Was bisher geschah:
Zwischen den Jahren kam ich auf die Idee, mir mal wieder einen Kleinen zu kaufen. Meine Frau machte sich schon lustig über mich. "Mit zwei gut funktionierenden Trainern (Rex700E, TDR) und einem Scaler BK117 Vario brauchst Du keinen kleinen Heli. Und überhaupt: die 450er gehen eh nicht so gut!"
Ich hab ihn dennoch gekauft. Und sie hatte natürlich Recht!
- Erstflug: Heckpendeln, etwas unruhig. Gelandet. Gain am Kreisel zurück. Noch vor dem 2. Flug habe ich festgestellt, dass der Heli eine Schraube und eine Hülse an der Pitchbrücke des HR verloren hatte. Abbruch. Teile bestellt.

- 2. Versuch: Schraube besser gesichert. Direkt auf den Platz. War kalt. Heli hebt ab und dreht wild um das Heck. Habe in 2m Höhe AR versucht. Geht mit einem 700er deutlich besser.

OK. Haupt-Rotor-Welle, oberes Haupt-Rotor-Domlager hin. Heck klemmte wohl ein wenig.
- 3. Versuch: Zur Sicherheit noch die Blattlagerwelle getauscht. Heckrotor zerlegt und sehr vorsichtig wieder zusammengesetzt. Ist jetzt leichtgängig und gut gefettet. Mein Versandhändler meinte noch, ich sollte den kleinen mal im Keller ohne Rotorkopf laufen lassen und die Kräfte am Heck ohne Servo erproben.
Die Kräfte zur Verstellung des Hecks sind ganz schön hoch, hätte ich nicht gedacht.
Was mich viel mehr irritierte: Der Heli hat ganz ordentlich Schwingungen. Die beiden Verstrebungen zum Heckrohr schlottern ganz ordentlich. Das BeastX steuert wild den Kopf aus.
Wieder Heck runter und ohne Heck probiert. Ist nicht viel besser. Habe dann das Beast auf eine dickeren Tape befestigt (hatte voher das dünne 3M versucht). Alle Lager durch drehen kontrolliert. Die Ursache der Schwingungen habe ich nicht wirklich gefunden. Aber mit dem dicken Tape macht das Beast keinen ßrger mehr.
Also heute raus. War wieder kalt: OK er fliegt, aber schei... , also recht bescheiden. Wackelt um alle Achsen.
Kann mir einer helfen. Wie bekomme ich diesen Microheli ruhig? Was könnte die Ursache für die Schwingungen sein?
Viele Grüße
Sass



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