Mir ist bei meinem 450 Pro aufgefallen, dass ich auf der einen Seite leicht andere Pitchwerte messe, als auf der anderen. Trotzdem ist der Spurlauf messerscharf. Jemand 'ne Idee was das sein kann? Ich beschwere mich ja nicht, freue mich, dass mein Rex endlich schön fliegt...
das eine Blatt hat einen leicht anderen Pitchwert als das andere. Taumelscheibe ist penibelst gerade. Habe mit der Einstellhilfe das ganze eingestellt.
Achso... Das kenne ich. Wenn man den Blattlauf mit der Pitchlehre alles genau einstellt stimmt es im Flug manchmal noch nicht 100%ig und man muss noch etwas rumstellen. Ich mach mir da gar keine Sorgen... Könnte allerdings ein Zeichen für Spiel im Kopf sein.
wie groß ist denn die Differenz?
Misst Du beide Blätter in der gleichen Stellung (z.B. wenn das jeweils gemessene Blatt nach vorne steht)?
Ist der Unterschied reproduzierbar?
Welche Blätter hast Du drauf?
Wenn das eine Blatt bei Servoneutralstellung 0° Pitch hat, hat das andere vielleicht 1°. Ich habe die 325D Carbon Blätter drauf. Ich messe immer mit ausgestreckten Blättern, also so, wie sie im Flug durch die Zentrifugalkraft stehen würden.
LG Merlin
P.S.: Spiel im Kopf ist unwahrscheinlich, nicht beim Pro... *hust*
Uuups, hatte wohl nen Knick in der Optik, der Unterschied ist gar nicht so groß, liegt gerade mal bei geschätzten 0,2-0,3 Grad, durchaus normal denke ich. Kommt ja auf soviel an, von wo man guckt, wie man guckt, wie lange man guckt, wie die Blätter stehen etc.
Aber: Bei Knüppelmitte habe ich nicht 0, sondern 1° Pitch... Grrrr... Ich schraube das Dingen jetzt nicht noch mal zum hundertsten Mal auseinander... Ich könnte jetzt die Pitchhebel verlängern, die Taumelscheiben ßrmchen verkürzen, die Servomitten verstellen, oder es aber sein lassen.
Wenn das eine Blatt bei Servoneutralstellung 0° Pitch hat, hat das andere vielleicht 1°.
Ein Grad kann (bei mir zumindest) locker ein Messfehler sein. Die Lehre z.B. sitzt nicht rechtwinklig auf dem Blatt oder die Paddelstange steht nicht rechtwinklig zur Hauptwelle. Deshalb meine Frage nach der Reproduzierbarkeit. Du schreibst ja selbst "vielleicht 1°".
Ich habe die 325D Carbon Blätter drauf.
Kenne ich nicht persönlich. Ein Grad Unterschied habe ich beim 450er aber bei fast allen Blättern gehabt. So präzise paarig lassen die sich in der Größe wohl nicht mit vertretbarem Aufwand herstellen.
Ich messe immer mit ausgestreckten Blättern, also so, wie sie im Flug durch die Zentrifugalkraft stehen würden.
Da hast Du meine Frage wohl falsch verstanden: Man könnte ja z.B. die Blätter quer zum Heli stellen und dann erst das eine Blatt messen, das rechts steht und dann das andere, das links steht. Normalerweise dreht man statt dessen den Rotor um 180° und misst immer von der gleichen Seite (aber man hat hier ja auch schon von Leuten gelesen, die das Heck invertiert steuern). Im ersten Fall bekommt man ganz leicht einen Messfehler.
Wie auch immer: Ein Grad Unterschied ist meiner Erfahrung nach kein Grund zur Sorge, sonst könnte man den Spurlauf mit der Pitchlehre perfekt einstellen, was bei den 450ern aber selten gelingt.
Ach, inzwischen hast Du schon wieder geschrieben (bin ein bisschen langsam, nicht mehr der jüngste):
Bei Knüppelmitte habe ich nicht 0, sondern 1° Pitch... Grrrr...
Ruhig Brauner! Auch hier ist ein Grad echt vernachlässigbar. Außerdem ist es ganz normal, dass der Knüppel ganz leicht "unsymetrisch" ist.
Ich löse das, indem ich die Blattausschläge für beide Vollausschläge am Pitchknüppel gleich einstelle, also z.B. +12° und -12°. Bei mir steht dann bei 0° Blattwinkel der Knüppel eine Skalenstrichbreite über der Mittenstellung. Beim Fliegen merkst Du das ganz sicher nicht.
Beim Einstellen sollte man nicht päpstlicher sein, als der Papst.
Hast Du heute schon Deine Süße geknuddelt?
ja kenne ich beim ändern der sicht position können parallaxe fehler auftreten (ablesefehler) ist mir auch schon passiert.
am besten immer am gleichten ort nachmessen gleiche seite der maschine, lampenposition und beim gleichen 100%ig horizontalen strich an der wand (mit wasserwaage gezeichnet).
ich hatte mal blätter da war eins leicht gebogen hab ich stunden dran gesessen bis es mir aufgefallen ist mittlerweile prüfe ich auch die nach - man weiss nie wie die beim / zum fachhändler gelagert / geliefert werden.
zusätzlich am besten eine taumelscheiben lehre (+- 8e) verwenden für den 100%igen gleichmässigen pitch insb. im permanenten idle throttle mode wichtig
bis jetzt hats bei mir imma hingehauen
Zuletzt geändert von chaoscycle; 11.10.2009, 13:28.
[FONT="Arial Narrow"]Glücklich sein: Hauptsache Spa� beim Fliegen! Fly Safe and have Fun
Benjamin
[/FONT]
Soooo, ich messe den Pitch immer von der Seite des Helis und drehe den Rotor. Unterschiede von 0,3 bis 0,4 grad finde ich im Vergleich dazu, wenn ich den Heli von hinten betrachte. Also, ich habe also Unterschiede am ganzen Rotorkopf von 0 bis 0,4 Grad vielleicht. Aber wenn das noch in Ordnung ist, bin ich ja ruhig...
Sagt mal, gibt es eigentlich irgendwas genaueres als die üblichen Pitchlehren? Ich meine, da kommt es ja sehr auf Gefühl an und auf das Sehvermögen des Piloten. Außerdem spielen einem dann ja noch die genaue Stellung der Blätter rein etc.
Vielleicht etwas viel genaueres, Exakteres als eine "normale" Pitchlehre?
Eine sehr genaue Methode wäre auch, wenn man den Heli auf die Seite an eine Tischkante legt, so dass die Blätter parallel nach unten hängen. Dann kann man den Abstand der beiden Blattspitzen messen und da man die Blattlänge (bis zum Schraubenloch) ja kennt, kann man dann mit ein wenig trigonometrie (sinus- oder cosinussatz, was einem besser liegt) den Pitch ausrechnen.
Gibt ansonsten auch fertige tools um es sich vorrechnen zu lassen.
Für die Besitzer eines iPhones gibt es auch eine kostenlose Wasserwage zum Download. Funktioniert auch ganz gut...
Gruss
Peter
TDR, Fusion 50, SJM 430
Und sonst noch ein paar Fluggeräte....
Er misst allerdings den Durchschnitt der beiden Pitchwerte wenn beide Blätter verschiedene Pitchwerte haben. Das allerdings auf das Zehntel Grad genau.
Gibt es jetzt auch für den PDA für Windows Mobile.
Merlin : ich würde aber lieber den Spurlauf der Rotorblätter im Flug exakt einstellen als im Stand auf das Zehntel genau zu messen, das bringt nämlich nicht viel.
Der positive und negative Pitch sollte so sein dass er Heli genug Dampf hat aber die Drehzahl nicht einbricht. Da ist es egal ob es 12 oder 14 Grad sind.
Es gibt genug Leute die die Pitchwerte einfach nach Augenmaß ohne Pitchlehre einstellen.
Grüße Bernd
Zuletzt geändert von BerndFfm; 12.10.2009, 14:14.
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