T-Rex 450 - langsam weicht die Angst

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Miicki
    Miicki

    #1

    T-Rex 450 - langsam weicht die Angst

    Hallo zusammen,

    ich bin eigentlich nicht so der große Forenschreiber... ich lese gern, solange es auf einem Monitor dargestellt wird und nicht in einer Blättersammlung mit Kartonumschlag, auch genannt Buch, ist. Aber jetzt muss ich meiner Erleichterung einfach mal Luft machen und da meine Freundin nicht so das Verständnis aufbringt, belästige ich euch damit

    Angefangen hat alles vor 3 Monaten mit einem T-Rex 450S, man will ja klein anfangen. Bei ersten Flugversuch kippte der kleine auch schon um und hinterlies ein paar traurige Ameisenwitwen
    Schnell die paar Plastikteile vom Hauptrotorkopf ausgetauscht und schon ging es weiter. Diesmal hab ich die Einstellarbeiten in der Garage vorgenommen und siehe da... Beton mag mich lieber. Sogar 2 Akkus habe ich dort leergeschwebt, natürlich mit viel Angstschweis auf der Stirn.
    Nach ein paar guten Heckschwebeeinlagen im Garten dachte ich mir: "Seitenschweben, das kann doch nicht so schwer sein". Die ersten 3 Sekunden war das auch der Fall... in den nächsten 2 Sekunden flogen mir Erdbrocken um die Ohren.

    Also gleich mal den zerlegten Plastikkopf gegen den schönen V2-Alukopf getauscht. Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich mir nen Simulator zugelegt hab, eine sehr gute Investition

    Und dann kam mir ne ganz blöde Idee: Ich will mit LiFePOs fliegen.
    Nach lagen hin und her hab ich mich für 4S1P entschieden, dafür sollte es dann auch gleich ein schöner neuer Motor sein und den Align Regler hab ich ebenso wieder in seine Schachtel verbannt.
    Somit hab ich nun nen Strecker SD260.15 mit 8 Windungen und nen YGE Regler.

    Nach lagem Gebastel habe ich es auch geschafft die Zellen unter die Haube zu bekommen, wenn auch nur knapp.

    Beim nächsten Einstellen ist dann das passiert, was mir irgendwie Angst vor dem kleinen gemacht hat. Ich war wieder in der Garage, Motor läuft sauber hoch und dann gehts los... der Gute bewegt sich wie ein Brummkreisel durch die Gegend... Autorotschalter rein, der Spuk hat ein Ende und ich war nass geschwitzt
    Da hab ich doch glatt vergessen die Wirkrichtung umzudrehen.
    Nächster Versuch. Aufgrund der hohen Drehzahl ist der gute arg hibbelig, aber er Schwebt
    Nun kam etwas wofür ich mich jetzt noch schlagen könnte: Ich drück den Presetschalter für "Schweben"... Dumm nur, dass ich jetzt ne ganz andere Drehzahl am Kopf hab. Das Regal hat ihn dann wieder geerdet, für meine Reaktion ging das alles zu schnell.

    Diesmal hat es neben den Rotorblättern und den üblichen Wellen und Lagern den Heckrotor erwischt: Rohr verbogen, Gehäuseschrauben ausgerissen usw. Beste Gelegenheit das Heck vom V2 zu holen.

    Allerdings haben mich diese 2 Schockmomente innerhalb von nur wenigen Minuten so aus der Fassung gebracht, dass ich richtig Angst davor hatte wieder zu fliegen.
    Ich habe jede Ausrede dazu genutzt nicht raus zu gehen und ihn mal wieder in die Luft zu lassen.

    Bis heute: Endlich habe ich meine Arschbacken zusammengekniffen und hab mir eine größere gemähte Wiese in der Gegend gesucht, genialerweise mit ner Teerstraße zum Starten daneben. Das war dann auch der Beweggrund gleich ohne das Trainigsgestell zu starten... zum ersten mal.
    Mein Puls: 200; Meine Druchblutung: gestört; Mein Hände: kribbeln
    Aber er Schwebt. Mit einem sanften Drang nach vorne Hebt der Heli ab und schwebt ruhig 5 Meter vor mir, 3 Meter über mir. Der Puls ging nach 2-3 Minuten runter und mein Selbstvertrauen steigt. Während des ersten Akkus habe ich erstmal das Starten und Landen ohne Gestell geübt und ich war richtig erstaunt, wie stabil man ihn landen kann und wie unwahrscheinlich es ist, dass er umkippt.
    Mit dem 2. Akku bin ich dann komplette 7 Minuten in der Luft gewesen und es wurde mir schon fast wieder etwas langweilig.
    Aber ich bin heil froh, dass ich die Paranoia überwunden hab und wieder normal fliegen kann.

    Woran ich jetzt noch arbeiten muss ist der Gyro. Der LTG2100 rastet nicht sauber und bei Seitenwind schwingt das Heck etwas.
    Vielleicht hat ja jemand ne Idee? Die Drehzahl des Hauptrotors war bei etwa 2600 U/min (vielleicht zu wenig, aber zum Schweben ganz schön) und der Gyro bei 30% im HH-Modus (erste rote + die grüne TL LED leuchten, stimmt das?)

    Als nächstes werd ich mich dann mal an kleine Rundflüge wagen, die im Sim sehr gut klappen... aber alle Theorie ist grau.

    Danke für euere Geduld,
    Viele Grüße,
    Michael
  • mckeks
    mckeks

    #2
    AW: Die Angst vor meinem Pummel (T-Rex450) weicht schön langsam.

    Hast du das Gefühl,dass er ohne Landegestell stabiler schwebt?

    Kommentar

    • Daveman
      Senior Member
      • 25.09.2008
      • 1094
      • David
      • Stuttgart (Rosensteinpark)

      #3
      AW: Die Angst vor meinem Pummel (T-Rex450) weicht schön langsam.

      Für das Heck musst du den Gyro im Normalmodus einstellen und einfliegen, sodass das Heck nicht wegdreht und Rotate Rate auf ganz rechts stellen.
      Anschließend musst du die Empfindlichkeit anpassen.
      T-Rex 500 ESP Microbeast
      Mx-12 EZC 2,4 Ghz

      Kommentar

      • Thallius
        Thallius

        #4
        AW: Die Angst vor meinem Pummel (T-Rex450) weicht schön langsam.

        Hi Michael,

        Also die erste LED ist ein bischen wenig finde ich. Ich habe mein 450SE Heck selbst bei 2200UPM mit dem LTG+LTS gut stehen. Rastet nicht ganz so wie bei höheren Drehzahlen aber selbst für Rundflüge durchaus ok.

        Was passiert denn wenn du die Empfindlichkeit erhöhst ? Fängt das Heck dann sofort an zu wackeln ?
        Wie hoch ist Deine Rotate Rate am Gyro ?
        Wie lang dein Servohorn ?
        Ist das Heck im Normalmodus korrekt ausgerichtet, so das er da ohne zu trimmen auch nicht von selber dreht ?
        Sind die Limiter am Gyro korrekt eingestellt ?

        Gruß

        Claus

        Kommentar

        • Miicki
          Miicki

          #5
          AW: Die Angst vor meinem Pummel (T-Rex450) weicht schön langsam.

          Hast du das Gefühl,dass er ohne Landegestell stabiler schwebt?
          ja, definitiv. Bei mir hat bei bestimmten Drehzahlen das Gestell angefangen zu vibrieren, was sich auf den ganzen Heli übertragen hat und damit auch dem Gyro nicht gerade gefallen hat. Ich benutze das Teil nur noch wenns ums Einstellen geht und der Heli auch mal über den Asphalt rutschen soll.

          Was passiert denn wenn du die Empfindlichkeit erhöhst ? Fängt das Heck dann sofort an zu wackeln ?
          Ich hab sie mal um ca 5% erhöht. Es hat sich nicht viel geändert, wobei der Seitenwind in dem Moment ganz schön zugenommen hat und das dem Heck auch nicht so gefallen hat.
          Wie hoch ist Deine Rotate Rate am Gyro ?
          Sie war auf der vorletzen LED (also fast ganz rechts), habe sie jetzt auf ganz rechts gestellt.
          Wie lang dein Servohorn ?
          ziehmlich genau 7,5 mm.
          Ist das Heck im Normalmodus korrekt ausgerichtet, so das er da ohne zu trimmen auch nicht von selber dreht ?
          jo, hab ich gemacht und das Heck dreht nicht weg im Normalmodus.
          Sind die Limiter am Gyro korrekt eingestellt ?
          Hab sie gerade nochmal neu eingestellt, da ichs anscheinend beim letzten mal Heckservoverstellen vergessen hatte. War allerdings an beiden Enden nur 0,7 mm und der Servo ist in keine mechanische Begrenzung gelaufen.

          Dann werde ich wohl bei den nächsten Versuchen die Empfindlichkeit weiter zu erhöhen.

          Dank euch schonmal.

          Gruß Michael
          Zuletzt geändert von Gast; 02.07.2009, 13:41. Grund: 2 Grü�e sind einer zu viel

          Kommentar

          Lädt...
          X