Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • klauskolb
    Senior Member
    • 15.10.2002
    • 1626
    • Klaus
    • Schaafheim

    #1

    Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

    Hallo Leute,

    nachdem ich nun so allerlei "3D Gekasper" kann, möchte ich mal Autorotation lernen

    Abstiege mit 1200 U/min mit dem Shark ( 1,55m 4,5kg ) mit anschliessenden "Landungen" in 2m Höhe habe ich schon geübt und werde demnächst am L/S Kabel bei meinem alten Lehrer ( Wolfgang Ruppert aus dem dietzenbacher Verein ) mit abgeschaltetem E-Motor "ernst machen".

    Welche Kreiselempfindlichkeit sollte ich wählen ?

    Normal fliege ich mit MC24 und GY401 + S9254 :

    1500 U/min - 100% Kreiselempfindlichkeit
    1700 U/min - 95% Kreiselempfindlichkeit
    2000 U/min - 85% Kreiselempfindlichkeit

    Eine höhere Kreiselempfindlichkeit kostet auf der einen Seite mehr wertvolle Energie, ist auf der anderen Seite wichtig, wenn man den Motor bei Bedarf möglichst schnell wieder hochlaufen lassen will.

    Die Hochlaufzeit des Powerjazz habe ich mal auf 8 Sekunden eingestellt, es soll ja schnell gehen, wenn man den Motor wieder einschalten muss - oder ist das noch zu langsam ?
    Tschüss
    Klaus
  • Markus Gann
    Member
    • 13.04.2004
    • 360
    • Markus
    • Reutlingen und Umgebung

    #2
    Re: Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

    Hmmm... als Autorotations-Jungfrau sollte ich eigentlich nicht antworten, aber der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass der schöne Shark nach 8 Sekunden bestimmt schon unter der Grasnarbe ist (besonders wenn's wirklich mal eng wird). Bei den Jazz-Reglern hilft wohl nur eins: autorotieren bis zum (bitteren) Ende...
    GruÃ? Markus

    Acrobat SE, Agusta A109 (Century Swift 550), Bell 212 (JR Parkmite)

    Kommentar

    • klauskolb
      Senior Member
      • 15.10.2002
      • 1626
      • Klaus
      • Schaafheim

      #3
      Re: Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

      Hallo,

      tja, 6 Sekunden Hochlaufzeit ist das Minimum bei Reglerbetrieb.

      Man könnte natürlich auch zeitweise mal im Stellerbetrieb mit Gaskurve fliegen, aber dann reisst es das Heck wahrscheinlich 'rum, wenn man den Motor wieder einschaltet. Für 1 - 5 Sekunden Verzögerung könnte man dann bei der MC24 evtl. die "Servoverlangsamung" einprogrammieren.
      Tschüss
      Klaus

      Kommentar

      • dokktor
        Member
        • 13.03.2006
        • 296
        • Ingo

        #4
        Re: Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

        Habe im Henseleit Forumteil gelesen daß einer den Jazz auf 15% gestellt hat zum AR üben. Der Motor dreht dann nur langsam ohne Grip im Freilauf und der Jazz regelt dann schnell wieder hoch falls es eng werden sollte.

        Ist aber nur eine vage Erinnerung. Gebe keine Garantie auf das Vorgehen. Hat da schon jemand anders Erfahrungen mit?

        Gruss Ingo
        ....Once upon a time there were Nitros, flybars and frequency pins....

        Kommentar

        • Markus Gann
          Member
          • 13.04.2004
          • 360
          • Markus
          • Reutlingen und Umgebung

          #5
          Re: Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

          aber dann reisst es das Heck wahrscheinlich 'rum,
          Ich fürchte einen Tod muss man sterben . Aber besser kurz mal pirouettierend nach oben, als heckstabil und ohne Drehzahl nach unten...
          GruÃ? Markus

          Acrobat SE, Agusta A109 (Century Swift 550), Bell 212 (JR Parkmite)

          Kommentar

          • wowi
            Member
            • 14.08.2005
            • 391
            • wolfgang
            • nähe maastricht, NL

            #6
            Re: Autorotation - Kreiselempfindlichkeit und Jazz-Hochlaufzeit ?

            Hallo,

            Ich habe 2 Drehzahlen, per Schalter programmiert, die niedrige war sehr sehr niedrig, gerade noch gut genug zum schweben.
            Such Dir einen Tag mit konstantem Wind aus. Je mehr Wind, desto besser, ab 20km/h aufwärts wirds einfacher.

            Mit hoher Drehzahl den (vertikalen) Abstieg beginnen, dann gleich auf niedrige Drehzahl schalten.
            Beim Abstieg musst Du schnell genug runterkommen, damit die Drehzahl nicht abbaut, dann möglichst kurz vorm Boden abfangen (aber nicht zu spät anfangen... )
            Wenn Du zu langsam runterkommst hörst Du das schon, die Rotorblätter drehen immer langsamer, und Du weisst, dass Dein Abstieg nicht optimal war (ist aber kein Problem, weil ja Dein Regler immernoch scharf ist, eben mit der niedrigen Drehzahl)

            Wenn Du das öfter gemacht hast, musst Du einfach irgendwann Mal den AR-Schalter nehmen, statt den Drehzahl-Schalter.

            Ist aber schon ein panischer Moment, das erste Mal mit Absicht den Motor ausschalten, wenn man weiss es gibt kein zurück mehr....

            Ach ja, was ich vorher auch ein paar Mal geübt hatte war aus 50cm und bei hoher Drehzahl einfach Motor aus und den Heli (langsam) hinsetzen. Das hilft Dich daran zu gewöhnen einfach zu landen, statt nach dem Landeanflug noch 20 sekunden lang nach dem optimalen Aufsetzpunkt zu suchen...

            Grüsse,
            Wolfgang

            p.s. ach ja, zu Deiner Frage, habe die gleiche Kreiselempfindlichkeit, pitchkurve, etc. wie beim normalen fliegen auch, keine spezielle AR-phase (das heisst aber nicht, dass dies der optimale Weg ist )

            Kommentar

            Lädt...
            X