Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

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  • kaiko
    kaiko

    #1

    Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

    Hallo zusammen,

    fliege den MP-E jetzt mit einem Tango 45-07, 55er Jazz und 11er Ritzel und muss zum entsetzen feststellen, dass ich mit dem Regler im vollen Teillastbereich bei 2050 U/min bin. Bei meiner Futabe Anlage (die geht von -100% bis +100%) habe ich gerade mal -45% eingestellt. Also ist der Regler gerade mal ca. 25% offen .
    Den Regler habe ich natürlich gescheit eingelernt. Welche Ritzel habt Ihr drauf? Das 11er scheint ja viel zu gross zu sein oder bin ich voll verpeilt und habe was übersehen?
  • Markus Tillmann
    Member
    • 20.12.2005
    • 557
    • Markus

    #2
    Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

    Hallo!
    Das 11er ist richtig.

    Check nochmal die Programmierung bzw mach sie neu.

    Gruß Markus

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    • digitalonkel
      Member
      • 11.12.2001
      • 334
      • Rainer
      • MFC Freckenhorst

      #3
      Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

      Hallo Kai,

      da stimmt was nicht. Ich fliege mit einem 12er Ritzel im Speedflug mit ca. 2200 UpM. Sonst mit ca. 1900 UpM (bei der FC28 ca. +50%)
      GruÃ? Rainer
      Schaut auch mal auf meine Homepage:
      http://koetting.bplaced.net

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      • kaiko
        kaiko

        #4
        Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

        Hi,

        habe das Problem gefunden. Ich letzten Menu meiner Funke war ein Mixer auf Kanal 3 an. Habe ich sofort erstmal ausgestellt, dann den Regler neu eingelernt und ab in den Garten. Habe jetzt den Regler 60% offen und eine Drehzahl von ca. 1900 U/min am Kopf.

        Jetzt ist mir allerdings aufgefallen, daß der MP bei bestimmten Drehzahlen < 1800 ein paar Vibs hat und nicht wirklich Spass macht beim schweben. Darüber scheint alles weg zu sein. Fällt halt erst wieder auf wenn er ausdreht.

        Kommentar

        • jguther
          jguther

          #5
          Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

          Zitat von kaiko
          Jetzt ist mir allerdings aufgefallen, daß der MP bei bestimmten Drehzahlen < 1800 ein paar Vibs hat und nicht wirklich Spass macht beim schweben. Darüber scheint alles weg zu sein. Fällt halt erst wieder auf wenn er ausdreht.
          Ausser den offensichtlichen Dingen wie krumme Wellen hatte ich beim MP auch schon zwei kniffligere Fälle, wo ich länger gesucht hab'. Einmal war's der statische Spurlauf der Blätter, der 4 Millimeter auseinander lag, das zweite Mal ein verzogenes Rotorkopfzentralstück - hatte ich nach dem Crash übersehen.

          Ich würde dem unbedingt nachgehen, denn die materialbelastenden Vibrationen sind ja immer da. Man sieht sie halt nur bei einer Drehzahl, weil da was in Resonanz kommt und die Amplitude größer wird.

          Ich wuchte immer in dieser Reihenfolge:

          1. ohne Heckrotor und Hauptrotor. Wenn da was vibriert, ist's meist der Motor, hatte ich bisher allerdings nur beim Actro, ist beim Tango oder Plettenberg sehr unwahrscheinlich. Kann man mit Erfahrung sogar hören - der Sound ist irgendwie rauher.

          2. Heckrotor montieren und wuchten. Ein Stückchen Tesafilm genügt normalerweise. Macht bei 2000rpm (=10000 am Heck) sehr viel aus.

          3. Hauptrotor ohne Blätter montieren, Paddel wuchten, ebenfalls mit etwas Tesafilm

          4. Blätter mit Blattwaage auswiegen, montieren und statischen Spurlauf kontrollieren. Mit Pitchlehre sorgfältig auf gleiche Pitchwerte einstellen.

          5. Probeflüge machen, auf Vibrationen beim Hochdrehen und Auslaufen achten. Pitch versuchsweise jeweils an einem Blatt eine Umdrehung rauf- oder runterstellen und beobachten, ob's besser wird.

          Meiner läuft bei allen Drehzahlen zwischen 1300 und 2000 ohne sichtbare Vibrationen. Man muß halt ein bißchen hartnäckig sein.

          Kommentar

          • kaiko
            kaiko

            #6
            Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

            Habe jetzt mal angefangen alles zu wuchten.

            Jetzt ist mir aufgefallen, wenn ich den Motor hoch fahren lasse ohne Blätter, dass beim Hochlaufen der Riehmen eine kleine Bäule vorne zum Motor auf dem Haupritzel aufweist. Wenn ich den Motor wieder ausschalte und den Riehmen einfach so drehe ist aber nichts zu erkennen. Alle Zähne sind noch dran. Das sieht so aus, als würde der Riehmen vorne am Ritzel nach aussen gedrückt. Halt wie eine Beule.

            Das sieht wirklich sehr komisch aus wenn der Motor läuft. Habt ihr sowas schon mal beobachtet?

            Kommentar

            • jguther
              jguther

              #7
              Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

              Zitat von kaiko
              Habe jetzt mal angefangen alles zu wuchten.

              Jetzt ist mir aufgefallen, wenn ich den Motor hoch fahren lasse ohne Blätter, dass beim Hochlaufen der Riehmen eine kleine Bäule vorne zum Motor auf dem Haupritzel aufweist. Wenn ich den Motor wieder ausschalte und den Riehmen einfach so drehe ist aber nichts zu erkennen. Alle Zähne sind noch dran. Das sieht so aus, als würde der Riehmen vorne am Ritzel nach aussen gedrückt. Halt wie eine Beule.

              Das sieht wirklich sehr komisch aus wenn der Motor läuft. Habt ihr sowas schon mal beobachtet?
              Kaiko,

              es ist schwer zu verstehen, was Du damit meinst. Mit Ritzel meinst Du vermutlich Riemenrad? Meinst Du, daß der Riemen nicht eng am Riemenrad anliegt? Wenn der Riemen verschlissen ist, kann es vorkommen, daß die "ankommenden" Zähne des Riemens nicht sauber in die Verzahnung des Riemenrads rutschen, sondern sozusagen aussen auf dem Rad laufen. Das gibt ein komisches Geräusch und evtl. auch Vibrationen. In diesem Fall müsstest Du den Riemen ersetzen und den neuen Riemen ab und zu mit etwas Silikonöl oder Teflonfett einreiben. (Der Grund, daß dieses Riemenproblem nur beim Elektroheli auftritt, ist der fehlende Schmierfilm, der sich beim Verbrenner automatisch ergibt.)

              Oder willst Du sagen, daß der Riemen so locker gespannt ist, daß er durch die Fliehkraft sichtbar nach aussen gezogen wird? Dann müsstest Du natürlich etwas nachspannen.

              Sorry, aber Deine Mischung aus Schreibfehlern, falschen Fachbegriffen und eigenwilliger Grammatik macht's ein bißchen mühsam, Dir zu folgen.

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              • Chris Lange
                Senior Member
                • 13.05.2005
                • 5371
                • Christian

                #8
                Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

                Ich flieg das 12er in der Konfig und bin sehr zufrieden.
                Moin

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                • siXtreme
                  Senior Member
                  • 05.06.2001
                  • 3923
                  • Robert

                  #9
                  Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

                  Hallo Kai,

                  bezüglich des Riemens kann ich dir nur empfehlen den Riemen etwas zu schmieren.
                  Ich habe das mal mit etwas Silikonöl probiert (hatte grad nichts anderes auf´m Flugplatz) und das hat alle Probleme beseitigt.
                  Ich hatte auch lange Zeit das Problem das der Heckriemen "aufgelaufen" ist, so als ob die Zahnteilung nicht stimmen würde.
                  Das war immer dann, wenn der Riemen gerade gelaufen ist und noch etwas "warm" war.
                  Auch hat das manchmal komische Quitschgeräusche verursacht.
                  Mit etwas Schmierung war es dann gelöst.

                  Gruß Robert
                  Luftakrobat.

                  Kommentar

                  • kaiko
                    kaiko

                    #10
                    Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

                    Entschuldigt mich erstmal für meine Ausdrucksweise von oben. Ich war gestern etwas genervt von der ganzen Sache.
                    Habe den Riehmen jetzt erstmal ausgebaut und begutachtet. Es waren keine Schäden zu erkennen.

                    1. Riehmen wieder eingebaut und hochlaufen lassen.
                    2. Selbes Problem
                    3. Testweise ein wenig WD40 drauf gesprüht und siehe da er schnurrt wie ein Kätzchen :-)

                    Vibrationen waren immer noch etwas da allerdings diesmal mit Paddel aber ohne Blätter.
                    Da ist mir aufgefallen, das ein Paddel nicht ganz in der Messinghülse war also hab ich es mal korrigiert und wieder ausgerichtet.
                    Und nun sind auch die Vibs fast weg. Ein kleines bischen ist immer noch da, aber ich gehe im Moment davon aus, das dies erstmal normal ist.

                    Morgen werden ich die Hauptblätter montieren und das ganze im Garten testen.
                    Danke erstmal für Eure Hilfe, ich werde weiter berichten wie es gelaufen ist

                    Kommentar

                    • Matt
                      Gast
                      • 11.12.2005
                      • 792
                      • Matthias
                      • Marburg

                      #11
                      Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

                      bei mir schüttelts auch im unteren Drehzahlbereich massiv, ich denke jetzt auch wo ich das lese das es der Actro sein könnte habe den 24-3 drauf, aber ich habe irgendwie keine Lust das ohne Blätter im stehen auf dem Tisch zu erleben, gibt es da keine bessere Möglichkeit, wie machst Du das genau ? Und was sagt der Hersteller gibt es Tausch ? Wie genau wuchtest Du die Heckblätter aus ? Einfach nur wiegen oder Libelle ?

                      Danke & Grüße Matt

                      Zitat von jguther


                      Ausser den offensichtlichen Dingen wie krumme Wellen hatte ich beim MP auch schon zwei kniffligere Fälle, wo ich länger gesucht hab'. Einmal war's der statische Spurlauf der Blätter, der 4 Millimeter auseinander lag, das zweite Mal ein verzogenes Rotorkopfzentralstück - hatte ich nach dem Crash übersehen.

                      Ich würde dem unbedingt nachgehen, denn die materialbelastenden Vibrationen sind ja immer da. Man sieht sie halt nur bei einer Drehzahl, weil da was in Resonanz kommt und die Amplitude größer wird.

                      Ich wuchte immer in dieser Reihenfolge:

                      1. ohne Heckrotor und Hauptrotor. Wenn da was vibriert, ist's meist der Motor, hatte ich bisher allerdings nur beim Actro, ist beim Tango oder Plettenberg sehr unwahrscheinlich. Kann man mit Erfahrung sogar hören - der Sound ist irgendwie rauher.

                      2. Heckrotor montieren und wuchten. Ein Stückchen Tesafilm genügt normalerweise. Macht bei 2000rpm (=10000 am Heck) sehr viel aus.

                      3. Hauptrotor ohne Blätter montieren, Paddel wuchten, ebenfalls mit etwas Tesafilm

                      4. Blätter mit Blattwaage auswiegen, montieren und statischen Spurlauf kontrollieren. Mit Pitchlehre sorgfältig auf gleiche Pitchwerte einstellen.

                      5. Probeflüge machen, auf Vibrationen beim Hochdrehen und Auslaufen achten. Pitch versuchsweise jeweils an einem Blatt eine Umdrehung rauf- oder runterstellen und beobachten, ob's besser wird.

                      Meiner läuft bei allen Drehzahlen zwischen 1300 und 2000 ohne sichtbare Vibrationen. Man muß halt ein bißchen hartnäckig sein.

                      Kommentar

                      • jguther
                        jguther

                        #12
                        Re: Ritzelwahl bei MP-E mit Tango und Konion 10s3p

                        Zitat von Matt
                        wie machst Du das genau ? Und was sagt der Hersteller gibt es Tausch ? Wie genau wuchtest Du die Heckblätter aus ? Einfach nur wiegen oder Libelle ?
                        Den Actro hab ich per "Versuch und Irrtum" gewuchtet. Also Hauptrotor und Heckrotor abmachen, drehen lassen, wenn's vibriert, ein Stück Klebeband an eine Stelle der Glocke. Wenn's schlimmer wird, war's die falsche Stelle. Nachdem man die richtige Stelle durch probieren gefunden hat, mehr Klebeband dranmachen, bis es wieder schlechter wird. Zum Schluß nochmal alles abmachen, neues Klebeband sauber drauf und eine Bandage drum, damit es nicht nach einer Weile wegfliegt. Bei mir war die Unwucht über ein Gramm, ob das ein Grund zur Reklamation ist, weiß ich nicht. Ich kaufe seitdem nur noch gewuchtete Motoren.

                        Beim Heckrotor mach ich's im Prinzip ähnlich. Ein Blatt mit Filzstift markieren. Dieses Blatt mit ein paar cm Tesa in der Mitte beschweren. Hochdrehen lassen und Heckrohr oder Streben an einer Stelle halten, wo man die Vibrationen gut spürt. Wenn's schlechter ist als vorher, Tesa auf's andere Blatt machen. Wenn man mal das richtige Blatt hat, mit der Länge des Klebstreifens experimentieren. Mit etwas Erfahrung dauert das Ganze nur ein paar Minuten. Die ausgebauten Heckblätter mit einer Vorrichtung zu wuchten bringt meistens nicht viel, weil die Unwucht durch eine Vielzahl von Faktoren kommt, nicht nur durch Ungleichheiten der Blattgewichte oder Schwerpunkte.

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