Hier mal ein kleiner Erfahrungsbericht. Als erstes hier mein verwendetes Setup
T-Rex SE V2
Align 430 XL + Align 35 X Regler
3x Futaba 3153 auf der Taumelscheibe
LTG-2100T inkl. LTS-3100G Heckservo
Align CFK Blätter
Flight Power EVO 25, 3s, 2170mA
Futaba R 607 2,4 Ghz
Der T-Rex kommt wie seine Vorgänger in einem schicken Alukoffer. Der Kopf ist vormontiert, sollte aber unbedingt komplett zerlegt und neu mit Schraubensicherung gesichert werden !
Ist der Kopf fertig gestellt, geht es an das Chassis, wobei lediglich nur noch die untere und obere Chassis-Hälfte zusammen gesetzt werden müssen. Dieser Schritt ist Dank der perfekten Passgenauigkeit sehr schnell erledigt. Danach folgt der Servo Einbau. Ich habe mich für die langen beiliegenden Servohebel entschieden um einen möglichst großen Weg nutzen zu können. Die Kugelköpfe wurden von mir im 3. Loch befestigt, so können die maximalen Pitchwege des Kopfes voll ausgeschöpft werden. Nun war der Antrieb an der Reihe. Ich habe mich für das beiliegende 13er Ritzel entschieden, da ich eine Kopfdrehzahl von größer 3000 U/min anstrebe.
Den Regler habe ich auf der dafür vorgesehenen Platte befestigt wo er durch das Loch in der Haube ausreichend Kühlung bekommt.
Als nächster Schritt war der Kreisel an der Reihe. Auch diesen habe ich an der dafür vorgesehenen Stelle am Chassis angebracht wo er nach unten zeigend von evtl. einschlagenden Rotorblättern sicher geschützt ist.
Am Heck wurden von mir in eigen Energie so genannte PMG's ( Propeller Moment Gewichte ) verbaut welche die Stellkräfte die das Heckservo aufbringen muss erheblich verringern. Es wurde die mitgelieferte Schraube gegen eine M2 x 16 ersetzt. Außen wurden 2 Muttern angebracht und innen 3 Muttern die mit Loctite gesichert werden.
Bei der Befestigung des Heckservos bitte darauf achten, dass die Schrauben nicht zu fest angezogen werden, die Laschen des LTS-3100G sind sehr filigran. Die Anlenkung des Gestänges habe ich mit dem beiliegenden Servohebel gemacht, welcher in Summe 25 mm lang ist. Dort wurde der Kugelkopf im 2. Loch - was einem Abstand von etwa 8 mm entspricht - angebracht.
Als Richtmaß für die Normalstellung des Heckrotors sollte man darauf achten, dass der Umlenkhebel parallel zum Heckrohr steht.
Nun ging es zum Programmieren der T6EX. Als Wert für den Regler habe ich 85 % gewählt. Als Werte für den Taumelscheibenmischer kann man sich mit 50 % herran tasten, je nach Bedüfniss des Piloten. Ich fliege mit 60 %.
Die Kreiselempfindlichkeit steht im Heading Hold auf 70 %.
Im Kreisel habe ich die Rotate Rate auf 8 gesetzt und die Servowege passend eingestellt, so dass nichts auf Anschlag läuft.
Nun erfolgte das Einfliegen. Alles war völlig unspektakulär. Das Heck wurde so eingestellt, dass es im Normal Mode 100%ig auf der Stelle blieb.
Hält man sich in etwa an diese Einstellungen, wird man mit einem sehr neutral und gut fliegenden Heli belohnt. Das Heck ist in jeder Situation voll ansteuerbar und hat keine Tendenz zum Wegdrehen oder ähnlichem. Selbst schnelle Rückwarts Loopings stellen kein Problem mehr dar. Auch bei vollen Pitchwechseln wie etwa bei einem Tic Toc oder Rainbow steht das Heck wie angenagelt.
Durch die neue 2,4 Ghz Technik muss die Antenne nicht mehr umständlich verlegt werden und man hat trotzdem ein einwandfrei funktionierendes System was zudem noch Störunanfällig ist.
Die Flugzeit liegt im 3D bei knapp 6 Minuten. Der Antriebsstrang wird selbst im 3D Einsatz nur Handwarm.
Eine rundum perfekte Kombination wie ich sie nur zu 100% weiterempfehlen kann.
Und zum guten Schluss noch ein Paar Fotos

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