Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich den Heli auseinandergenommen und komplett durchgecheckt. Das Problem war, das die Lager des vorderen Heckgetriebes zu klein sind. Die hattten 2mm Spiel, wodurch Sie unter Last weggedrückt wurden, bis zum Durchrutschen des Kegelrades. Das war schon ziemlich angefressen, lange hätte es das nicht mehr mitgemacht.
Die Größe der Kugellager entspricht der Anleitung, es sind die Aufnahmen im Gehäuse, die 2mm zu groß sind. Was nicht passt, wird passend gemacht: Ich habe die Lager mit etwas Isoliertape umwickelt und so "vergrößert" (sie werden komplett vom Gehäuse umschlossen) und natürlich das Getriebe erneuert. Jetzt dreht es wieder butterweich und leise.
Montagsheli? Kommt das häufiger vor? Man erkennt es daran, das der Heckrotor beim Drehen per Hand viel Spiel hat und sich die Achse im Getriebe des Heckrotors deutlich sichtbar bewegt. Im Flug gab es wie gesagt keine Probleme.



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