Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • MartinS
    Member
    • 28.09.2011
    • 446
    • Martin
    • Wallis (CH)

    #1

    Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

    Hallo zusammen,

    ich übe seit neuestem die Autorotation mit dem Rex 600 EFL.

    Zuerst am Heli X geübt, wo das eigentlich ziemlich gut klappte. (Habe immer den Rex 600 genommen, da es im Heli X keinen EFL gibt.)

    Anschliessend auf dem Feld einige Versuche gemacht. Fazit 3 x gut 1 x gebrochenes Landegestell.

    Ich erläutere mal genauer; Kollegen von mir 1x Rex 600 ESP 1x Logo 600 SE haben mich ermuntert endlich die Auro zu üben. Sie haben es mir auch vorgezeigt mit ihren Helis. Sah alles ziemlich locker aus und die Helis hatten in der letzten Landephase gefühlte 3-5 Sekunden Zeit um schön langsam auf dem Boden aufzusetzen. Der Logo 600 SE wahrscheinlich noch einwenig länger als der Rex 600 ESP.

    Nun wenn ich meinen Heli autorotiere habe ich genau Zeit in sofort abzusetzen und sonst fällt der wie ein Stein vom Himmel. Egal was ich versuche, ich habe einfach weniger Zeitreserven als meine beiden anderen Kollegen.

    Meine eigene Erklärung war, dass der Rex 600 ESP mit 6s viel leichter ist als mein EFL und bei gleichen Rotordurchmesser halt längere Landezeitreserven besitzt und der Logo 600 Se sowieso leichter und sogar noch mehr Rotordurchmesser, dass heisst, noch mehr Zeitreserven.

    Mein Vorgehen bei der Auro; Vorwärtsflug - Motor aus - Pitch leicht negativ - Sinkflug - ca. 1 Meter ab Boden - Heli anstellen bzw. Abbremsen (Pitch bleibt negativ) Flaren - Drehzahl baut sich hörbar und spürbar auf - anschliessend absetzen auf Boden d.h. nach Flaren zuerst wechsel auf leicht positiv Pitch und knapp vor Boden immer mehr positiv Pitch - sobald aufgesetzt negativ Pitch.

    Meine Fragen nun, schätze ich das mit meiner Erklärung richtig ein? Gibt es Erfahrungen von geübten Autorotierern mit dem Rex 600 EFL?

    Ach ja, habe Edge 603 Blätter drauf nicht mehr die originalen Align Blätter, der Heli wiegt ziemlich genau 4 kg.

    Gruss Martin
    [FONT="Comic Sans MS"]Gruss Martin[/FONT]

    [FONT="System"]RC Helis! What else?[/FONT]
  • Foobar
    Rainman
    • 11.10.2010
    • 1851
    • Florian

    #2
    AW: Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

    Zitat von -MartinS"
    Meine eigene Erklärung war, dass der Rex 600 ESP mit 6s viel leichter ist als mein EFL und bei gleichen Rotordurchmesser halt längere Landezeitreserven besitzt und der Logo 600 Se sowieso leichter und sogar noch mehr Rotordurchmesser, dass heisst, noch mehr
    Zeitreserven.
    Hmm, ich kann nicht beurteilen, welchen Unterschied das Gewicht im Endeffekt macht. Aber auch mit einem 4-Kilo 600er kannst du bei einer Auro vor dem Absetzen noch locker mehrere Sekunden schweben.

    Zitat von -MartinS"
    Mein Vorgehen bei der Auro; Vorwärtsflug - Motor aus - Pitch leicht negativ - Sinkflug - ca. 1 Meter ab Boden - Heli anstellen bzw. Abbremsen (Pitch bleibt negativ) Flaren - Drehzahl baut sich hörbar und spürbar auf - anschliessend absetzen auf Boden d.h. nach Flaren zuerst wechsel auf leicht positiv Pitch und knapp vor Boden immer mehr positiv Pitch - sobald aufgesetzt negativ Pitch.
    Hört sich eigentlich erstmal alles ganz gut an. Idealerweise solltest du den Motor natürlich erst ausmachen, wenn du den Sinkflug schon durch den Pitchwechsel eingeleitet hast. Ist bei einem 600er in ausreichender Höhe aber auch kein Drama, wenn man es verkehrt herum macht.

    Achtest du darauf, gegen den Wind anzufliegen? Und was bedeutet denn -Pitch leicht negativâ* Für ordentlich Restenergie würde ich Auros mit bis zu -3 bis -5 Grad Pitch fliegen. Damit hat man eine ordentliche Sinkrate, und nach dem Flaren noch genügend Restenergie für eine ganz entspannte Landung.

    Disclaimer: Meine Erfahrung beruht auf dem 600er Nitro. Der wiegt mit vollem Tank auch um die 4 Kilo. Ich fliege die schwarzen SAB CFK Blätter. Die sind im Vergleich zu den Align Latten deutlich schwerer, und der Schwerpunkt liegt auch deutlich weiter aussen. Laut der Smacktalk-Folge über Autorotationen sind das zwei vorteilhafte Eigenschaften für Auros ohne Kunstflugeinlagen

    Kommentar

    • MartinS
      Member
      • 28.09.2011
      • 446
      • Martin
      • Wallis (CH)

      #3
      AW: Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

      Zitat von Foobar Beitrag anzeigen
      Hmm, ich kann nicht beurteilen, welchen Unterschied das Gewicht im Endeffekt macht. Aber auch mit einem 4-Kilo 600er kannst du bei einer Auro vor dem Absetzen noch locker mehrere Sekunden schweben.


      Hört sich eigentlich erstmal alles ganz gut an. Idealerweise solltest du den Motor natürlich erst ausmachen, wenn du den Sinkflug schon durch den Pitchwechsel eingeleitet hast. Ist bei einem 600er in ausreichender Höhe aber auch kein Drama, wenn man es verkehrt herum macht.

      Achtest du darauf, gegen den Wind anzufliegen? Und was bedeutet denn -Pitch leicht negativâ* Für ordentlich Restenergie würde ich Auros mit bis zu -3 bis -5 Grad Pitch fliegen. Damit hat man eine ordentliche Sinkrate, und nach dem Flaren noch genügend Restenergie für eine ganz entspannte Landung.

      Disclaimer: Meine Erfahrung beruht auf dem 600er Nitro. Der wiegt mit vollem Tank auch um die 4 Kilo. Ich fliege die schwarzen SAB CFK Blätter. Die sind im Vergleich zu den Align Latten deutlich schwerer, und der Schwerpunkt liegt auch deutlich weiter aussen. Laut der Smacktalk-Folge über Autorotationen sind das zwei vorteilhafte Eigenschaften für Auros ohne Kunstflugeinlagen
      - Motor schalte ich erst nach Pitchwechsel aus.

      - Sinkflugrichtung immer gegen den Wind.

      - Negativ Pitch schwer einzuschätzen, aber eher - 3 wie -5, vielleicht ist dort das Problem begraben, dass muss ich jetzt mal ausprobieren.

      Sind die SAB Blätter auch 55mm Breit? Habe mal in einer Zeitschrift gelesen, dass die Blattbreite, also je breiter, je besser für Auros sei! Auch habe ich gelesen, dass die Blätter mit mehr Gewicht von Vorteil sind, da diese mehr Eigenenergie speichern können.
      [FONT="Comic Sans MS"]Gruss Martin[/FONT]

      [FONT="System"]RC Helis! What else?[/FONT]

      Kommentar

      • Julian E.
        Senior Member
        • 16.06.2011
        • 1761
        • Julian

        #4
        AW: Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

        Grundsätzlich ist es meines Wissens schon so, dass eine geringere Kreisflächenbelastung zu besseren Autorotationsverhalten führt, d.h. der Rex mit 6S und der Logo 600 SE dürften hier einen Vorteil haben. Wie groß der Unterschied in der Praxis ist, das kann ich nicht sagen.

        Gruß,
        Julian

        Kommentar

        • Iron Eagle
          Member
          • 09.08.2009
          • 938
          • Gerhard
          • Arch, Meinisberg

          #5
          AW: Ist der Rex 600 EFL schwerer zu autorotieren als leichtere Helis

          Zitat von MartinS Beitrag anzeigen
          Negativ Pitch schwer einzuschätzen, aber eher - 3 wie -5, vielleicht ist dort das Problem begraben, dass muss ich jetzt mal ausprobieren.
          Ich habe bei der Auro -6 Grad Pitch, zieh den Heli so richtig schön runter mit einer tollen Vorwärtsbewegung, flaire immer noch mit - 6 Grad Pitch und erhöhe auf -3 grad.
          so habe ich genug dampf um nochmals abheben zu können wenn ich wollte.
          Gruss
          Iron Eagle
          T-Rex 700
          Yamada 120 SR
          Radix, Hatori

          Kommentar

          Lädt...
          X