T-Rex 600 stretchen auf 700er

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  • spirit400L
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    • 13.02.2010
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    • Wanderup / Römö (DK)

    #1

    T-Rex 600 stretchen auf 700er

    Hat schon ´mal jemand einen T-Rex 600 auf 700 gestretcht? (Geil dieses eingedeutschte Englisch......)
    Ich bin jetzt soweit, dass es mit dem Rumpf losgehen kann.
    Mein ESP ist umgebaut auf Riemenrieb, 6S ist Geschichte - jetzt 8S mit Scorpion 4025-890 am CC Ice 100, das Mikado-Hauptzahnrad ist beim DPD, das HCS-SX ist eingeflogen und die Hor-Stabilisierung funzt perfekt....
    Wenn ich bedenke, dass ich nur noch ein neues Heckrohr (Carbon) und sowieso einen neuen Zahnriemen benötige, kann ich auch gleich auf die 700er-Größe umbauen.
    Wer hat Erfahrungen und kann sinnvolle Tips geben?
  • Ali W.
    Ali W.

    #2
    mein langer 600er hat das heck vom 700er mit wellenantrieb. die heckaufnahmen von 600er und 700er unterscheiden sich etwas, ich musste das 700er rohr etwas kürzen und anpassen, damit es mit der länge der welle hinkommt.

    das war der einfache teil.

    stretchen hat nur sinn, wenn man längere blätter fliegen will, oder eben aus scale überlegungen. mit scale habe ich nichts am hut, also sind derzeit 710er Spinblades verbaut. die flugleistungen sind mit den langen latten brutal, dass 9-11cm mehr so viel unterschied machen, konnte ich mir früher nicht vorstelllen. es ist eine andere welt.

    diese leistung muss aber der antrieb liefern können, und da gehen die probleme los.

    das 600er chassis ist von vorne herein schon von der weichen sorte, als 700er ist es total überfordert. einerseits putzt es ruckzuck das hauptzahnrad, andererseits geht die steuerpräzision flöten. verstärkung ist dringend notwendig.

    ich habe es etwa so gemacht wie hier beschrieben, damit ging es dann ganz gut.

    unbedingt wichtig ist aber ein motor mit kräftig dimensionierter welle, etwa ein 40er scorpion. sonst biegt sich das ritzel unter last aus dem eingriff und dann haben auch die modul 0.7 zahräder aus dem 700er sehr schnell eine glatze. (modul 1.0 gerade, schräg oder pfeil geht, verschleiß akzeptabel, holzhammer ohne sinn für ursachen.) Kontronik Pyro oder Plettenberg Orbit scheiden damit aus, die sind da viel zu schwach dimensioniert und würden wohl nur mit einem gegenlager funktionieren. daran arbeite ich gerade, weil ich einen 700-45 habe, den ich doch gerne verwenden möchte. das umso mehr als der aktuell verbaute 4035-400 zwar von der welle her ausreicht, die konstruktion seines unteren lagers aber auf dauer nicht stabil genug für ein frei auskragendes ritzel in einem 700er ist.

    riemen zum heck hatte ich anfangs im kurzen 600er, wollte ausloten wie leise man diesen heli bekommen kann. jetzt ist mir klar, warum die 600er schon seit längerem welle tragen. der riemenantrieb ist bei halbwegs artgerechter gangart schon im originalen 600er überfordert. das liegt nicht am zahnriemen an sich, aber an der konstruktion von Align im speziellen. material neopren, zu schmal, zu grob geteilt, zu kleine scheiben. der antrieb springt bei jedem beherzten pitcheinsatz über, funktion und verschleiß unbefriedigend. im 700er sehe ich da dunkelschwarz.

    also: 600er verlängern geht, gibt einen wirklich leichten 700er mit sehr ansprechenden flugleistungen. mit 3600er Turnigys liege ich bei etwa 4,2 kilo abfluggewicht. umfangreiche modifikationen sind aber pflicht oder die kiste zerstört sich selbst.

    noch etwas: 8S mit 100A regler wird auch eng, ich logge schon bei 12S bis zu 90A.

    wenn du aber nur scale fliegst, wird das alles vielleicht nicht so kritisch sein.

    gruß ali

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