bis gestern bin ich nur Verbrenner (46er und 90er) geflogen. Irgendwie hat mich aber der Kleinheli-Elektrovirus erwischt und ich habe vor 2 Wochen einen T-Rex XL in Ebay ersteigert. Nach dem Auspacken war ich etwas erschrocken, wie klein und wie "Plastik" ein Heli sein kann. Nach dem ersten Durchatmen habe ich dann den Heli genauer inspiziert und gleich einige Umbauten vornehmen müssen. Die Paddelstamge war nicht nur verbogen, sondern auch ungleich weit eingeschraubt, das tut der dynamischen Wuchtung sicher nicht gut, also Austausch und Einstellen mit der Schiebelehre. Die Futabaservos HS50/55 benutzten für die Anlenkung alle das mittlere Loch, damit wurde nur ein kleiner Teil des Servoweges genutzt, allso alle ausser Pitch auf das innere Loch ummontiert. Nach dem Einstellen im Hobbyraum ging ich auf die Terasse um den Motor das erste Mal drehen zu lassen und den Spurlauf der HT-Blätter einzustellen. Der Heli lief annähernd vibrationsfrei, aber der Spurlauf lies sich wegen des zu groben Gewindes nicht exakt einstellen, bei etwa 2350 Upm laufen die Blätter einige Millimeter auseinander, im Flug zeigten sich dadurch jedoch keinerlei Auswirkungen.
Erster Flugversuch:
Sicherheitshalber mit einer Kohlefaserstange quer auf den Kufen montiert (so etwas kleines bin ich ja noch nie geflogen) habe ich dann das erste Mal abgehoben. Erstaunt hat mich der geringe Geräuschpegel, im Freien hört man ja kaum was von dem Motor und die Präzission beim Schweben. ßberrascht hat mich dann bei großeren Steuerbewegungen auf der Taumelscheibe aber die Sensibilität, ich bin gelandet und habe 20% Expo auf Nick und Roll gegeben. Die Heckbrücke liegt beim Schweben etwa in der Mitte, also kein Problem mit der Austeuerbarkeit nach rechts, wie ich schon mehrfach gelesen habe. Der Kreisel (Ikar.... billig) zeigt das schlechte Verhalten, dass ich erwartet habe.
Positiv aufgefallen:
vibrationsarmer stabiler Schwebeflug, Akku, Motor und Regler werden nur handwarm
Negativ aufgefallen:
starkes Wegdrehen (etwa 90%) im Sinkflug (Gyro), dafür kann der Heli nichts; (lange ärgere ich mit dem Gyro sicher nicht) und leichtes Heckschwingen beim Schweben; können das die biegsamen Plastikheckblätter sein?
bei voll positiv Pitch (+10°) bricht der Drehzahlregler hörbar ein, der Heli steigt wie einer bleierne Ente
(nichts für ungut, aber mein alter Kyosho VR46 steigt mit 11° Pitch dagegen wie eine Rakete).
Nun meine Frage:
Motor: Align 420LF mit 3200KV, Regler: Align 25A, Motorritzel: 13 Zähne
Heckrotorantrieb mit blauen Zahnrädern, Hauptrotor: weißes Zahnrad
Regler im Drehzahlreglerbetrieb mit Gasvorwahl 80% ergibt etwa 2350 Upm.
Kann ich noch etwas tun, damit die Drehzahl bei voll Pitch nicht oder nicht so viel einbricht?



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