Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Till
    Senior Member
    • 31.05.2001
    • 1924
    • Till

    #1

    Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

    Hi,

    da ich total gerne Herbststurmfliegen gehe musst natürlich auch mal der Shark ran zum Dauerautorotieren bei Sturm (ganz langsamer Sinkflug mit natürlich butterweicher Landung..). Beim 3D-NT ging das immer gefühlte Minuten - beim Shark habe ich das Gefühl, dass relativ schnell die Energie raus ist, der Anflug muss genau stimmen sonst plumpst der Heli die letzten 20/30cm regelrecht auf den (steinharten) Winterboden. Das Gewicht ist übrigens annäherend gleich..
    Auch in den vielen Videos habe ich noch keine wirklich schöne F3C-Autorotation gesehen - eher gesteuerte Abstürze anstatt kontrollierter Autorotation - woran könnte das liegen - der Antrieb zum Heck geht relativ stramm, auch das Auslaufen nach Ausschalten des Motors ist relativ kurz - jemand damit schon Erfahrung und evtl. Tips * (Außer mehr üben natürlich ...)


    Grüße
    Till
    Banshee 700, Scorpion, Kos., MKS, SpiritRS
    Di. 700UL, P750, Kos., HBL575SL, SpiritRS
  • heli-müller
    heli-müller

    #2
    AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

    Hi,
    also ich kann nur sagen des der NT dafür bekannt ist für schöne Autorotationen darauf bin ich schon öfters angesprochen worden.

    Im Vergleichn zu meinem T-Rex 600E fühlt es sich so an als würde der NT noch entwas Motorleistung haben denn der Rex fällt (im Vergleich zum NT) auch sehr stam vom Himmel.

    MfG
    Dennis

    Kommentar

    • heli-jürgen
      Member
      • 11.08.2004
      • 415
      • Jürgen
      • Raum Karlsruhe

      #3
      AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

      Hi,
      da fallen mir auf Anhieb zwei Sachen ein:
      1. stark gespannter Heckriemen: die Rollen für die enge Heckriemenradumschließung hinten, frißt in der Regel mehr Energie als die normale vom NT.
      2. die meisten flogen mit dem NT die CR-Blätter welche den Schwerpunkt weiter außen hatten, Blätter für 3D z.B. haben den Schwerpunkt weiter innen und dadurch weniger Autorotationsenergie
      nur so als Anregung gedacht
      Gruß Jürgen
      nur noch Elektro

      Kommentar

      • Jupptarade
        Member
        • 08.01.2007
        • 95
        • Dirk

        #4
        AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

        Hi Till,
        also ich kann nur für meinen Shark sprechen, aber der macht butterweiche Autorotationen bei denen ich recht viel Zeit beim Ausschweben habe. Denke es hängt viel von den verwendeten Rotorblättern ab, ich fliege die 720 Funtech F3C Blätter von Scott Gray.

        Grüsse
        Dirk
        Raptor E 720

        Kommentar

        • Jupptarade
          Member
          • 08.01.2007
          • 95
          • Dirk

          #5
          AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

          Die Blätter sind natürlich von Rotortech und nicht von Funtech. War ich wohl gestern Abend schon leicht im Koma

          Grüsse
          Dirk
          Raptor E 720

          Kommentar

          • HendriX
            HendriX

            #6
            AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

            Hi,

            also an Blättern kann es nicht liegen. Bessere Blätter für eine AR kann mann nicht haben.
            Dann kann ich auch nur sagen Flankenspiel oder Riemenspannung.

            LG
            Hendrik

            Kommentar

            • Stefan Reusch
              Stefan Reusch

              #7
              AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

              Hi,

              Das Heck dürfte eine Ursache sein, evtl noch die Rotorblätter. Welche hast du?
              Da gibt es eklatante Unterschiede in den Ar Leistungen. Gut gehen z.b. Radix Blätter in der AR.
              Beim Riemenheck muss man halt bei den heutigen Heckrotorleistungen die zum 3d Fliegen notwendig sind dafür sorgen dass der Riemen nicht überspringt. Das geht entweder über die Spannung oder über Andruckrollen oder über beides. Und das bringt natürlich Widerstand ins System der bei den Ars hinderlich ist. Die niedrigen Temperaturen die Herbststürme so an sich haben tun noch ihr ßbriges dazu., der Riemen dürfte nicht so geschmeidig sein wie an einem schönen Sommertag.
              Evtl hast du auch kleine Unterschiede in der Pitchkurve zum NT eingestellt, das kann speziell bei der Ar das Steuergefühl gehörig durcheinander bringen.
              Gruß
              Stefan

              Kommentar

              • heli-müller
                heli-müller

                #8
                AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

                Hi,
                also ich habe auf dem NT die 690 mah Blätter (also 3D) drauf und der segelt wie ein Segleflieger...

                MfG
                Dennis

                Kommentar

                • Till
                  Senior Member
                  • 31.05.2001
                  • 1924
                  • Till

                  #9
                  AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

                  Fliege auf dem Shark noch die 690er MAH-Blades (Pro90 oder so ähnlich..) - sind nicht die allerbesten, waren aber für die Autorotation am NT aber eigentlich immer recht gut..
                  Ich denke auch, daß es vorwiegend vom Heckriemen kommt, insbesondere am Heck ist der Umschlingungswinkel schon arg hoch - vielleicht würden etwas kleinere Zahnriemenräder auch reichen - am NT hatte ich übrigens noch die erste Version verbaut - die hatte überhaupt keine Andruckrollen.
                  Mal schauen - vielleicht lässt sich das noch ein bißchen optimieren..

                  Grüße und vielen Dank für die Anregungen...
                  Till
                  Banshee 700, Scorpion, Kos., MKS, SpiritRS
                  Di. 700UL, P750, Kos., HBL575SL, SpiritRS

                  Kommentar

                  • heli-jürgen
                    Member
                    • 11.08.2004
                    • 415
                    • Jürgen
                    • Raum Karlsruhe

                    #10
                    AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

                    Hi,
                    der NT hatte nie solche Andruckrollen, die Rollen am Heckleitwerk sollten im Betrieb nicht mitlaufen und nur das ßberspringen des Heckriemens (dieser wölbt sich durch die Dehnung/ Längenänderung bei Last auf der Seite ohne Zug) bei großer Belastung verhindern.

                    Mit Schwerpunkt meinte ich, das die NHP + CR Blätter sowie die früheren BBT-Blätter den schwerpunkt am weitesten Außen hatten und deshalb mehr Autorotationsenergie zur Verfügung stellen.

                    Das große Heckriemenrad beim Shark war konstruktiv gewollt um mehr Umschließungswinklel zu bekommen und dadurch das ßberspringen des Riemens bei hoher Belastung zu verhindern und mit geringerer Riemenspannung auszukommen.

                    Gruß Jürgen
                    nur noch Elektro

                    Kommentar

                    • Stefan Reusch
                      Stefan Reusch

                      #11
                      AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

                      Hi,
                      Wobei ich auch nicht unbedingt glaube das ein kleineres Riemenrad wesentliche Entlastung bringt.
                      1. Muss man dann den Riemen etwas mehr spannen um die gleiche Last übertragen zu können.
                      2. Muss der Riemen auch mehr Walken da der Radius der Umlenkung kleiner ist, das dürfte auch wieder etwas Leistung kosten.
                      Meine Meinung, lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.
                      Gruß
                      Stefan

                      Kommentar

                      • dokktor
                        Member
                        • 13.03.2006
                        • 296
                        • Ingo

                        #12
                        AW: Shark: Wenig Energie in Autorotation ?

                        Der Freilauf ist ebenfalls entscheidend!
                        ....Once upon a time there were Nitros, flybars and frequency pins....

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X