T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

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  • aurian
    Member
    • 22.05.2012
    • 231
    • Marcel

    #1

    T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

    Hallo Freunde

    So, nachdem ich vor ca. 2 Wochen einen Anfall bekommen habe den ich nicht weggebracht habe habe ich heute kapituliert und mir den 250 Pro geholt. Wie von Align gewohnt ein wunderschöner Bausatz, vor allem der Rotorkopf mit Flybar ist schon nur zum Anschauen ein Traum...

    Werd den kleinen jetzt gaaanz gemütlich und blitzsauber aufbauen. Allerdings hab ich noch keine Akkus, werd wohl welche bei HK bestellen. Jetzt meine Frage: Welche Grösse (LxBxH) ist für den Pro ideal? 3S ist klar, empfohlen sind so um 850 mAh.

    Wenn ich in die Anleitung schaue sehe ich dass der Regler konstant 15, Spitze 20 Ampére verträgt. Es wird aber mit 15er Ritzel auch ein maximaler Strom von 10,4A mit Plastikblättern, 11° Pitch und 100% Gas angegeben. (Power collocation reference). Von dem her würde eigentlich ein Akku mit 20C genügen, der würde an sich konstant 16A liefern können welche eigentlich nie abgerufen werden.

    Das würde gut passen, denn Zippys gäbe es in dieser Grösse nur mit 20C. Mehr C liefern im Sortiment von HK nur Turnigys, und mit den Akkus von Turnigy habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht.

    Ich wäre sehr dankbar um Erfahrungswerte. HK ist nicht zwingend, wäre aber aus Kostensicht sicher interessant, bei dieser Akkugrösse aber auch nicht so gewaltig.

    Gruss
    marcel
  • Murdoc
    Member
    • 05.02.2011
    • 705
    • urs

    #2
    AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

    Theoretisch hast Du Recht, aber in der Praxis haben sich Akkus mit 30C besser bewährt,
    Die haben einfach eine höhere Spannungslage , und brechen nicht so schnell ein.

    Die Erfahrung hab ich gemacht.

    Gruss
    Murdoc

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    • Hero67
      Hero67

      #3
      AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

      Ein 800mAh 20C Akku erzeugt bei konstanter Belastung mit 16A einen sehr großen Spannungsabfall. Der Akku kann mit der aufgedruckten C-Rate belastet werden, ohne dass er Feuer fängt.
      Sehr viele Zyklen wird kein Akku ein Dauerbelastung mit der aufgedruckten C-Rate mitmachen.
      Der kurzzeitige Strom beim 250er kann 10A durchaus überschreiten, dauerhaft aber nicht, das würden die kleinen JST-BEC Akkustecker schon nicht mitmachen.

      Da der Kleine am Rotor nicht mit sonderlich viel Schwungmasse daher kommt, und die Drahzahl bei Belastung daher schneller einbricht, würde ich die Drehzahleinbrüche nicht noch durch Spannungsabfälle unterstützen. Es darf daher gerade bei dem Kleinen etwas mehr sein.

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      • aurian
        Member
        • 22.05.2012
        • 231
        • Marcel

        #4
        AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

        Erst mal vielen Dank für die Antworten. Ich muss hier festhalten das ich noch nicht all zu lange mit dem Thema beschäftigt bin und von da her wenig Erfahrungswerte mitbringe und eher auf theoretisches Wissen zurückgreifen muss.

        Gibt es eine Faustregel wieviel Prozent der angegebenen C Rate maximal konstant gezogen werden sollten ohne spürbare Verkürzungen der Lebensdauer zu haben? Und ab welchem Strom (% von max. C) ist mit mit Spannungseinbrüchen zu rechnen?
        Wäre es dann so das diese Grenze in % umso höher ist je höher die C-Rate des Akkus ist?

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        • Almigurt
          Senior Member
          • 21.06.2010
          • 2919
          • Benjamin

          #5
          AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

          Ich habe am 250er mit sls 850mAh 30C bzw 35C lipos die bislang besten Erfahrungen gemacht.
          Man darf nicht vergessen, dass verschiedene Hersteller die testbedingungen anders wählen.

          Der eine testet den lipo bei 60grad C, da gibt er wesentlich mehr her.
          Wenn dann die Spannung beim fliegen bei 6-9grad Aussentemperatur einbricht, darf man sich nicht wundern, wenn man die C-rate zu klein gewählt hat.

          Mein Richtwert: ca. 40% Reserve was die Belastbarkeit des Akkus angeht.

          Aktuell fliege ich den 250er aber nur noch mit 3s1p 1100mAH lifepos von a123 (anr18650)

          Haube musste ich nach vorn versetzen.


          Gruß


          Benjamin

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          • Hero67
            Hero67

            #6
            AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

            Zitat von aurian Beitrag anzeigen
            Erst mal vielen Dank für die Antworten. Ich muss hier festhalten das ich noch nicht all zu lange mit dem Thema beschäftigt bin und von da her wenig Erfahrungswerte mitbringe und eher auf theoretisches Wissen zurückgreifen muss.

            Gibt es eine Faustregel wieviel Prozent der angegebenen C Rate maximal konstant gezogen werden sollten ohne spürbare Verkürzungen der Lebensdauer zu haben?
            Nein, eine solche Faustregel gibt es nicht wirklich, zumal die Definition von "ohne spürbare Verkürzungen" dehnbar ist wie ein Kaugummi. Nicht spürbar zu welcher Anzahl erwarteter Zyklen ? Wenn Du den Akku immer nur mit 0,1C entlädst, dann macht er 1000 Zyklen mit.

            Man kann als Faustregel aus naheliegenden Gründen annehmen, dass C-Rate für Dauerbelastung mindestens entsprechend der maximalen Leistung des Antriebs gewählt werden sollte. Richtig rangenommen kann man die maximale Leistung schon mal über längere Zeit rauskitzeln.

            Der maximale Dauerstrom des 250MX liegt bei 16A, kurzzeitig bei 24A. Das entspricht bei 800mAh 20/30C.

            Ein bißchen mehr kann da nicht schaden. Ein 800mAh 30/40C ist da schon angebrachter.

            Zitat von aurian Beitrag anzeigen
            Und ab welchem Strom (% von max. C) ist mit mit Spannungseinbrüchen zu rechnen?
            Strom hat die Einheit Ampere, C-Rate die Einheit Ampere/Amperestunden als 1/Stunde. % Strom von C-Rate gibt es daher nicht.

            Spannungseinbrüche gibt es immer, sobald Strom fließt: U = R * I.

            Zitat von aurian Beitrag anzeigen
            Wäre es dann so das diese Grenze in % umso höher ist je höher die C-Rate des Akkus ist?
            No. Du vergleichst ßpfel mit Birnen. Erst in Zusammenhang mit der Kapazität und der C-Rate, läßt sich was zum Strom sagen. Strombelastbarkeit = C-Rate * Kapazität.

            Kommentar

            • Hero67
              Hero67

              #7
              AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

              Meine ganz persönliche Faustregel lautet:

              Maximalstrom des Antriebs (dabei schaue ich auf den Motor, nicht auf den Regler) geteilt durch Akkukapazität = erforderliche C-Rate.
              Diese C-Rate bekommt dann nochmals 50% Aufschlag.

              Z.B.: KDS 550, Motor 110/150A. Akku 5800mAh.

              Dauer: 110A/5,8Ah = 19C
              Kurz: 150A/5Ah = 26C

              19/26C * 1,5 = 28,5/39C. Es wird also ein 5800mAh 30-40C Akku. Bei nur 5000mAh wird es ein 35-45C Akku.

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              • Murdoc
                Member
                • 05.02.2011
                • 705
                • urs

                #8
                AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                Zitat von Almigurt Beitrag anzeigen
                Der eine testet den lipo bei 60grad C, da gibt er wesentlich mehr her.
                Das erklärt Einiges, hab nämlich schon öfters das Gefühl, das die C-Ratenangaben einfach stark übertrieben sind bzw nicht der Realität entsprechen.

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                • Schorch62
                  Schorch62

                  #9
                  AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                  Bei Turnigy und Zippy würde ich zu mindestens 30C greifen, man kann von den aufgedruckten C-Raten getrost 5 - 10C abziehen. Vor allem wenn der Akku etwas älter wird. Ein Nachteil der Zippy ist das zu steife Balancerkabel, das brechen kann. Fixiert man das Kabel mit etwas Tesafilm am Akku, so daß es nicht am Akkuanschluß selbst hin und her biegen kann, dann hält es. Ansonsten sind es gute Gebrauchsakkus für nicht zu hohe Anforderungen.

                  Alternativen:

                  mylipo.de - Lipo 850mAh 11,1V 25C/50C Q25-0850-3H

                  mylipo.de - Lipo 1000mAh 11,1V 25C/50C Q25-1000-3H

                  Von diesem Hersteller wurden Akkus von Gerd Giese getestet und die waren überdurchschnittlich gut:

                  Mylipo 25C - Elektromodellflug Infos

                  Einen der alten 3S 850 mAh 25C habe ich, der wurde herstellerseitig durch einen neuen Typ ersetzt. Der alte mit seinen getesteten 20C geht aber auch schon gut. Keine Billigakkus, aber gut und preiswert.

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                  • aurian
                    Member
                    • 22.05.2012
                    • 231
                    • Marcel

                    #10
                    AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                    No. Du vergleichst ßpfel mit Birnen. Erst in Zusammenhang mit der Kapazität und der C-Rate, läßt sich was zum Strom sagen. Strombelastbarkeit = C-Rate * Kapazität.
                    Das war ev. nicht gut formuliert. Was ich meine ist folgendes: Nehmen wir 2 Akkus, beide 1Ah, neu und topfit. Nr. 1 hat 20C, 2 hat 40C. Das heisst, 1 darf max. mit 20A, 2 mit 40A Dauerstrom belastet werden. (Wobei dieser Wert offenbar auch eher ein Laborwert den einer aus dem echten Leben darstellt, wenn ich eure Antworten lese).

                    Nun wurde erwähnt dass je stärker ein Akku belastet wird (auch im Zusammenhang mit seinem Alter) mit Spannungseinbrüchen zu rechnen ist, was wir ja nicht wollen. Da ich hier hineininterpretiert habe das das in Zusammenhang mit dem inneren Widerstand steht welcher soweit ich weiss mit anderen Faktoren stark für die C-Rate verantwortlich ist nun nochmals die Frage, anders formuliert:

                    Kann ich davon ausgehen dass bei Akku 2 (40C) die Grenze wo mit Spannungseinbrüchen zu rechnen ist höher liegt als bei Akku 1? Und hier genau genommen eben in Prozent zum maximalen Strom pro Akku?

                    Beispiel: Wenn Akku 1 bei 80% Strom, also 16A bereits spannungsmässig einbricht (oder dazu neigt) und Akku 2 bei 90%, also 36A, dann würde der Akku mit mehr C auch in % eine höhere Sicherheit vor Spannungsabfall bieten als derjenige mit weniger C. Das Akku 1 Absolut mehr Reserve bietet ist klar, interessieren würde mich einfach ob mehr C hier auch relativ höhere Sicherheit bieten. Wenn aber beide bei 80% zum Spannnungsabfall neigen dann gäbe es auch keinen unterschied und meine ßberlegung wäre Science Fiction..)

                    Wie gesagt, das ist eine Frage/Gedankengang. KEINE Behauptung...


                    Andere Frage: Wie sind beim 250 Pro die Erfahrungswerte bezüglich Abmessung und Gewicht? Was passt LxBxH unter die Haube eines serienmässigen 250ers? Wie sieht es bezüglich Gewcht aus? Was verträgt er noch ohne grosse Beeinträchtigung des Flugverhaltens?

                    Gruss
                    marcel

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                    • Hero67
                      Hero67

                      #11
                      AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                      Zitat von aurian Beitrag anzeigen
                      Das war ev. nicht gut formuliert. Was ich meine ist folgendes: Nehmen wir 2 Akkus, beide 1Ah, neu und topfit. Nr. 1 hat 20C, 2 hat 40C. Das heisst, 1 darf max. mit 20A, 2 mit 40A Dauerstrom belastet werden. (Wobei dieser Wert offenbar auch eher ein Laborwert den einer aus dem echten Leben darstellt, wenn ich eure Antworten lese).
                      Du machst es schon wieder , obwohl man aus deinem ersten Post doch ersehen kann, dass Du eigentlich weißt, dass C-Rate nicht gleich Strombelastbarkeit ist. Doppelt so hohe C-Rate und gleiche Kapazität ergibt doppelte Strombelastbarkeit, gleiche C-Rate und doppelte Kapazität aber auch ! Die Strombelastbarkeit in Ampere ist das Produkt aus C-Rate und Kapazität...schrieb ich ja schon im letzten Post.
                      Die C-Rate gibt an, wie schnell Du den Akku leer machen darfst, es ist eine Einheit für komplette Entladung pro Zeit, die Einheit ist 1/h.

                      20C = 20A stimmt nur genau dann, wenn der Akku eine Kapazität von genau 1Ah also 1000mAh hat. Aber ich denke mal, das hast Du auch gemeint.

                      Zitat von aurian Beitrag anzeigen
                      Nun wurde erwähnt dass je stärker ein Akku belastet wird (auch im Zusammenhang mit seinem Alter) mit Spannungseinbrüchen zu rechnen ist, was wir ja nicht wollen. Da ich hier hineininterpretiert habe das das in Zusammenhang mit dem inneren Widerstand steht welcher soweit ich weiss mit anderen Faktoren stark für die C-Rate verantwortlich ist nun nochmals die Frage, anders formuliert:

                      Kann ich davon ausgehen dass bei Akku 2 (40C) die Grenze wo mit Spannungseinbrüchen zu rechnen ist höher liegt als bei Akku 1? Und hier genau genommen eben in Prozent zum maximalen Strom pro Akku?

                      Beispiel: Wenn Akku 1 bei 80% Strom, also 16A bereits spannungsmässig einbricht (oder dazu neigt) und Akku 2 bei 90%, also 36A, dann würde der Akku mit mehr C auch in % eine höhere Sicherheit vor Spannungsabfall bieten als derjenige mit weniger C. Das Akku 1 Absolut mehr Reserve bietet ist klar, interessieren würde mich einfach ob mehr C hier auch relativ höhere Sicherheit bieten. Wenn aber beide bei 80% zum Spannnungsabfall neigen dann gäbe es auch keinen unterschied und meine ßberlegung wäre Science Fiction..)
                      Jetzt wird es ein bißchen schwierig, weil zwar die C-Rate bei gleicher Akkukapazität in einem Zusammenhang zum Innenwiderstand steht, dieser Zusammenhang aber nicht genau definiert ist.
                      Doppelte C-Rate bei (gleicher Kapazität ) bedeutet, dass der Akku mit doppelt so hohem Strom genauso gut klar kommt, wie mit einfache C-Rate und halbem Strom.
                      Man könnte jetzt mal annehmen, dass der Akku mit der doppelten C-Rate bei doppelten Strom, sich bezüglich der Spannungsabfälle genauso verhält, wie mit einfacher C-Rate und einfachem Strom. Das würde bedeuten, dass der Innenwiderstand des Akkus mit der doppelten C-Rate genau halb so groß ist.

                      Um bei dem Beispiel mit den 1000mAh Akkus zu bleiben. Ein 1000mAh 20C Akku, hat einen Innenwiderstand pro Zelle von vielleicht knapp 20 mOhm. Der 40C Akku sollte dann 10mOhm haben.

                      Der 20C erzeugt dann gemäß U = R * I bei 80% von 20A einen Spannungsabfall von 0,02 Ohm * 16A = 0,32V.
                      Der 40C erzeugt bei 90% von 40A einen Spannungsabfall von 0,01 Ohm * 36A = 0,36V.

                      Deine ßberlegung ist also tatsächlich erstmal "Science Fiction". Man kann es aber auch von einer anderen Seite betrachten

                      20C heißt eigentlich nur so viel: Du darfst den Akkus mit so hohem Strom belasten, dass er in 1/20 einer Stunde, also 3 Minuten, leer ist, ohne dass er kaputt geht.
                      Wann geht aber nun ein Akku während des Entladens kaputt (solange man ihn nicht tiefentlädt) ? Nämlich genau dann, wenn man ihn mit so viel Strom belastet, dass die Verlustleistung so hoch ist, dass er in Temperaturbereiche kommt, die die chemischen Verbindungen im Akku zerstören. Der kritische Bereich fängt oberhalb von 62°C an.
                      Da sich ein Temperaturansteig über die gleiche Zeit annähernd proportional zur Verlustleistung verhält, schauen wir uns die mal an: P = R * I^2
                      Die Stromstärke fließt hier also mit dem Quadrat ein, der Widerstand aber nicht.

                      20C Akku: 0,02 Ohm * 20A^2 = 8W Verlustleistung
                      40C Akku: 0,01 Ohm * 40A^2 = 16W Verlustleistung

                      Der 40C Akku hat also trotz halbem Innenwiderstand bei doppeltem zulässigen Dauerstrom trotzdem noch die doppelte Verlustleistung. Damit die Verlustleistung trotzdem gleich hoch ausfällt, müßte der Widerstand also nochmals halbiert werden, dürfte also nur 5 mOhm betragen. Das wäre ja klasse, denn dann wäre der Spannungsabfall des 40C Akkus bei doppeltem Strom trotzdem nur halb so groß wie bei 20C und einfachem Strom
                      Leider haben wir etwas vergessen. Der Temperaturansteig ist ja nicht nur von der Verlustleistung abhängig, sondern natürlich auch von der Zeit, während der die Verlustleistung in Wärme umgesetzt wird. Da der 40C Akku, wenn man ihn mit doppeltem Strom belastet aber natürlich doppelt so schnell leer ist, bleibt die durch die Verlustleistung freigesetzte Energiemenge tatsächlich gleich. Also aus der Traum von den 5 mOhm

                      Bleibt also die Hoffnung, dass eine doppelte C-Rate bei gleicher Kapazität, einen halb so großen Innenwiderstand bedeutet und damit die Spannungsabfälle auch nur halb so groß sind.
                      Ein Blick in die Praxis zeigt aber leider ein schlechteres Bild für die Akkus mit den hohen C-Raten. Ein Akku mit der doppelten C-Rate bei gleicher Kapazität oder halt der doppelten Kapazität bei gleicher C-Rate (was auf's Gleiche rauskommt) hat nicht einen nur halb so großen Innenwiederstand, sondern immer noch ca. 60-80% des Innenwiderstandes.

                      Wie zum Teufel kommen die Akkuhersteller also zu ihren C-Raten ?
                      Maßgeblich dabei ist tatsächlich die Temperaturentwicklung, also welche C-Rate verträgt ein Akku noch und bleibt dabei innerhalb der Spezifikation von 62°C ?
                      Da der Akku aber ja auch wieder Wärme nach außen abgibt, was von dem Verhältnis Masse/Oberfläche des Akkus, der Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Materialien und natürlich von der Umgebungstemperatur abhängt,
                      sind die Testbedingungen also dabei entscheidend. Naheliegend wäre anzunehmen, dass die Tests bei 25°C Raumtemperatur durchgeführt werden. Aber AFAIK gibt es für die Testbedingungen keine einheitliche Norm.
                      ßbertrieben gesagt, könnte es z.B. sein, dass der Hersteller die Akkus zwar auf Innenwiderstand senkende 40°C vorwärmt, während des Tests aber ein Gebläse mit 15°C kalter Luft auf den Akku richtet, der an seiner Oberfläche auch noch mit Kupferkühlkörpern bestückt ist.
                      Zuletzt geändert von Gast; 03.06.2012, 13:01.

                      Kommentar

                      • aurian
                        Member
                        • 22.05.2012
                        • 231
                        • Marcel

                        #12
                        AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                        interessant...

                        Der 20C erzeugt dann gemäß U = R * I bei 80% von 20A einen Spannungsabfall von 0,02 Ohm * 16A = 0,32V.
                        Der 40C erzeugt bei 90% von 40A einen Spannungsabfall von 0,01 Ohm * 36A = 0,36V.

                        Deine ßberlegung ist also tatsächlich erstmal "Science Fiction". Man kann es aber auch von einer anderen Seite betrachten
                        Wobei ich den Eindruck habe dass du meiner Vermutung damit ja zustimmst..
                        Denn: Wie du schön vorrechnest haben beide Akkus einen fast gleichen Spannungsabfall, 0,32V gegen 0,36V. Der akku mit 20C erreicht diesen aber schon bei 16A, also 80% des maximalen Stroms. Akku 2 aber erst bei 90%, also 36A.

                        Zum 2. Teil deines Posts:
                        Daraus leite ich jetzt einfach mal ab das für die Auswahl guter Lipos die C Rate im Prinzip vernachlässigt werden kann.

                        Wesentlich interessanter wäre demzufolge ein Diagramm des Inenwiederstands über ein Temparaturfenster von vielleicht 10° - 65° unter verschiedenen Strömen. Die Wärmeentwicklung im Betrieb lässt sich ja dann selber feststellen.

                        Kommentar

                        • sailor377
                          sailor377

                          #13
                          AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                          Zitat von aurian Beitrag anzeigen
                          Hallo Freunde

                          So, nachdem ich vor ca. 2 Wochen einen Anfall bekommen habe den ich nicht weggebracht habe habe ich heute kapituliert und mir den 250 Pro geholt. Wie von Align gewohnt ein wunderschöner Bausatz, vor allem der Rotorkopf mit Flybar ist schon nur zum Anschauen ein Traum...

                          Werd den kleinen jetzt gaaanz gemütlich und blitzsauber aufbauen. Allerdings hab ich noch keine Akkus, werd wohl welche bei HK bestellen. Jetzt meine Frage: Welche Grösse (LxBxH) ist für den Pro ideal? 3S ist klar, empfohlen sind so um 850 mAh.

                          Wenn ich in die Anleitung schaue sehe ich dass der Regler konstant 15, Spitze 20 Ampére verträgt. Es wird aber mit 15er Ritzel auch ein maximaler Strom von 10,4A mit Plastikblättern, 11° Pitch und 100% Gas angegeben. (Power collocation reference). Von dem her würde eigentlich ein Akku mit 20C genügen, der würde an sich konstant 16A liefern können welche eigentlich nie abgerufen werden.

                          Das würde gut passen, denn Zippys gäbe es in dieser Grösse nur mit 20C. Mehr C liefern im Sortiment von HK nur Turnigys, und mit den Akkus von Turnigy habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht.

                          Ich wäre sehr dankbar um Erfahrungswerte. HK ist nicht zwingend, wäre aber aus Kostensicht sicher interessant, bei dieser Akkugrösse aber auch nicht so gewaltig.

                          Gruss
                          marcel
                          SLS 850 mAh 30C. 20C Turnigys (Wahrscheinlich auch Zippys) kannst du vergessen. Was noch geht sind die 25C 850 mAh Nano-Techs, wobei meine schon langsam anfangen zu blähen, haben keine 50 Zyklen. Mit blauen Turnigys 20C ist bereits nach 4 Minuten Enden. Nano-Techs gehen locker 6 Minuten. Nach 6:30 lade ich über 600 mAh nach. Die Akkus verhalten sich wie 1000er gehen super unter die Haube, haben Druck. Aber wenn sie so früh Blähungen bekommen, bleibt nur SLS. Wenn es günstig sein soll Nano-Tech. Wobei wenn die bereits nach 50 Flugen verrecken, ist es wiederum teurer. Also SLS.

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                          • Hero67
                            Hero67

                            #14
                            AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                            Zitat von aurian Beitrag anzeigen
                            Wobei ich den Eindruck habe dass du meiner Vermutung damit ja zustimmst..
                            Denn: Wie du schön vorrechnest haben beide Akkus einen fast gleichen Spannungsabfall, 0,32V gegen 0,36V. Der akku mit 20C erreicht diesen aber schon bei 16A, also 80% des maximalen Stroms. Akku 2 aber erst bei 90%, also 36A.
                            Gewagte Schlussfolgerung.

                            Setzt doch einfach mal entsprechende Zahlen in die Berechnungen ein. Stichwort Dreisatz.

                            80% beim 20C Akku sind 16A
                            80% beim 40C Akkus sind 32A
                            90% beim 20C Akku sind 18A
                            90% beim 40C Akkus sind 36A

                            80% 20C: 0,02 Ohm * 16A = 0,32V
                            80% 40C: 0,01 Ohm * 32A = 0,32V
                            90% 20C: 0,02 Ohm * 18A = 0,36V
                            90% 40C: 0,01 Ohm * 36A = 0,36V

                            Nein, da stimme ich Dir überhaupt nicht zu. Es gibt absolut keinen Unterschied.

                            Wobei ja schon Dein Ansatz etwas komisch ist. Wenn beim 20C Akku 80% 16A entspechen, warum will man dann beim 40C Akku, bei dem 80% satten 32A entsprechen, dann nochmehr rauskitzeln wollen, nämlich 90% entsprechend 36A ?

                            Zitat von aurian Beitrag anzeigen
                            Zum 2. Teil deines Posts:
                            Daraus leite ich jetzt einfach mal ab das für die Auswahl guter Lipos die C Rate im Prinzip vernachlässigt werden kann.
                            Nein, dann hast Du das auch nicht verstanden. Ziemlich weit unten in meinem Beitrag stand, dass in der Realität ein Akku mit gleicher Kapazität aber doppelter C-Rate nicht 50% des Innenwiderstandes aufweist, sondern immer noch 60-80% (Mittel ca. 70%)

                            Was bedeutet das für die Spannungsabfälle, wenn wir die Akkus mit 80% ihrere zulässigen Dauerbelastung belasten:

                            20C: 0,02 Ohm * 16A = 0,32V
                            40C: 0,02 Ohm * 70% * 32A = 0,448V

                            In der Praxis heißt das, wenn in gelichem Maß (in Prozent ausgedrückt) an die Grenze der zulässigen Dauerbelastbarkeit herangeht, dann ist der Spannungsabfall beim 40C Akku größer und nicht etwas kleiner. Es ist also genau anders herum als Du vermutet hast.
                            Wobei das Maß "% der Dauerbelastbarkeit" ja, wie schon gesagt, ziemlich sinnfrei ist. Interessant ist die tatsächliche Dauerbelastbarkeit in Ampere und die ist beim 40C natürlich trotzdem noch deutlich höher.

                            20C: 0,02 Ohm * 16A = 0,32V
                            40C: 0,02 Ohm * 70% * 22,86A = 0,32V

                            Der 40C Akku kan in der Praxis bei gleichem Spannungsabfall mit gut 40% mehr Strom belastet werden, aber eben nicht mit doppelt so viel. Und schon gar nicht mit noch einbißchen mehr (90% statt 80ß%) von doppelt so viel.

                            Dein Schlußfolgerung, dass man die C-Rate komplett vernachlässigen kann, ist daher auch falsch. Die C-Rate wirkt sich nur auf die Belastbarkeit nicht so stark aus, wie man vermuten könnte und schon gar nicht so, wie Du mit deinem "% Ansatz" vermutet hast.
                            Zuletzt geändert von Gast; 03.06.2012, 15:06.

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                            • Almigurt
                              Senior Member
                              • 21.06.2010
                              • 2919
                              • Benjamin

                              #15
                              AW: T-Rex 250 Pro -- Akkuempfehlung

                              Hi

                              Der Einfachheit halber: nimm einen 3s1p 850mAh 30C lipo.
                              Damit hast du auch mit nem tuningmotor lange freude. Der sls passt z.B. Perfekt unter die Haube.

                              SLS APL 850mAh 3S1P 11,1V 30C+/60C - Modellbau Akkus Stefansliposhop

                              Alternativen wurden ja schon genannt. Wellpower gensace turnigy turnigynanotech blackhorselipo etc... etc. Pp

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