T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • sigifreud
    Member
    • 27.08.2007
    • 226
    • Ralf

    #1

    [450] T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

    Hallo,

    ich habe noch einen T-Rex 450 SE V2 mit Paddelkopf und bin gerade dabei ein bisschen damit rumzuspielen, sprich das Heck mit dem Gy401 einstellen, Kopf ausrichten und auswuchten usw. Oldschool mit Standard Heckservo. In anderen Belangen sind die Komponenten allerdings nicht mehr so old school. Ich hab ein 6s Setup verbaut und Heck ist die neueste Version mit PMGs und Torque Tube. Das ist das wirklich schöne an den Rexen man quer durch die Generationen munter Teile mischen. Was mich zu den unterschiedlichen Generationen von Paddelköpfen bringt.

    Er fliegt so weit ganz gut, ausser in Dauerflips kommt das Heck kurioserweise immer ein paar grad und er dreht ein bisschen über Roll raus. Ich weiß aber nicht mehr so genau ob das nicht normal ist und einfach ausgesteuert werden muß. Ein Paddelkopf fliegt bekanntlich nie so steril wie die heutigen FBL Systeme und muß deutlich mehr gesteuert werden. Ich kann mich noch dunkel erinnern das man in Loopings beim ausleiten defintiv auch immer ein bisschen Roll korrigieren mußte.

    An die alten Hasen von euch kann sich noch jemand an die Unterschiede in den Paddelköpfen erinnern? Ich habe in meinen Ersatzteilen tatsächlich noch die beiden Nachfolgegeneration an Paddelköpfen gefunden bevor dann der FBL DFC Nachfolger kam. In englischen Foren konnte ich lesen der der Kopf vom Sport nochmal eine deutliche Verbesserung zum SE V2 Kopf sein soll. Auf den Bildern kann man auch sehen das der Abstand von den Blatthaltern deutlich zugenommen hat auf 86mm, womit sich der Rotorkreis deutlich vergrößert hat und mit der letzten Generation vom Pro Kopf wieder um 4mm veringert worden ist und der Abstand bei den DFC Köpfen beibehalten wurde.

    Beim Pro Kopf ist auch die TS anders mit Anlenkpunkten deutlich weiter außen. Ich werde die Köpfe mal testen und den Pro Kopf zuerst.

    MFG
    Angehängte Dateien
  • echo.zulu
    Senior Member
    • 03.09.2002
    • 3985
    • Egbert
    • MFG Wipshausen

    #2
    AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

    Moin.

    Taumelscheibe weiter außen gibt mehr zyklische Wendigkeit. Kann man mal probieren.

    Ich hab am Rex auch gern ne längere Paddelstange geflogen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte die originale 190mm. Ich brin glaub ich auf 220mm gegangen. Auch 240-250mm sollten noch machbar sein. Vorteil: mehr Wendigkeit bei gesteigerter Schwebestabilität.

    Auch leichtere Paddel oder ein an den Mischebeln geändertes Bell/Hiller Verhältnis wäre ein interessantes Experimentierfeld.

    Gegen das Rausdrehen hat beim Rex ein kurzer Heckservoarm und vor allen Dingen der Flip-the-Grips Mod geholfen.
    CU,
    Egbert.

    Kommentar

    • sigifreud
      Member
      • 27.08.2007
      • 226
      • Ralf

      #3
      AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

      Hallo Egbert,

      danke für die Antwort. Langsam geht das Wissen in Bezug auf Paddelköpfe wohl verloren.

      Ich hab dem Rex jetzt den Kopf vom Pro samt der dazugehörigen Taumelscheibe verpasst. Ohne das ich was an der Senderprogrammierung geändert habe sind die Werte alle recht identisch Kollektiv etwa 12 bis 13 Grad und Zyklisch 8 bis 9 Grad.

      Flip the grip klang interessant macht aber bei den neuen Hecks mit TT keinen Sinn mehr, da die Wege in beide Richtungen symmetrisch sind, also ein drehen der Blatthalter nichts mehr bringt. Der Rex hatte wie gesagt dieses leichte rausdrehen nur bei Flips in allen anderen Figuren hielt das Heck aber problemlos und ich habe es auch nicht zum ausbrechen bekommen.

      Den neuen Kopf probefliegen muss ich mich aber noch gedulden bei der Arbeit am Heli ist mir aufgefallen das die Heckschiebehülse kaputt ist und ich erstmal auf Teile warten muss und bei der Gelegenheit gleich die Anlenkung vom Dominator verbauen werde.

      Dann hat der Heli auch die typische Macke man trimmt ihn in Normallage und auf dem Rücken passt die Trimmung dann nicht mehr. Ich will mal versuchen ob ich das mit mechanischer Schwerpunktanpassung hinbekommen. Momentan ist der Heli Kopf und Rechtslastig.

      Wenn das alles passt und ich zufrieden bin, werd ich noch bissl spielen mit Paddel und Gewichten zwecks Schwebestabilität und Agilität, habe alles da.

      Irgendwie macht es Spaß an einem Heli mal wieder mechanisch zu arbeiten um ein bestimmtes Flugverhalten zu erreichen.

      MFG

      Kommentar

      • sigifreud
        Member
        • 27.08.2007
        • 226
        • Ralf

        #4
        AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

        Guten Abend,

        so heute kamen die restlichen Teile für das Heck, dieses ist jetzt komplett auf das 450l Heck umgebaut und das Standard Heckservo gegen einen Mini Servo getauscht.

        Es sorgt für Begeisterung was man aus dem "ollen 401er" noch so alles rausholen kann, Heck steck nach mechanischem eintrimmen im Normalmodus wie angenagelt.

        Der Pro Kopf macht auch einen sehr guten Eindruck, er fliegt ein ganz Ende neutraler als der ursprüngliche SE V2 Kopf. Morgen habe ich die Möglichkeit in einer Halle den Heli windfrei zu trimmen. Heute war das nicht so recht möglich, im Heckschweben ausgetrimmt, wechselt man dann auf Nasenschweben driftet er auf Nick massiv weg genauso wie im Rückenschweben.

        Dann hauen die Pitch Max und Min Punkte noch nicht hin. Bei Max negativ geht er nach links weg, Normallage leicht über Nick. Hier muss ich mich nochmal mit meiner DX18 und den Mischern beschäftigen.

        Es mach dann doch eine ganze Menge Arbeit aber irgendwie auch Spaß wenn er dann durch die Figuren geht und man sich dabei wohlfühlt.
        Ich bin heute drei Akkus den Paddelrex geflogen, dann ein Akku dern 450L Dominator und zwei Akkus M2. Das direkt hinterinander fliegen von FB auf FBL fühlt sich merkwürdig an an, als wenn die FBL Helis Roboter Zombies wären, es ist enorm einfacher damit.

        MFG
        Angehängte Dateien

        Kommentar

        • daybyter
          Senior Member
          • 12.06.2007
          • 1046
          • Andreas
          • Kaiserslautern / Deutschland

          #5
          AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

          Die 250mm Paddelstange vom CopterX 480 passt.

          Dann gab es seeehr teure CFK Paddel, die leichter waren. Die grünen Tuning Paddel vom Mini Titan waren die günstige Alternative.

          Kommentar

          • Albert
            RC-Heli Team
            • 17.04.2001
            • 8599
            • Albert
            • MFC Hochstadt

            #6
            AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

            Das Rausdrehen am Heck und auf Roll bei ßberschlägen ist normal beim Paddelkopf und wird meist von einem zu schwachen/langsamen Heckservo in Kombination mit zu viel Spiel in der Heckanlenkung. Dadurch gibt es immer einen Ruck bei jeden Pitchwechsel, durch den eben nicht nur das Heck wegdreht, sondern auch der Heli auf Roll ausweicht.

            Verbesserung bringen möglichst schnelle und kräftige Heckservo´s
            spielfreie und leiche Anlenkungen
            PMG´s am Heck (Propellermomentgewichte)
            Rotorblätter, die einen möglichst sanften 0° Pichdurchgang haben. Z.B. die guten alten Radix
            Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

            Kommentar

            • Thomas L.
              Senior Member
              • 14.02.2013
              • 2890
              • Thomas

              #7
              AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

              Zitat von Albert Beitrag anzeigen
              Das Rausdrehen am Heck und auf Roll bei ßberschlägen ist normal beim Paddelkopf
              ist "meiner Meinung" nach überhaupt nicht normal bei einem Paddelkopf !!!
              ich fliege seit über 40 Jahren Modellhelis, die längste Zeit bisher mit Paddelköpfen. Wenn ein Heli rausdreht liegt das an einer schlechten Einstellung, aber niemals am Paddelkopf !!!

              Grüßle Thomas

              Kommentar

              • rainerX
                Senior Member
                • 07.07.2016
                • 1468
                • rainer
                • Nord-Oberpfalz/Bayern

                #8
                AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

                Zitat von Albert Beitrag anzeigen
                Das Rausdrehen am Heck und auf Roll bei ßberschlägen ist normal beim Paddelkopf und wird meist von einem zu schwachen/langsamen Heckservo
                ...ausgelöst

                das noch verschlimmert wird, wenn auf dem Regler nur eine BEC Spannung von 5,0 oder 5,5V eingestellt wurde (keine volle Kraft oder Geschwindigkeit des Heck- Servos) ( die Kräfte und Geschwindigkeiten der damaligen micro Heckservos war eh nicht berauschend/ grenzwertig)
                Zuletzt geändert von rainerX; 07.11.2021, 15:28.
                3x XLPower550/ 5x TT E550FBL/ E550S-Paddel/ Beam(Hatz)SE/ MSH Mini-Protos/ #Graupner#

                Kommentar

                • sigifreud
                  Member
                  • 27.08.2007
                  • 226
                  • Ralf

                  #9
                  AW: T-Rex 450 drei Generationen an Paddelköpfen Frage zwecks Eigenschaften

                  Guten Abend,

                  mit dem Heck bin ich eigentlich so weit durch, das steht mit Umbau auf die Heckanlenkung vom 450l Dominator und dem Micro Servo (Align DS 455M) wie angenagelt und steht einem FBL Heck in nichts nach.

                  In den Kopf habe ich noch einmal etwas Arbeit gesteckt. Rotorkopf ab, und die Taumelscheibe mit einem leveling tool auf dem kompletten Pitchweg ausgerichtet. Am Samstag in der Halle dann Schwebetrimmflug. Schwerpunkt schien nach Ausgleich mit Blei auch ganz gut zu stimmen da er auf dem Rücken ebenfalls gut getrimmt war.

                  Heute dann 4 Akkus draussen verflogen, hier wieder genau dieser merkwürdige Effekt im Heckschweben gut ausgetrimmt, geh ich dann auf Nasenschweben muss man Nick korrigieren, da der Heli das in der Halle nicht gemacht hat scheint hier wirklich minimaler Wind schon große Auswirkungen zu haben.

                  Ich bin dann Kreise in allen Lagen geflogen und komme im großen und ganzen wieder ganz gut mit dem Heli zurecht. Allerdings tritt hier ebenso wie beim schweben dieser unangenehme Effekt über Nick auf. Besonders bemerkbar hat sich das gemacht bei Funnel in Normallage mit Heck unten, dann will der Heli immer aus der Schräglage raus und man muss aktiv reinsteuern statt Nick nur zu halten, das fliegt sich unangenehm.
                  Ich weiß aber überhaupt nicht mehr ob das nicht normal ist und wir vom FBL fliegen einfach zu verwöhnt sind oder ob man da noch was am Kopf verstellen kann. Die gleiche Figur auf dem Rücken macht er dieses rausfallen über Nick komischerweise nicht.

                  Ich werde mal schauen ob ich noch einige von euren Tips umsetzen kann. Paddel mit unterschiedlichen Gewichten habe ich ich noch da. Eine 250mm Paddelstange versuche ich mal zu bekommen.

                  Richtige FB Blätter wäre auch schön, ich bin früher tatsächlich gerne die Radix geflogen leider sind die nirgends mehr zu bekommen. Die FBL Latten die ich benutze haben bekanntlich keinen Vorlauf.

                  Wie gesagt das probiere ich auf jeden Fall, der Heli könnte nämlich etwas wendiger sein, obwohl ich schon alles an der TS an Auschsschlag habe was geht.

                  Grüße

                  Kommentar

                  Lädt...
                  X