Am nächsten Tag dann mal bei den Eltern vorbeigeschaut. Abflugpodest ausgewählt. Der erste Abhebeversuch hätte mich schon warnen sollen - das Model stand wie ein betrunkener am Schiff über die Rehling. Aber dann war da noch Frau Archer, die meinte, nach dem ganzen Tamm Tamm will sie doch jetzt mal was sehen. Naja, und das endete dann auch entsprechend desaströs

Meine Frau hat kein Ton gesagt, aber die Augen sprachen "I told you so, I told you so, I told you so"
- naja, der Spaß sei ihr gegönnt, auch wenn ich in den ersten Minuten nicht so drauf war 
Nun denn, das war die Vorgeschichte (weitere peinliche Details möchte ich mal aussparen). Und nun der Epilog:
- Blattlagerwelle, Rotorblätter, Hauptwelle, Antriebszahnrad, Paddlestange und 'n paar Schrauben haben sich verabschiedet (der Kenner merkt: in meinen ersten 20sek. habe ich schon 'n halben upside und einen ganzen down-Flug hinbekommen). Herr Hoppe wurde schon mit der Ersatzteillieferung beauftragt ;-)
Die Frage die sich mir stellt: ich muss ja jetzt den gesamten Kolibri auseinander-rupfen (bzw. habe das schon getan, um herauszufinden, was noch gerade ist). Ich bin zuversichtlich, dass ich mit der Explosionszeichnung das ganze auch wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengeschraubt bekomme. Von meinen Flächenmodelltagen weiß ich aber noch: das ist nur die halbe Miete - innerlich ist da nix mehr so wie zuvor.
Was werde ich einstellen müssen? Bekomme ich das alles halbwegs "am Boden" hin (nicht, dass ich versuchsweise, nach ein paar Stunden SIM, der gleich mit den Bauteilen eingekauft wurde, aufsteige, und mir die Elektro-Kreissäge dann eine neue Frisur verpasst)?
Vielen Dank in Vorraus für euren Input.
Oh, und ihr dürft gerne auch den "I told you so"
tanzen - ich hab' zwar viel viel gelesen aber dass die Dinger soo zickig werden...





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