ich habe am letzten WE mit dem Heckrotor einen Standard-Fauxpas fabriziert und einen Schotterweg leicht umgegraben. Die Heckauslegerstütze geriet in eine Vertiefung und schon stand der Heli in Staub und Steinhagel. Das Geräusch kennt sicherlich jeder, Bonanzarad mit Bierdeckel an den Speichen. Es folgte meinerseits Motor-Notabschaltung und Kraftausdruck.
Schadensprotokoll: minimale Steinschläge an den Hauptrotorblättern, Carbon-Blätter am Heckrotor hinüber und beide Kegelzahnräder an der Umlenkung vom Hauptgetriebe zur Starrantriebswelle hatten Besuch von der Zahnfee.
Ersatzteile:
- H50166 - Heckabtrieb M 0,6 36Z
- H50087T - 3K Carbon Fiber Tail Blade
Alles kein Problem, neu bestellt und eingebaut. Nach einem Testlauf habe ich mittelstarke Vibrationen an der Hauptrotorwelle, schätze 3-4mm Zitterkreis, die den gesamten Heli durchschütteln. Sonst sehen alle Zahnräder und Ritzel gut aus, auch die Kugellager drehen geschmeidig. Welle und Kopf raus, Heck laufen lassen, keine Vibrationen. Alles zusammengesetzt und Vibrationen wieder da. Ich habe auch das Gefühl, dass sich das Getriebe kratziger anhört. Habe das Hauptzahnrad und den Freilauf auseinander genommen um etwaigen Sand und Staub zu entfernen, war aber alles o.B.
1. Können die kleinen durch Steinschlag entstandenen Kerben an den Carbon-Blättern des Hauptrotors solche wahnsinns Unwucht erzeugen? (siehe Bilder)
Es ist eine Kerbe mit 4mm Durchmesser und 1mm Tiefe. Der Rest nur oberflächliche Kratzer. Ich will keine Diskussion darüber lostreten, ob ich mit den Blättern noch fliegen sollte, ich tausche sie noch aus.
2. Was kann bei einem leichten Heckrotoraufsetzer noch beschädigt worden sein, was ich nicht erkannt habe? Starrantriebswelle und Heckrotorkopf sind beide i.O.
Da ich aufgrund meiner Posts hier noch zum Pöbel gehöre, habe ich die Schadensbilder mal verlinkt:
Viele Grüße,
Sjard

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