hohe UPM versus hohe Pitch Grade

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  • Ralf P.
    Senior Member
    • 06.06.2001
    • 1614
    • Ralf
    • www.mfc-red-baron.de

    #1

    hohe UPM versus hohe Pitch Grade

    möchte mal euere Meinung dazu höhren:

    Was bringt im Kunstflug/3D Flug mehr, hohe Kopfdrehzahlen mit wenig Pitch oder höhere Pitch Werte im mittleren Drehzahl Bereich ?!? Für Kunstflug hatte/habe ich bis jetzt immer 1800 am R-Kopf.
    with friendly regards, Ralf
    ... flying inverted is nothing to write home about ...
  • Berthold Pätzold
    Berthold Pätzold

    #2
    hohe UPM versus hohe Pitch Grade

    je weniger UPM um so leiser und um so schöner anzugucken :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


    gut ist wer mit weniger UPM auskommt

    Kommentar

    • sicx
      Member
      • 06.04.2002
      • 855
      • Alan
      • Chemnitz - 1. MSC Jahnsdorf e.V.

      #3
      hohe UPM versus hohe Pitch Grade

      Hallo!

      Generell könnte man wohl sagen, dass sich mit einer höheren Systemdrehzahl die Wendigkeit des Helis erhöht, zyklische Ausschläge sind ja bei niedrigen und hohen Drehzahlen gleich. Außerdem ist der Wirkungsgrad des Rotors mit geringerem Pitch und hoher Drehzahl höher, als mit niedriger Drehzahl und hohen Pitchwerten (analog könnte man sich die Torguelatten beim TOC anschauen, diese haben wenig Steigung und große Durchmesser). Außerdem ist der Wirkungsggrad des Hecks bei hohen Drehzahlen besser, d. h. die Pirouettengeschwindigkeit ist höher und es kann besser auf Lastwechsel im 3D reagiert werden. Auch nicht zu verachten ist die größere kinetische Energie, die im Rotor gespeichert wird. Mann denke da an Drag-Races

      Niedrige Systemdrehzahlen sind vor allem für die Nerven gut .

      Ich hoffe, dass war jetzt korrekt.

      Kommentar

      • Stephan S
        Stephan S

        #4
        hohe UPM versus hohe Pitch Grade

        Meine Meinung dazu:

        Niedrige Drehzahl: 1300-1600:
        Weiches 3D und sauberes Fliegen

        "Normale Drehzahlen": 1600-2000:
        Standard 3D, also kurze Reaktionszeit auf pitch, gute Heckrotorwirkung, ...

        Hohe Drehzahlen: 2000-2500:
        DRAG-RACE

        Kommentar

        • Uli Haslinde
          Uli Haslinde

          #5
          hohe UPM versus hohe Pitch Grade

          "Außerdem ist der Wirkungsgrad des Rotors mit geringerem Pitch und hoher Drehzahl höher, als mit niedriger Drehzahl und hohen Pitchwerten (analog könnte man sich die Torguelatten beim TOC anschauen, diese haben wenig Steigung und große Durchmesser)"

          Ist etwas komplizierter:

          Bei welcher Drehzahl (besser: Strömungsgeschwindigkeit der Luft) maximaler Wirkungskrad erreicht wird, ist ein Frage des Profils. Ideal wäre ein langsam drehender Einblattrotor mit Gegengewicht.

          Ein Profil erreicht nur bei einem bestimmten Anstellwinkel seine maximalen Wirkungsgrad. Vergrößert oder verkleinert man den Winkel, verschlechtert sich der Wirkungsgrad. In der Großfliegerei (Flugzeuge) versucht man mit Verstellpropellern eine bestimmte Drehzahl und einen bestimmten Anstellwinkel einzuhalten. Dazu variiert man den Einstellwinkel ( entsprechend dem kollektiven Pitch unsere Heli) entsprechend der Fluggeschwindigkeit des Flugzeuges ( größere Geschwindigkeit = größerer Einstellwinkel). Leider muß man dabei auch das Drehmoment des Motors berücksichtigen, das ja auch nur bei einer bestimmten Drehzahl sein Maximum erreicht. Soviel zur Theorie und was bringt uns das für den Heli?

          Der maximale Wirkungsgrad des Rotors müsste aufwendig experimentell ermittelt werden. Macht nur Sinn, wenn man mit minimaler Energie den Heli in der Luft halten wollte. So in Richtung Dauerkampfschweben...

          Wichtiger sind andere Dinge:

          In der Realität ist eine höhere Drehzahl eine effektive Maßnahme den Heli agiler und zugleich stabliler zu machen. Dabei wäre es sinnvoll das Getriebe auf den Motor abzustimmen. Wäre uns die Drehzahl für das maximale Drehmoment bekannt, sollten wir versuchen diese einzuhalten. So sehe das aus, wenn Lärm nicht auch eine wichtige Größe für uns wäre...

          Zum Thema Torqueschweben der TOC Szene ist meine Theorie, daß es bei der Auswahl des Props weniger um den Wirkungsgrad als vielmehr um das Drehmoment geht. Das Gegendrehmoment des Propellers muß ja mit den Rudern ausgeglichen werden. Höhere Drehzahl und kleinerer Einstellwinkel bedeutet weniger große Schwankung des Gegendrehmoments und ist sicherlich leichter zu beherrschen.

          Kommentar

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