Wie ist das wenn man einen Heli ohne Stabi und Ohne Stabistange fliegen will.
Sollte man dann am Kopf die Anlenkkugel mittig zur Hauptwelle haben oder eben wie vorher etwas ausserhalb wegen Delta3?
Ich will einfach mal probieren wie es sich ohne Stabi so fliegt und überlege grad wie ich den Kopf optimal dafür umbau.
Hallo Boris
Nur mit "Paddel weg" ist das meist nicht getan. Fliegen ohne Bell-Hillerstabilisierung erfordert eine kpl. andere Abstimmung des Rotorsystemes. Die Dämpfung solltest du erst einmal erheblich weicher einstellen, Blätter ohne Vorlauf und einem Blattschwerpunkt > 55% verwenden. Dann dürfte es schon mal ganz gut von Hand funktionieren. Die Härte der Blätter ist aber ganz entscheident in Bezug auf die Tendenz des Helis zum Hochziehen im Schnellflug. Zyklische Steuerung auf ca. 60% erst einmal verringern. Pitch neu einstellen, da die Ausschläge ohne Bell-Mischhebel ja deutlich größer geworden sind.
Viel Erfolgwünscht dir
Norbert
Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.
Also ich hab den Rex 450 schon ohen Paddelstange und ohen FBL-System geflogen...Kopf hab ich ohne Zusatzteile umgebaut....Umlenkung hab ich dran gelassen...
Geht prima....hab die Zyklischen Werte nicht verringert und Expo hab ich auch gleich wieder raus genommen....
Schweben geht wie mit Paddel einwandfrei...Rundflug wird schon etwas interressanter...man muss halt ordentlich Knüppeln.....Kunstflu oder 3D ist ne echte Herausforderung....
Also ich hab den Rex 450 schon ohen Paddelstange und ohen FBL-System geflogen...Kopf hab ich ohne Zusatzteile umgebaut....Umlenkung hab ich dran gelassen...
Geht prima....hab die Zyklischen Werte nicht verringert und Expo hab ich auch gleich wieder raus genommen....
Schweben geht wie mit Paddel einwandfrei...Rundflug wird schon etwas interressanter...man muss halt ordentlich Knüppeln.....Kunstflu oder 3D ist ne echte Herausforderung....
Hallo Michael
Das was du da beschreibst ist genau der Grund warum ich dazu rate entsprechende ßnderungen am System durchzuführen. Macht man es nicht, erhält man einen Hubi der zwar schwebt, mit zunehmender Geschwindigkeit aber immer kritischer wird. Das macht keinen Spaß, fördert dafür aber die Adrenalinausschüttung. ... Spaß beiseite... Ohne eine Anpassung wirst du immer Probleme haben, dass der Heli mit zunehmender Geschwindigkeit (oder starkem Wind) wegsteigen bzw. wegrollen will. Solche Erfahrungen begründen dann das in jüngster Zeit immer wieder gehörte Argument, dass ohne FBL ein Rigid nicht richtig zu fliegen sei. Die Rotoren haben wir schon 1985 ohne elektronischen Schnick Schnack geflogen. Wohlwissend, das hier dem verwendeten Rotorblatt hohe Aufmerksamkeit zu widmen ist. Ein kleiner 450er ist möglicherweise etwas unkritischer, da er mit einer sehr hohen Rotordrehzahl betrieben wird und nicht besonders schnell wird. (sieht auf Grund der Größe aber meist rasant aus). Hohe Drehzahlen vereinfachen generell den Umstieg auf Rigidsysteme. An dieser Stelle möchte ich nur noch einmal davor warnen einfach nur die Bell-Hiller Steuerung wegzulassen und mit direkter Ansteuerung den Hubi zu fliegen. Das kann sehr gefährlich werden!!!
mfG
Norbert
Zuletzt geändert von nopost123; 21.03.2010, 17:50.
Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.
Hallo Boris
Der wichtigste, aber auch schwierigste Teil eines Rotorsystemes sind die Rotorblätter. Sie entscheiden über Sieg oder Niederlage. ...heißt im Klartext über gute,- schlechte oder miserable Flugeigenschaften. Ob ein Rotorkopf mit weicher, harter oder ganz ohne Dämpfung ausgelegt wird dient einzig und allein der Anpassung an spezielle oder eben möglichst viel verwendbare Rotorblätter. Bei einem Zweiblattsystem hast du es noch relativ einfach. Dort würde ich die Kopfdämpfung so weich wie möglich einstellen. Die Rotorblätter sollten einen Vorlauf von weniger als 2mm haben, schlagweich, Torsionsfest und einen Schwerpunkt von > 55% aufweisen. Am Rotorkopf baust du alles ab was mit dem Hillersystem zu tun hatte. Der Blatthalter bekommt statt des Bell-Hiller Mischhebels einen Kugelkopf verpasst. Die Kugel sollte sich kurz vor der Rotorwellenmitte befinden. So erhält man zusätzlich eine Delta 3 Lagerücksteuerung. (Ist aber im Grunde nur eine Dämpfung von Lageänderungsbewegungen)
An den Servos kannst du die Anlenkung eine Bohrung weiter innen einrasten. So hat das Servo auch gleich etwas mehr Kraft für die Ansteuerung des Rotorblattes. Den Kollektivpitch dann auf übliche Werte einstellen. Die Zyklische Steuerung ist bei den passenden Rotorblättern unkritisch. Rigidrotoren liegen auf Grund der höheren Blattmasse sehr ruhig in der Luft und können mit deutlich niedriger Drehzahl als Hillersysteme geflogen werden. Bei hohen Drehzahlen wird das System richtig "knackig". Nur bei der Wahl falscher Rotorblätter gibt es Probleme mit direktgesteuerten Rotorsystemen!!!
Viel Erfolg beim Umbau wünscht dir
Norbert
Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.
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