Wegen Materialversagen ist mir ein Heckrotorblatt vom T-Trex 500 fliegen gegangen. Die axiale Befestigungsschraube vom Rotorblatthalter ist einfach abgerissen. Im Foto sieht man den Rest Schraube in der Blattlagerwelle. Die Rotoren waren gerade auf voller Drehzahl, ich wollte gerade abheben, da riss es das Heck auseinander. Das Rotorblatt samt Halter steckte 10 cm tief im Boden.
Hattet ihr schon einmal einen ähnlichen Schaden bzw. Schrauben die einfach so in Zugbeanspruchung abreißen? Kann es sich um einen Materialfehler handeln oder andere Ursachen haben?
Beim Heli handelt es sich um einen 500er mit Starrantrieb. Er hat ca. 20 Flüge unfallfrei hinter sich. Drehzahl liegt bei ca. 2500.
Kann es sich um einen Materialfehler handeln oder andere Ursachen haben?
Eine der häufigsten Ursachen dieses Schadens ist ein zu festes anziehen der Blatthalterschraube. Es entstehen dadurch Spannungen, welche im Extremfall zum Bruch führen.
Gruß Klaus
Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.
Naja, kann Materialversagen sein. Davor ist man nie gefeit. Kann aber auch sein, dass der der den Heli montiert hat zu viel Müsli gefrühstückt hatte und die Schaube beim Anziehen überdreht und so die Gewinde / Schraube zerstört hat.
Fliegen ist ganz einfach! Man muss sich auf den Boden werfen, aber halt daneben...
Eine der häufigsten Ursachen dieses Schadens ist ein zu festes anziehen der Blatthalterschraube. Es entstehen dadurch Spannungen, welche im Extremfall zum Bruch führen.
Wie stark ziehst Du die Schauben am Hauptrotor an? Ich nehm da schon zwei Inbusschraubendreher (die von ALIGN) und dann ordentlich fest bis die Schraubendreher "federn". Zu viel?
Ich frag mich wann endlich mal einer Drehmomentschraubendreher für Helis erfindet und die Hersteller die richtigen Drehmomente in der Anleitung angeben. Oder bin nur ich so ein Grobmotoriker bzw. Paranoiker der Schrauben lieber zu fest als zu locker anzieht?
Fliegen ist ganz einfach! Man muss sich auf den Boden werfen, aber halt daneben...
Hattet ihr schon einmal einen ähnlichen Schaden bzw. Schrauben die einfach so in Zugbeanspruchung abreißen?
Ja hatte ich auch schon bei meinem 700 Nitro. Da war der Hero aber schon vormontiert.
Soll öfter mal vorkommen.
Hab bei meinem 700E das KDE Tuning Heckrotorset verbaut.
nach fest kommt angedonnert, und nach angedonnert kommt lose Sicherungslack ist bei mir am Heck, das wichtigste, auch damit alles leicht läuft und nicht klemmt ich hatte das gleiche mal bei mir am Heck bei nem HK 450, da sind die Schrauben aber noch beim anziehen gebrochen xD...
Bin also nicht der einzige, bei dem das passiert ist. Werde mir mal die Anzugsmomente der Schräubchen herausschen. Die Investition in einen Drehmomentschlüssel hat man mit nur einem vermiedenen Rotorblattabriss wieder drin.
Habe wohl nicht das richtige Anzugsmomentgefühl für diese dünnen Schrauben. Sinn macht das wohl nur bei den stark auf Zug beanspruchten Rotorblattschrauben.
Wie stark ziehst Du die Schauben am Hauptrotor an? Ich nehm da schon zwei Inbusschraubendreher (die von ALIGN) und dann ordentlich fest bis die Schraubendreher "federn". Zu viel?
Ich frag mich wann endlich mal einer Drehmomentschraubendreher für Helis erfindet und die Hersteller die richtigen Drehmomente in der Anleitung angeben. Oder bin nur ich so ein Grobmotoriker bzw. Paranoiker der Schrauben lieber zu fest als zu locker anzieht?
Federn ist meiner Meinung nach zuviel aber obwohl ich es nicht mach (Loctite muss das halten) ist mir der Blatthalter vom 600 Pro nach gut 70 Flügen abhanden gekommen...
Die Heckblätter mussen sich nur ausrichten können. Das wars aber auch schon. Wenn die Schrauben zu fest sitzen können sie das nicht mehr richtig und es gibt spannungen, die zum abscheren der Schraube führen.
Beim Nitro ist dies eine kniffelige Sache, da die Vibs das Blatt nach unten in richtung Schwerkraft laufen lassen.
Aber beim Elektro nur so fest, das sie von alleine in ihrer position bleiben.
und auch weiss das eine M2 fast kein Moment verträgt.
Die Schraube reist nicht, weil sie zu fest war. Eher geht das Gewinde durch.
sondern siehe obigen post von mir.
Man macht das nicht absichtlich und weiß somit auch nicht warum sie gerissen ist! aus unwissenheit, schiebt man es auf die Schraube, obwohl die meist nichts dafür kann. Die Beste Schraube reist, wenn das Blatt seitliche Spannungen erzeugt.
Die Schraube reist nicht, weil sie zu fest war. Eher geht das Gewinde durch.
Das ist sicher ein Problem - ich denke aber das zuviel Vorspannung auf so einer M2 Schraube unter Belastung / Vibration zum Bruch der Schraube führen kann, und zwar genau an der Stelle wo die Schraube durch Vib`s beansprucht wird - am Gewindeausgang.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar