nach meinem euphorischem Beginn, läuft seit dem Crash am Pfingst-Montag einiges schief, und ich bin seit dem etwas ratlos.
Ich fliege (oder besser flog
) nen 50er Rappen Titan. Alles lief wunderbar. Das Ding war für Anfängerverhältnisse gut eingestellt und flog recht sauber. Ich war gerade soweit, dass ich leichte Rundflüge gut hin bekam und auch den Heli in gut 20 m Höhe ruhig schweben lassen konnte. Mein nächster Schritt wäre das ßben vom Nasenschweben gewesen.Da kam plötzlich einiges an Unheil zusammen. Aus großer Höhe wollte ich den Heli rapide sinken lassen, und aus weiterer Entfernung mit dem Heck zu mir ziehen, als mich ne recht heftige Windböe traf und mir den Heli komplett zeriss.
Ich habe den Rappen recht unsanft aus 2 m Höhe im Rückwärtsflug, mit nach vorne gesenkter Schnauze aufsetzen lassen.
Der entstandene Schaden war anfänglich recht überschaubar: Hauptrotorblätter im A..., beide Bügel vom Landegestell abgerissen, das Heckrohr leicht nach oben gebogen, Paddelstange verbogen und eine kleine, fehlende Ecke am Höhenleitwerk (wo anscheinend ein Hauptrotorblatt einschlug).
Ein paar Tage später habe ich die defekten Teile ausgetauscht (und auch ein neues Lüfterrad von Quick UK montiert, da mit dem original Lüfterrad und meinem 10% Sprit von Tornado teilweise Temperaturen von 130° gemessen wurden) und habe mich zum nächsten Flugversuch zu meiner Wiese begeben. Bedingt durch den Defekt, habe ich auch gerade die Quick UK Heckanlenkung montiert (da ich immer das Gefühl hatte, dass ich bei jedem Fliegen die Hecksteuerung neu justieren musste, weil anscheinend das Heckrohr etwas gearbeitet hat), und aus optischen Gründen die Höhen- und Seitenleitwerke gegen welche aus CFK getauscht.
Kaum hatte ich den Rappen angeworfen und schweben lassen, gab es ein lautes aufheulen.
Bei näherer Betrachtung, stellte ich fest, das sich der Schalldämpfer verabschiedet hatte (ich hatte auch übrigens im Zuge der Reparatur dem Reso eine Schnuddel verpasst, damit der mir net mehr soviel einsaut).
Also ging ich hin und habe den Reso mit Brandschutzsilikon zum Motor hin abgedichtet und mit längeren Schrauben und Muttern neu fixiert.
Beim nächsten Flugversuch hatte ich aufgrund von festgestellten Vibrationen den Flug unterbrochen. Dabei fiel mir auf, das meine selbstgebaute Empfänger-Stromversorgung Mucken machte (8 x 4 AA GP 2700 in 2 Batterieboxen parallel geschaltet). Die Batterieboxen waren am durchschmoren und der Gyro (LTG 6100) zeigte mir eine Spannung von 2,9 V an.
So denn untersuchte ich den Heli nochmals genauer auf Vibs und habe in dem Zusammenhang einige weitere Teile, wie die Hauptrotorwelle und die Blattlagerwelle ausgetauscht. Zudem bekam der Rappen einen neuen Empfänger-Akku spendiert (4,8 V, 4,2 Ah Sub-C).
Beim nächsten Flugversuch merkte ich, dass das CFK-Höhenleitwerk an den beiden Spitzen so vibriete, dass sie sich gut 10 mm von oben nach unten bewegten.
Und die Motortemperatur ging trotz Tuning-Lüfterrad auf einmal bis auf 165° hoch (dies bestätigte sich dann auch bei den nächsten Versuchen).
Also nochmals alles kontrolliert, das Heck komplett demontiert, Welle und Lager begutachten, wieder montiert und auf zum nächsten Versuch. (Das war vor gut einer Stunde).
Erst mal die H.-Rotorblätter ab und laufen lassen. Da sah ich, dass alles bei einer gewissen Drehzahl am vibrieren war, sich die Vibs aber beim erhöhen der Drehzahl wieder legten.
Also H.-Rotorblätter wieder dran und das ganze von vorne.
Da machte auf einmal irgendwas klack und die Drehzahl stieg stark an und das Gas reagierte nicht mehr auf meine Steuerbefehle. Nachdem ich dann mit einer rumliegenden Dachlatte unter dem drehenden Rotorkopf die Spritleitung gekappt habe, sah ich, dass die Mutter vom Vergaser weg war und der schwarze Vergaserhebel sich gelöst hatte.
So nun bin ich wieder frustriet zuhause und überlege als, ob ich nicht den Deckel von der Mülltonne hochheben und den kompletten Rappen darin versenken sollte.
Ich hoffe, jemand von euch kennt solche Probleme und könnte mir evtl. ein paar Tipps geben.
Wäre euch sehr dankbar.
MfG
Dominic

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