einem anderen Heli bei mir war dieses Lager nach gut 400 Flügen immer noch so gut geschmiert wie am Anfang beim Zusammenbau.
Recht einfach gesagt: Völliger Unfug als notwendige Wartungsmaßnahme verkauft und unterschwellig Anderen unsachgemäßen Umgang mit dem Modell unterstellt.
Anders gesagt: Ich bin nicht Deiner Meinung, die meiner Einschätzung nach auch nicht mehrheitsfähig ist und wollte das möglichst freundlich zum Ausdruck bringen.
Sonst garnix ! Du kannst gern den kompletten Schrauber nach jedem Flug zerlegen und wieder zusammensetzen. Von mir aus lande dafür sogar zwischendurch.
ßberflüssig in dem Zeitrahmen bleibt's allemal, denn nicht zuletzt wegen der Verschleißarmut und des geringen Wartungsaufwandes nimmt man etwas mehr Geld in die Hand und kauft einen Henseleit , Minicopter, ....
Als Alternative eventuell mal anderes Fett benutzen ?!?
nö, muss ja jetzt wöchentlich die Lager von mehreren Helis fetten, da bleibt keine Zeit mehr für andere Hobbies über
Aber jetzt mal im Ernst:
Einen meiner Helis bin ich über 1 Jahr ohne Nachfetten der Lager (weil auch glücklicherweise kein Absturz da war) geflogen. Hat funktioniert.
Irgendwann habe ich bei diesem Heli auf einen stärkeren Motor und mehr Zellen umgerüstet und habe bei dieser Gelegenheit einen Check mitgemacht.
Gruß Jan
T12FG, T18SZ, DS-12 und eine ausreichende Anzahl Helis
nö, muss ja jetzt wöchentlich die Lager von mehreren Helis fetten, da bleibt keine Zeit mehr für andere Hobbies über
Dann musst du schneller schrauben lernen!
Aber jetzt mal im Ernst:
Einen meiner Helis bin ich über 1 Jahr ohne Nachfetten der Lager (weil auch glücklicherweise kein Absturz da war) geflogen. Hat funktioniert.
Irgendwann habe ich bei diesem Heli auf einen stärkeren Motor und mehr Zellen umgerüstet und habe bei dieser Gelegenheit einen Check mitgemacht.
Ok, dann benötige ich wohl anderes Fett, hab mir da noch nie Gedanken drüber gemacht ob das jetzt oft ist (15 Flüge), war halt bis jetzt immer so gewesen.
Nimm' halt irgendein zähes Lagerfett. Sollte bei z.B. bei jedem Fahrrad - oder Autozubehördealer zu bekommen sein. Etwas teurer, dafür aber auch besser ist z.B. Molikote.
Vermutlich im Werkzeugfachhandel zu bekommen. Kann mich da aber auch täuschen. Zur Not mal googlen.
Hallo,
nimm z.B. Gelenkwellenfett aus dem Automobilbereich. Dieses greift weder Kunststoff oder Gummi an, ist säurefrei und hat durch den hohen Grafhitanteil auch noch Notschmiereigenschaften.
Die Tube bekommst du für ein paar Euro und das Fett kannst du auch für den Freilauf verwenden
Gruß Andreas
Bzgl. Fett hatte ich vor einigen Monaten mal mit Stefan Plöchinger gesprochen, welches er für die Drucklager verwendet, und zwar ist es ein Lithium-Fett, das auch im Traktorbereich für Wälzlager etc. zum Einsatz kommt.
Im Letzten Jahr kamen die Blatthalter mit den Lagern noch komplett vormontiert von Jan, und als ich sie dann mal später auseinandergenommen habe, kam natürlich auch Jans Fett zum Vorschein. Das sah genauso aus, wie das Fett, das Stefan verwendet.
Ich habe mir daher vor einiger Zeit mal ein solches Lithiumseifenfett besorgt (gibts z.B. von Liqui Moly -> Link Bucht) und verwende dieses seitdem für die Drucklagerschmierung. Funktioniert wirklich ausgezeichnet!
Sicher gibts aber wie fast immer unterschiedliche Wege zum Ziel, daher macht da offensichtlich fast jeder gerne seine eigene kleine WIssenschaft draus . Daher soll das ^^nur ein Beispiel / Vorschlag sein, keine einzig richtige Lösung!
Was z.B. auch ganz gut geht: Differentialfett aus dem RC-Car-Bereich.
Grüße,
Marc
Zuletzt geändert von Bergbauer; 18.06.2010, 23:36.
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