Erfahrung mit "Chinese Tail Mod" zur Verbesserung der Teil-PerformanceHallo zusammen,

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  • ElliOwald
    Member
    • 31.03.2012
    • 91
    • Oliver

    #1

    Erfahrung mit "Chinese Tail Mod" zur Verbesserung der Teil-PerformanceHallo zusammen,

    Hallo zusammen,

    ich betreibe meinen T-Rex 550E V2 mit dem Mini VStabi Governor und einem DS620 Heckservo. Heckrotorblätter sind die Original Align-Blätter mit 85mm. Hauptrotordrehzahl ca. 2.100 rpm.

    Bei starken Pitchwechseln im Rücken-Rückwärtsflug (z.B. in Verbindung mit Rückwärts-Loops) kommt es immer wieder vor, dass das Heck plötzlich um 180 Grad umschlägt und dann auch so bleibt. Auch bei starken Pitch-Pumps aus dem Schwebeflug heraus schlägt das Heck ca. 20 Grad aus. Mechanisch ist das Heck extrem leichtgängig. Bei meinem Logo 500 den ich auch mit VStabi betreibe, ist das 180 Grad Umschlagen noch nie aufgetreten - egal wie unfeinfühlig ich mit Pitch agiere.

    Meine Frage: Hat jemand praktische Erfahrungen gemacht, ob bei dem T-Rex 550 die Verbauung der sogenannten "Chinese Weights" zur Kompensation des "Tennis Racquet Effects" Abhilfe schafft? Beim T-Rex 450 soll das ja die Heck-Performance deutlich gesteigert haben; ich finde aber keine Infos im Netz, ob das auch für den 550-er gilt.

    Ich bin überzeugt, dass es bei mir weder am mechanischen Aufbau liegt noch an der VStabi-Einstellung. ßber den DMA-Wert im VStabi kann ich das Problem zwar etwas verbessern, aber nicht lösen.

    Ich bin für alle praktischen Ratschläge dankbar.

    Grüße
    Oli
  • Carbon Fred
    Member
    • 22.06.2010
    • 647
    • Alfred

    #2
    AW: Erfahrung mit "Chinese Tail Mod" zur Verbesserung der Teil-PerformanceHallo zusam

    Hallo!

    Also um 20° schlägt das 550er Heck nicht aus! Da wie Du sagst mechanisch alles ok ist würde ich mal vermuten das Du den Vstabi Gov zu aggressiv eingestellt hast und das Heck einfach nicht mitkommt.
    Der Servoweg mit 80-120 Pkt. im VStabi passt? Ev. kannst du noch ein Loch weiter raus?
    Das DS 620 ist nicht das "Beste" Heckservo da ist sicher auch etwas potential zur Verbesserung aber um 20° schlägt es bei Pitchpumps nicht um.
    Ev. kannst Du ja mal von einem Kollegen auch größere Heckblätter testen.

    Fred
    Goblin 570/12s|Jive 80HV|3 Digi|FrSky QX 7s

    Kommentar

    • Astrabuster
      Gelöscht
      • 19.01.2010
      • 712
      • Marcus

      #3
      AW: Erfahrung mit "Chinese Tail Mod" zur Verbesserung der Teil-PerformanceHallo zusam

      Hatte ich auch , schmeiss das ds620 raus und hol dir ein savöx 1290mg.
      Die bls servos ( bls251 / 254 ) gehen zwar auch , kosten aber das 3 fachr. Seit dem ich von ds620 auf das savöx umgerüstet habe steh das Heck wie nie zuvor.


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      Kommentar

      • ThomasC
        Senior Member
        • 10.02.2012
        • 3963
        • Thomas
        • Giessen

        #4
        AW: Erfahrung mit "Chinese Tail Mod" zur Verbesserung der Teil-PerformanceHallo zusam

        Der Propellermomentausgleich (aka "chinese weight mod") hat meiner Erfahrung nach folgende Effekte:
        - der Stromverbrauch des Heckservos wird deutlich geringer -> entlastet das BEC
        - die benötigte Stellkraft am Heckservo wird deutlich geringer -> bei starkem Heckservo reduziert das lediglich den Verschleiß. Wenn das Heckservo eher schwachbrüstig ist, erhöht sich die Stellgeschwindigkeit und das Heck steuert präziser
        - durch die präzisere Heckkontrolle (bei schwächerem Servo) kannst Du auch die Gyroempfindlichkeit am Heck um einen erheblichen Betrag erhöhen. Den Wert mußt Du erfliegen

        Ich hab grad 'nen 500er (Gaui Hurricane) neu aufgebaut und betreibe die Chinese weights auch an einem 450er (zwar nicht Align, aber Align-kompatibles Heck). Beim 450er hat es ordentlich was gebracht, das Heckservo ist ein KDS n590. Dort mußte ich ordentlich Gewichte nachlegen.
        Beim 500er habe ich gemerkt, da darf WENN dann nur sehr wenig PMA betrieben werden - dort hab ich das erstmal komplett seingelassen. Da hält das Heck serienmäßig bombig, Servo: Futaba S9254.

        Der Propellermomentausgleich sollte auf alle Fälle DEZENT betrieben werden. Die Rückstellkräfte des Hecks belasten nicht nur die Mechanik, sondern sie dienen auch dazu, evtl. vorhandenes Spiel am Heck auszugleichen. Wenn man diese Kräfte komplett neutralisiert, kann in leichten Fällen das Heck unruhig werden, in schweren Fällen treibt man den Teufel mit dem Beelzebub aus. KEINESFALLS sollte man auf Verdacht irgendwelche Gewichte dranmachen, ohne das Heck auch auf der Werkbank zu testen. Ich empfehle, das Propellermoment zu max. 80% auszugleichen. Das selbständige zentrieren des Hecks sollte noch zu einem geringen Grad bestehen bleiben.

        Gruß

        ThomasC
        Zuletzt geändert von ThomasC; 28.05.2013, 06:39.
        Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht

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