folgendes hat sich beim Betrieb des neuen BEC30 von Kontronik im MP herausgestellt.
Die drei Volz-Servos für die Taumelscheibe ziehen bei extrem schnellen Auf- und Abbewegungen des Pitchknüppels jeweils beim abrupten Umsteuern der Servomotoren für wenige Millisekunden zusammen bis zu 8A und überschreiten somit die von Kontronik angegebenen Grenzwerte(das betrifft nur die Volz-Servos und ist deshalb beim MP zu beachten).
Bei Strömen über 6,0A reagiert allerdings eine integrierte Schutzschaltung und schaltet das BEC kurzzeitig ab, um eine Zerstörung des BEC zu verhindern.
Lässt man dagegen einen kleinen Pufferakku parallel zum BEC mitlaufen (ab 250 mAh aufwärts), fängt dieser Lastspitzen über 6A sicher ab.
Im Fluge selbst ist diese Abschaltung bei mir selbst nicht aufgetreten, da solche Pitchknüppelbewegungen unrealistisch sind. Ich kann aber nicht ausschließen, dass es bei extrem schnellen Tic Toc- Manövern oder bewusst herbeigeführten blitzartig alternierenden Pitchknüppelausschlägen dazu kommen könnte.
Das Problem dabei wäre nicht das kurzzeitige Stehenbleiben der Taumelscheibe, sondern ein Reset des Gyros mit eventuell kompletter Nullpunktverschiebung.
Aus diesem Grund empfehle ich die Verwendung eines kleinen Pufferakkus oder die weitere Benutzung des 800mAh Empfängerakkus, der dann durch das BEC permanent etwas nachgeladen wird.
Ein Betrieb mit BEC ist nur mit PCM-Empfängern zu empfehlen. Bei PPM-Empfängern habe ich zumindest im MP relativ starkes Servozucken feststellen können.
Ich hoffe, dass die Infos bei der Entscheidung weiterhelfen ein BEC im MP einzusetzen oder nicht.
Lieferbar sind die Teile jedenfalls jetzt.
Gruß Jan

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