auf dem RC-Heli-Treffen erfuhr ich, dass das Riemenrad bei gewissen Aussentemperaturen dazu neigen kann, sich zu verwinden und dadurch die Oberseite des Tanks durchschleifen kann.
Jan testet gerade ein optisch und mechanisch sehr ansprechendes Riemnrad aus Alu und CfK.
Darauf zu warten war mir jetzt zu lange, auch deswegen, weil mein Tank ebenfalls schon nicht geringe Schleifspuren aufweist, also hab ich mich hingesetzt und aus 1mm-GfK-Material zwei Halter mit kleinen Kugellagern links und rechts vorne am Chassis unter das Riemenrad angebaut.
Die Kugellager sitzen mit einem Abstand von etwa 2mm Abstand unter dem Riemenrad. Sollte sich das Riemenrad jetzt verwinden und zu weit nach unten tauchen, wird es von den Lagern fast reibungsfrei an einer weiteren Abwärtsbewegung gehindert. Der ganze Umbau mit Planunung und Fertigen der Halter dauerte etwa zwei Stunden, kostete an Material ca. 15 Euro (Elektronikplatine aus GfK, 2 M3er Schrauben,6 Muttern dazu und zwei Kugellager 3x7x5 aus der Krabbelkiste).
Wen der Bau interessiert, mag sich hier melden, dann stell ich noch Bilder davon rein.
Eigentlich wollte ich noch einen Elektrostatikableiter in Form eines weiteren Kugellagers, was hinten am Heckrotor auf dem Riemen mitläuft (halt so, wie ich es auf dem Treffen an Jans Austellungs-NT sah) anbauen, habs aber dann gelassen, weil Innen- und Aussenring von allen Kugellagern (egal welcher Grösse und Ausführung) die ich bei mir finden konnte, nur dann leitend miteinander verbunden sind, wenn so richtig grosser Druck auf dem Lager lastet. Offenbar isoliert das Fett darin bei geringen bis mittleren Drücken recht gut, was ja auch absolut für die Laufeigenschaften gewünscht ist. Um dieses Problem abzustellen, werde ich versuchsweise das Fett aus einem Lager auswaschen und entweder Molybdänfett hineinpressen oder das normale Wälzlagerfett mit Graphit versetzen. Frage an die Besitzer der neuesten NT-Versionen: Leiten Eure hinteren Statikableitlager?
Noch 4 Stunden bis zum Urlaub,
rüdiger

HS
Kommentar