Hi, habe am letzten Wochenende meine 1. unfreiwillige Autorotation gemacht.
Alles Einwandfrei bis ca. 0,5m über dem Erdboden.
Da stand mein Raptor schön in der Luft, fertig zum hinsetzten.
Dann gabs ein schreckliches Geräusch und mein Raptor stand ohne Heck sauber am Boden.
Hauptrotorblatt hat in das Heck eingeschlagen !
Hat jemand eine Ahnung was ich falsch gemacht hab *?
Komisch ... eigentlich kann ich mir das nur bei "BladeStop" vorstellen, wenn die
Blätter irgendwann mangels Fliehkraft einklappen und dann je nach Taumelscheibenstellung
ins Heck "geführt" werden.
Oder beim harten absetzen mit weichen oder nicht besonders festgezogenen
Hauptrotorblättern. Bei meinem alten Kalt Baron Whisper mit Holzblättern ging
das "ganz gut".
Oder, wenn Dir (und das wäre ein großer Zufall) genau in dem Moment ein
Gestänge bricht/runterspringt und das zugehörige Blatt aus der Bahn gerät.
Trotzdem am wahrscheinlichsten, wenn ich mir's recht überlege, wenn z. B. Deine
Anlenkungen bei Vollausschlag (voll Pitch + a bissele Zyklisch) "anecken".
Schon mal geprüft?
Also bin in Sachen Autorotation ein wirklicher Laie.. Lese noch darüber...
ABer hier steht in der Mitte der Seite wie man bei einer AR landen soll.
Das Rotorkreis sollte als waagerecht zur Landefläche sein. Wenn der Rotorkreis schief ist schlägt er bei der Landung das Heck ab..
Oder habe ich dei vier Zeichungen und den originaltext falsch verstanden:
If you land the heli with a nose up attitude, then when the heli lands the air frame suddenly rotates level upon touching the ground. The disk won't level at the same speed, and you are likely pushing the tail boom in the disk (see the picture below).
ßbersetzungsversuch: Wenn Du mit der Nase nach oben landest, dann dreht sich die Ebene(?) durch die Bodenberührung. Der Rotorkreis wird sich nicht mit der selben Geschwindigkeit drehen, und der Heckausleger schlägt in den Rotorkreis.
Aber wenn er schon in der Luft "fertig zum hinsetzen" war wird auch schon sicherlich die Rotorebene auch wagerecht gewesen sein, oder?
sicherlich ist es am besten den Heli gerade aufzusetzen. Da besteht auch am wenigsten Gefahr das er umkippt.
Jedoch musst du ihn davor erstmal abbremsen. Und wenn dann jemand das erste mal eine Autorotation fliegt, achtet er vieleicht nicht dadrauf das das Modell gerade steht und setzt ihn zuerst mit dem Leitwerk auf. Aber auch das kann gut gehen. Denn wenn wer Boden schief ist, kann das öfters vorkommen.
das in der Luft der Hauptrotor ins Heck einschlägt könnte ich mir vorstellen wenn du in vor dem Absetzen den Motor wieder eingeschaltet hättest und durch das Drehmoment die Blätter eingeklappt wären.
Du hast aber geschrieben das die Autorotation unfreiwillig war daher wird das auch nicht der Fall sein.
habe zwar (noch) keine Ahnung von AR.. aber kann mir vorstellen dass man bei der ersten unfreiwilligen AR nicht auf alles achten kann und vielleicht ist es ja auch genauso gewesen dass die Rotorebene beim Aufsetzen schief war.
Also kann sein das der Hubi schon in der Luft stand aber der Rotorkreis noch schief war. Wenn das bei meiner ersten AR passiert wäre hätte ich das nach dem Schreck bestimmt auch garnicht gemerkt was ich falsch gemacht hätte..
Ich hoffe meine erste AR ist nicht unfreiwillig. Und wenn doch hoffe ich nur das sie trotzdem klappt..
der Heli kann in der Luft bei einer AR stehen. Das ist kein Problem. Dabei kann die Rotorebene auch schief sein. Wenn du in der Luft jedoch schon stehst wirst du Probleme haben den Heli noch sauber hinzusetzten.
Nur lediglich beim aufsetzten solltest du das Modell grade gerichtet haben.
Während der eigentlichen AR ist es vollkommen schnuppe wie das Modell in der Luft steht.
Oder verstehe ich nur nicht was du sagen willst *
@ Hubijohn:
Das ist sicherlich auch eine Möglichkeit.
Warum er eine unfreiwillige Autorotation gemacht hat weiss ja keiner ausser er.
Nein.. Du hast das schon genau so verstanden wie ich es sagen wollte...
Natürlich kann man die Vorwärtsfahrt nur stoppen wenn man den Rotorkreis schief legt. Dannach muss man aber den Rotorkreis wieder "gerade legen". Also ist eigentlich nur der Rotorkreis bei der AR in dieser Phase wichtig..
Wenn der Hubi in der Luft steht und eine Schräglage hat kann man die bestimmt nicht mehr ausgleichen weil keine Energie mehr im Rotorkopf ist. Wenn er dann in Schräglage "runterfällt" könnte es also genauso gewesen sein.
Sollte nur ein Denkanstoss für hubijohn sein.. Vielleicht war es ja wirklich so...
Deshalb ist es am einfachsten, wenn man das Abbremsen rückwärts macht. So kann man schön sanft auf den Kufen dahinschlittern, und wenn er sich eingebremst hat, lässt man ihn einfach sanft runterkippen. Mir ist das so viel lieber, und ich mach's schon immer so.
Hab den Raptor schon paar mal unschön "hingerotzt" beim Autorotieren (freiwillig und unfreiwillig), dabei ist er auch schon weite Strecken über's Gras geschlittert während das Leitwerk durch den Boden gepflügt ist weil ich noch zu schnell war.
Es ist immer alles heil geblieben, sicher war auch ne gewisse Portion Glück dabei, aber ich hab meine Blätter immer ziemlich fest angezogen.
Ich glaube, das ist die Lebensversicherung für's Heckrohr, dann darf er ruhig auch mal bißchen schiefer und härter einschlagen.
gnorf: wenn er geschrieben hätte das er schräg war und dann am Boden aufgekommen ist und die Blätter ins Heck eingeschlagen haben, OK.
Aber er schreibt ja das der Hubschrauber sich einen halben Meter über dem Boden befunden hat und da hat es ihm das Heck abgeschlagen.
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Außer natürlich er hätte zuviel negativ Pitch und gleichzeit sehr stark gezogen.....
aber 0,5 m über dem Boden ist das auch unwahrscheinlich.
Hallo Fridolin,
eines mal vorweg, die Rotorblätter können sehr wohl in einer verpazten Autorotation ins Heckrohr einschlagen !!!!!!! Du hattest vermutlich schon sehr viel Rotorenergie verbraucht, so das die Drehzahl schon etwas gering war. Und dieses in Verbindung mit starkem Nick ziehen, kann zu einem Einschlag der Rotorblätter ins Heck führen. Desshalb sollte man kurz vor dem Aufsetzten mit Nick leicht vor, die Rotorkreisfläche nach vorne heben. Somit hebt sich die Rotorkreisfläche etwas vom Heckrohr weg.
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