Ich habe heute bei mir eine neue Kupplung in den Three Dee NT einbauen müssen.
Wenn ich jetzt den Rotor in die entgegengesetzte Richtung mit der Hand drehe, so geht dieses sehr schwer und ruppelig.
Frage ist das normal wenn man eine Neue Kupplung einbaut.
Muss sich die Kupplung vieleicht zuerst einschleifen ?
ich habe den Kupplungsbelag und das Fliehkraftgewicht erneuert. die Unterlegscheibe auf der Kubelwelle ist richtig montiert, was mir aber aufgefallen ist, das Fliehkraftgewicht steht etwas über der Kupplungsglocke es ist also nicht bündig mit dieser ob das normal ist weiß ich nicht.
das neue Fliehgewicht steht bei mir auch etwas über der Kupplungsglocke, aber der Rotor lässt sich leicht, wie vorher, drehen. Du hast wahrscheinlich den alten Belag nicht ganz entfernt, oder hast das Lüfterrad falsch montiert, die Schrauben greifen nicht in die Löcher des Fliehgewichtes.
Wenn ich den Kupplungsbelag neu einklebe, drehe ich diesen ganz dünn auf der Drehbank aus, um einen optimalen Rundlauf zu erhalten.
Ich vermute auch, daß der neue Belag nicht ganz an der Kupplungsinnenseite anliegt und dadurch das Kupplungsspiel zwischen Backen und Belag zu gering ist.
ßberprüfe es doch mal!
Gruß
Andreas
es ist richtig, dass der Belag so ca. 0,3 bis 0,5 mm
über den Rand der Glocke steht.
Als mögliche Ursache des Problems könnte es sein,
dass der Belag, wie Andreas beschrieben hat, nicht
zu 100% zentriert eingepresst ist.
Ein Einkleben ist eigentlich nicht erforderlich.
Hast Du eigentlich ein rechtsdreher Fliehgewicht für einen
linksdreher NT?
Vielen Dank für Tips. B 8) in erst heute wieder aus Amsterdam zurück gekommen, und werde nun mal schauen woran es liegt.
Falls es immer noch nicht klappen sollte melde ich mich nochmal bei euch.
Auf die Idee das es beim Fliehkraftgewicht eines für rechts und eines für links gibt, bin ich bis jetzt nicht gekommen.
Laut meinem Bauplan gibt es bei Jan auch keine 2 Versionen.
Nachdem ich jetzt mal geprüft habe ob die Fliehkraftgewichte gleich sind mußte ich feststellen, das daß neue Fliehkraftgewicht genau verkehrt herum ist.
Darum nun meine Frage gibt es zwei verschiedene und wenn ja dann wird es wohl die Ursache für mein Problem sein.
Ganz einfach - es gibt zwei Versionen - jeweils eine für die rechtsdrehende und die linksdrehende Version - bei niedrigen Drehzahlen hat sich aber für die rechtsdrehenden(linksdrehende) Nt´s die "linksdrehende"(rechtsdrehende), also die in Drehrichtung aufgeht und sich quasi in den Belag "festbeißt", besser bewährt, da sie nicht mehr durchrutscht und somit der Belag wesentlich länger hält.
Fakt ist,ich habe einen linksdrehenden NT und das neue Fliehkraftgewischt geht genau anders herum wie das alte Fliehkraftgewicht was in meinen linksdrehenden NT montiert war,und auch funktioniert hat. Ist es nun richtig das, daß
neue Fliehkraftgewicht anders herum läuft ?
die Fliehgewichte für link- und rechtsdrehende Versionen,
unterscheiden sich in den Abmessungen nicht.
Der Unterschied liegt darin,in welche Laufrichtung die Backen
sich öffnen.
Aber das ist vermutl. nicht Dein Problem.
Der Reihe nach:
1. Unterlagsscheibe auf die Kubelwelle.
2. Kupplungsglocke auf die Kurbelwelle.
3. Konus auf die Kubelwelle.
4. Fliehgewicht auf die Kubelwelle.
Soweit so gut.
Bis dahin sollte das Fliehgewicht einwandfrei in der Kupplungsglocke beweglich sein.
Wenn nicht, nachschauen wo das Fliehgewicht schleift.
Schleift es am Kupplungsbelag, und nur an einer Stelle,
sollte der Belag auf einer Drehbank "geplant" werden, oder erneuert werden.
Schleift das Fliehgewicht am Boden der Glocke, muß das Fliehgewicht wieder raus, und der Konus erneuert werden.
Was ich mir aber nicht vorstellen kann, da es sich hierbei nicht um einen billigen Messingkonis handelt, und er somit
auch nur wenig Spiel zuläßt.
Aber wenn Du die Kupplung erneuert hast, ist ja was an der Alten kaputt gegangen, vielleicht auch der Konus.
...Da Du ja wahrscheinlich den Belag gegen den alten, verschließenen gewechselt hast, könnte es sein, daß sich das Fliehgewicht etwas aufgebogen hat. Dann sind die gefräßten Schlitze nicht mehr parallel, kann man gut sehen. Im günstigen Falle kann man das wieder im Schraubstock vorsichtig zurückbiegen.
Es könnte aber auch sein, daß Du einfach eine ungünstige Passung erwischt hast. Dann schleift das Fliehgewicht über den gesamten Umfang. Hier hilft eine Drehbank und etwas Schleifpapier um den Belag etwas auszuschleifen. Zur Not kann man die Glocke bzw. den Belag mit einer 8ter Schraube im Akkuschrauber etwas ausschleifen.
Nebenbei sei erwähnt, daß es zu empfehlen ist den Belag einzukleben. Gute Erfahrung habe ich mit Lagerkleber 648 von Loctite gemacht.
Hi Bernd
Hatte auch einen Kupplungsbelagtausch von alt auf neu,selbes Phänomen wie bei Dir.
Brauchst eine Drehbank um das ordentlich hinzubekommen,habe es ähnlich nach Ulis Anleitung gemacht bin aber dabei nicht gerade gekommen.
Mein Fehler war das ich das ganze erhitzt habe um den Kleber zu beschleunigen.
peter
Hatte nach dem Wechsel des Belags auch eine schleifende Kupplung. Jedoch war dies nur an einer Stelle. Ich habe einfach den Motor angemacht, den Rotor festgehalten und ein wenig Gas gegeben. Seit dem keine Probleme mehr. Ist aber sicherlich nicht die eleganteste Methode.
Vielen Dank für die vielen Vorschläge von euch, es ist tatsächlich der Kupplungsbelag, das Fliehkraftgewicht schleift an verschiedenen Stellen der Kupplung und das ergibt dann das ruckeln im Antrieb.
Ich werde mir jetzt jemanden suchen der mir die Kupplung plan drehen kann.
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