nachdem bei uns nicht ein einziges mal in den letzten 14 freien Tagen die Sonne geschienen hatte, kam sie heute völlig unerwartet zum Vorschein, und ich machte mich gegen Mittag auf zum Sportplatz.
Der Platz war mit 15cm Schnee bedeckt, so dass ich mir erst mal einen Startplatz frei schaufeln musste. Die Temperatur lag nur wenige Grad unter Null und so blieben diesmal die Finger gut beweglich.
Beim dritten Akku hatte ich mich ordentlich ausgetobt und beschloss, die Umstände für was Neues zu nutzen: Ich brachte den Heli in Rückenlage und versuchte ganz vorsichtig die Schneedecke zu anzukratzen. Statt nun wie erwartet Schnee aufzuwirbeln, fing der Rex urplötzlich an zu pirouettieren! Einem im Sim antrainierten Reflex folgend, drückte ich den Heli auf etwa fünf Meter Höhe und schaltete den Motor ab.
Leider ließ sich das Modell nicht wie meist im Simulator in die Normallage bringen, sondern klappte statt dessen die Blätter ein, fiel wie ein getroffener Vogel zu Boden und verschwand dort mit einem dumpfen Geräusch im Schnee.
Glück im Unglück: Einzige sichtbare Schäden sind eine verbogene Paddelstange und ein Riss im Lack der Haube, die nach innen gedellt wurde.

OK, an dem Paddel fehlt 'ne kleine Ecke.
Selbst der Riemen, der übrigens den Temperaturen entsprechend vorgespannt war, scheint unbeschädigt, er ist seltsamerweise aber auch nach dem Aufwärmen deutlich schlaffer als vor dem Flug.
Den Schnee, in den der Rex nach dem Absturz eingebettet war, habe ich vor Ort soweit möglich abgeklopft und den Rest zu Hause sofort mit Aqua Dest abgewaschen. Die Tronik funzte nach dem Trocknen einwandfrei.
Jetzt frage ich mich nur, was da eigentlich passiert ist. Wenn man den Heli gerade auf den Rücken legt, ist der HeRo immer noch einige cm vom Boden entfernt. Im Schnee konnte ich leider keine Spuren entdecken.
Naja, der Schnee wird ja noch 'ne Weile liegenbleibenâ?¦
Gruß
Viktor



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