T-Rex 600 N - Rotorkopf

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    Maximator

    #1

    T-Rex 600 N - Rotorkopf

    Guten Abend zusammen,

    heute hätte ich fast den T-rex zerstört...

    Folgendes ist passiert:
    Bei einer Rolle hat es mir im Rücken einen Kugelkopf vom Pitchkompensator (auf Taumelscheibe) ausgeklipst. Der Heli war zwar noch steuerbar, aber nicht mehr alzu wendig.
    Am Boden konnte ich den Fehler rekonstruieren - bei voll Roll und Nick, hat sich einer der beiden Kugelköpfe ausgeklipst.
    Kenn ihr das Problem?
    Habe ich zu viel zyklischen Ausschlag?

    ...bin für Tips echt dankbar.

    Viele Grüsse,
    Max
  • lateralus
    lateralus

    #2
    AW: T-Rex 600 N - Rotorkopf

    Hi,

    die Taumelscheibe soll ja bei Vollausschlägen nirgendwo anecken.
    Steuert man nun lediglich voll "Roll" oder Nick in eine Richtung, kann man
    den zyklischen Ausschlag der TS nach dieser Devise wunderbar einstellen.

    Legt man den Cyclic Stick der Funke aber nun in eine Ecke, kommen beide
    einzeln wunderbar passenden Maximalausschläge an der Taumelscheibe
    zusammen, was systembedingt durchaus zu einem Blockieren führen kann.

    Stellt man hingegen den zyklischen Ausschlag so ein, dass die Taumelscheibe
    (oder halt die zu- und abgehenden Gestänge) in dieser "Eckposition" garantiert
    nicht blockieren, hat man wiederum im Maximalausschlag der Einzelfunktionen
    Nick oder Roll recht wenig Weg zur Verfügung.

    Nun gibt es Fernsteuerungen, die einen elektronischen "Cyclic Ring" besitzen,
    das bedeutet, dass der kritische Bereich der ßberlagerung von Nick und Roll
    sozusagen "totgelegt" bzw. nicht mehr als Signal an die Taumelscheibe weiter-
    gegeben wird.

    Eine andere Variante ist der direkt am Cyclic Stick der Fernsteuerung angebrachte
    Cyclic Ring. Dieser verhindert das Steuern in den kritischen Bereich physisch.
    Nachteil: Er ist nicht mit den Modes nutzbar, in denen Roll und Nick mit zwei
    getrennten Knüppeln gesteuert wird.

    Auch mit diesem physischen Cyclic Ring leidet die Wendigkeit des Modells nicht,
    da die TS nun lediglich in alle Richtungen gleich weit kippt.

    Ich nutze seit drei Jahren einen fest mit der Fernsteuerung verklebten,
    physischen Cyclic Ring an meiner MX-22; leider kann ich Dir aber keine
    Bezugsquelle nennen, da er von einem Vereinskollegen gedreht wurde.
    (Es war aber nicht einfach, den absolut exakten Innendurchmesser sowie den
    richtigen Winkel der Fase zu ermitteln)

    Bevor ich das gedrehte Teil hatte, habe ich übrigens einen selbstgefeilten
    aus dem Boden einer Tupperbox genutzt.
    Da war vielleicht was los, ich kann Dir sagen...... heijeijei


    Kommentar

    • Anfänger
      Senior Member
      • 01.07.2004
      • 3879
      • Daniel
      • Kelkheim im Taunus

      #3
      AW: T-Rex 600 N - Rotorkopf

      Beim einstellen des Helis gebe ich immer voll Roll und Nick, sowie positiv und negativ Pitch und schaue, ob sich irgendein Gestänge berührt oder nicht und stelle es dementsprechend ein. So stelle ich sicher, dass keine Teile sich vom Rotorkopf berühren und Verspannungen auslösen kann, wo dann ein Kugelkopf abspringen könnte.

      Rest hat mein Vorredner schon erklärt!

      Der Cyclic Ring hilft nur, wenn du Roll und Nick auf einem Knüppel hast!
      Lese euch später!
      MFG Daniel
      Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.

      Kommentar

      • Daniel.
        Member
        • 23.05.2011
        • 490
        • Daniel

        #4
        AW: T-Rex 600 N - Rotorkopf

        Das passiert eigentlich nur wenn Pitch und zyklischer Pitch zu hoch eingestellt sind. Bei 12° kollektiv und 12° zyklisch sollte nichts passieren.
        Stell den maximalen Pitch (kollektiv und zyklisch) über das Taumelscheibenmenü ein. Pitchkurve sollte dann von 0-100% gehen wenn Du auch auf dem Rücken fliegst.
        Mit den Einstellungen gibt es bei mir auch in den "Ecken" der Steuerung und in den maximalen Pitchbereichen keine Kollisionen der Gestänge wenn ich den Rotorkopf drehe.
        Fliegen ist ganz einfach! Man muss sich auf den Boden werfen, aber halt daneben...

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