Nachdem ich den schönen SE nach einem heftigeren Crash (Blattlagerwelle war auch verbogen) wieder aufgebaut hatte, habe ich nun gemerkt, dass sich die Blatthalter nicht ganz leicht drehen lassen, sondern ein wenig "haken"
Ich habe nun die Lager mal aus den Blatthaltern ausgepresst und drei der 4 laufen tatsächlich etwas rau. Gehen diese bei den meisten Crash kaputt?
Bei einem Crash mußt Du alle Lager tauschen...die sind meistens hin
Ich habe mir jetzt Keramik-Lager eingebaut.....die haben sogar einen Crash überstanden.
Bei einem Crash....sind auch teilweise die normalen Lager hin....
Hatte beim letzten Crash auch nur die Drucklager getauscht....mußte ich noch mal auseinander nehmen.
Hallo und vielen Dank für die Antworten!
Jedoch eröffnet sich mir direkt eine weitere Frage: Was ist genau ein Drucklager? (Habe hier im Rotorkopf ja verschiedene, bin mir aber nicht sicher welches welches ist ).
also Keramiklager sind am Rotorkopf mM. nach völlig fehl am Platz.
Weil:
K-Lager sind Lager die für sehr hohe Drehzahlen und/oder sehr hohe tempeaturen ausgelegt sind
beides ist am Rotorkopf nicht der Fall.
Die Lager am Rotorkopf drehen sich nicht einmal komplette 360° sondern nur in einem Bereich von max 45°
K-Lager sind da sie für hohe Temperaturen ausgelegt sind meist mit anderen (größeren) Toleranzen gefertigt --- das ist am Rotorkopf auch nicht unbedingt gut
und K-Lager sind Bauart/Material bedingt absolut nicht für Schläge und harte Lasten in radialer Richtung geeignet somit auch nicht für Blatthalter wo sehr harte Lastwechsel mit hoher Zyklenzahl auftreten
meine Meinung als Maschinenbauer...
ach ja, ich habe bis jetzt bei meinem MT 17 abstürze gehabt, und bis jetzt bis auf ein Lager am heckrotor noch keines kaputt bekommen.
bei den größeren Helis ( T-Blade) habe ich auch schon mal im Blatthalter das eine oder andere kaputt bekommen, aber keinesfalls bei jedem Absturz. ich verwende aber auch nur hochwertige Industrielager.
also Keramiklager sind am Rotorkopf mM. nach völlig fehl am Platz.
Weil:
K-Lager sind Lager die für sehr hohe Drehzahlen und/oder sehr hohe tempeaturen ausgelegt sind
beides ist am Rotorkopf nicht der Fall.
Die Lager am Rotorkopf drehen sich nicht einmal komplette 360° sondern nur in einem Bereich von max 45°
K-Lager sind da sie für hohe Temperaturen ausgelegt sind meist mit anderen (größeren) Toleranzen gefertigt --- das ist am Rotorkopf auch nicht unbedingt gut
und K-Lager sind Bauart/Material bedingt absolut nicht für Schläge und harte Lasten in radialer Richtung geeignet somit auch nicht für Blatthalter wo sehr harte Lastwechsel mit hoher Zyklenzahl auftreten
meine Meinung als Maschinenbauer...
ach ja, ich habe bis jetzt bei meinem MT 17 abstürze gehabt, und bis jetzt bis auf ein Lager am heckrotor noch keines kaputt bekommen.
bei den größeren Helis ( T-Blade) habe ich auch schon mal im Blatthalter das eine oder andere kaputt bekommen, aber keinesfalls bei jedem Absturz. ich verwende aber auch nur hochwertige Industrielager.
Tino
Hi
So gehen die Meinungen auseinander.....aber ich fliege mit den Lagern sehr gut....
Bin auch Maschinenbauer
Deine hochwertigen Industrielager gehen genau so schnell bei einem Crash kaputt
deshalb hatte ich ja auch mehrfach MEINER MEINUNG nach geschrieben...
Wieso sollten hochwertige Lager genauso schnell kaputt gehen wie die meist mit viel Spiel behafteten (China) Lager?
das du mit den Lagern sehr gut fliegst habe ich auch nicht bezweifelt... ich habe nur meine technischen Bedenken geäußert.
kannst du mir deine (technischen) Beweggründe nennen die dich zum Einbau der K-Lager bewogen haben?
deshalb hatte ich ja auch mehrfach MEINER MEINUNG nach geschrieben...
Wieso sollten hochwertige Lager genauso schnell kaputt gehen wie die meist mit viel Spiel behafteten (China) Lager?
das du mit den Lagern sehr gut fliegst habe ich auch nicht bezweifelt... ich habe nur meine technischen Bedenken geäußert.
kannst du mir deine (technischen) Beweggründe nennen die dich zum Einbau der K-Lager bewogen haben?
Als ich noch 35MHz geflogen habe hatten kleinste Defekte in den Domlagern schon so viele starke Knackimpulse generiert, das es dadurch mehrfach zu Abstürzen, bzw. Funkstörungen gekommen ist.
Seit ich 2,4GHz fliege ist mir das ziemlich egal ob die Lager einen Schlag weg haben oder nicht.
Das funktioniert einfach ohne Probleme!
Natürlich tausche ich die Lager auch wenn sie verschlissen sind!
(Meiner Meinung als Maschinenbauingenieur: Man muss jeden Fall einzeln ansehen und beurteilen und nicht verallgemeinern ;-) )
egal welche Lager.
Beim Chrash Sicherheitshalber immer tauschen.
Bei den üblichen Teilekosten spielen diese Lager auf keine Rolle mehr.
Und was will ich da lange prüfen, ob die nicht vielleicht doch noch ... - einfach raus.
Ein Schaden kann auch noch nach einigen Flügen immer noch auftreten bei den
alten Lagern.
Nach nem Crash (grad letzes WE ) schnappe ich mir die entsprechende Welle und drehe alle Lager von Hand durch. Da merkt man auch das kleinste Hakeln.
Diesmal muss ich alle tauschen...
Lager sind halt nicht auf Stoßbeanspruchungen ausgelegt. Die einen halten es besser aus, als andere (evtl. hochwertigere) oder man hat einfach nur Glück gehabt.^^
Nach nem Crash (grad letzes WE ) schnappe ich mir die entsprechende Welle und drehe alle Lager von Hand durch. Da merkt man auch das kleinste Hakeln.
Diesmal muss ich alle tauschen...
Lager sind halt nicht auf Stoßbeanspruchungen ausgelegt. Die einen halten es besser aus, als andere (evtl. hochwertigere) oder man hat einfach nur Glück gehabt.^^
Gruß,
Philipp
Hi,
hab ich auch immer so gemacht... bei der letzten Vorflugkontrolle hab ich eine Silberne Scheibe auf der Hauptrotorwelle des SE entdeckt.
Bei genauerem Hinsehen mußte ich feststellen, daß sich das ober Lager der HRW verabschiedet hatte. Das kann man wörtlich nehmen, da bis auf 3 Kugeln alle schon aus dem Käfig geflogen waren...
Hab jetzt auch die Lager vom C in Keramik drin... Bis jetzt ohne Probleme, aber auch ohne Unterschied zu den originalen Lagern...
die Blattlagerwelle ist bei mir eigentlich immer hinüber, die Hauprotorwelle meistens nicht. Bei den Lagern hab ich bisher immer eins oder zwei von der Hauptrotorwelle tauschen müssen. Ein mal bisher im Blatthalter und noch nie die Drucklager.
Die schwergängigen Blatthalter könnten evtl. auch von einem minimal zu großem Durchmesser der Blattlagerwelle kommen, bzw. zu kleinen Durchmesser der Lager.
Hallo Tino,
ich kann mir nicht vorstellen, dass die Firma Plöchinger Lager aus China verwendet.
Nachdem ich den schönen SE nach einem heftigeren Crash (Blattlagerwelle war auch verbogen) wieder aufgebaut hatte, habe ich nun gemerkt, dass sich die Blatthalter nicht ganz leicht drehen lassen, sondern ein wenig "haken"
Ich habe nun die Lager mal aus den Blatthaltern ausgepresst und drei der 4 laufen tatsächlich etwas rau. Gehen diese bei den meisten Crash kaputt?
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