Seit letzten Samstag habe ich meinen Rex 600 ESP in Betrieb. Da es am Samstag nahezu windstill war, war es in den ersten paar Minuten gar kein Problem, den Heli erstmal zu schweben und ein paar Meter hin und her zu bewegen. Zudem war die (angebliche ?) Windunanfälligkeit mit ein Grund, mir den Dicken anzuschaffen.
Am letzten Montag aber habe ich bei ca. Windstärke 3 den Heli aber kaum ruhig schweben können. Okay, aus Vorsicht habe ich in etwa 1m Höhe geschwebt, wo der Bodeneffekt noch dazu kommt.
Aber auch heute in etwas mehr Höhe habe ich bemerkt, wie stark sich doch der Wind bemerkbar macht, wenn er erst mal unter die große Rotorblattebene greift. Dabei isser mir einmal ziemlich nach hinten weg gegangen.
Es kann ja durchaus sein, dass ich aus lauter Respekt erst einmal viel zu sehr darauf bedacht bin, den Heli ruhig zu halten und dass bei dieser Balanciererei jeder Windstoß mehr Einfluss hat als wenn ich einfach mal etwas Speed aufnehmen würde.
Mich würde nur mal interessieren, ob ihr das auch so empfindet. Oder sollte ich hier mit der Drehzahl mehr variieren ? Höher ? Tiefer ?? Laut Drehzahlrechner sollten es so um die 1900-1950U/min sein.
Andererseits empfinde ich meine Servos als ziemlich direkt, wenn ich dem Wind entgegen steuere. Ich habe mal die Taumelscheibenmischer bei Roll und Nick auf 50% eingestellt (je 7° zyklisch) und werde vielleicht mal die Servos auf 5V statt 6V betreiben. Vielleicht bringt auch das etwas mehr Ruhe rein.
Also nochmal: Ist der 600er Rex wirklich sooo anfällig für Wind und könnt ihr das nachvollziehen, dass durch die große Rotorblattebene die Wirkung deutlich spürbar ist ? Oder isses nur die noch anfängliche Unsicherheit und die Gewöhnung an den Dicken ??
Wäre euch für eure Einschätzung dankbar, aber jetzt bitte keine Diskussionen über V-Stabi o.ä.. Ist momentan nicht drin.


Was stellt der sich so an *
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