Erfolgreicher Einstieg und meine Erlebnisse mit Heli-Winzling. (Walkera 4#3b)

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  • Tommy601
    Tommy601

    #1

    Erfolgreicher Einstieg und meine Erlebnisse mit Heli-Winzling. (Walkera 4#3b)

    Hallo zusammen,

    es ist jetzt schon ein Weilchen her, das ich mich hier mit meinem ersten Beitrag gemeldet hatte. Das war der rellativ spontane Kauf des oben erwähnten Walkera 4#3b auf der Intermodellbau praktisch als Einstieg Helikopter fliegen zu lernen. Der häufigste Kommentar hier war jedoch, das es wohl der denkbar schlechteste Hubschrauber zum Einstieg ist, da je Kleiner desto giftiger und am besten sollte ich ihn zurückbringen... Nun, das ging aber leider nicht, so das ich versucht habe das beste draus zu machen,und jetzt möcht ich meine Erfahrungen einfach mal niederschreiben. Vielleicht interessiert es ja manch anderen Neueinsteiger.

    Nun ich kann gar nicht sagen wie oft das arme kleine Ding irgendwo eingeschlagen ist. Der Anfang war wirklich hart, besonders in der Wohnung. Ich kann aber sagen, dadurch das der Heli so klein und leicht ist geht nur so bei jedem 10. Absturz auch tatsächlich was am Heli kaputt, und am Hausstand gar nix... Trotzdem hab ich es inzwischen da zu etwas Verschleiß gebracht... Ein Servo mußte getauscht werden, das Landegestell ist trotz wirklich intensiver Biegeübung recht wellig, das Cockpit wird nur noch durch Klebestreifen zusammengehalten und es ist schon der 4. Heckrotor montiert. Aus Fragmenten und mit Karbonstäbchen zusammengeklebt sind der Hecksporn und hinten die Führungsschiene von der Taumelscheibe. Witzigerweise dreht sich wenn auch leicht zerkratzt immer noch der erste Hauptrotor und die erste Paddelstange mit den ersten Paddeln. Also manche Ersatzteile hält man echt umsonst vor.

    Trotzdem war der Materialeinsatz nicht umsonst, denn aus jedem Crash lernt man,sowohl übers fliegen als auch übers Schrauben/Kleben/Einstellen.Jetzt gibt es nur noch Abstürze wenn ich bei neuen Experimenten zu übermütig bin. Schwebeflug und weiche Landungen klappen gut und präzise sowohl beim Heckschweben als auch in schrägen Blickwinkeln. Auch Seitenschweben klappt auf immer engerem Raum. Und das obwohl der Kreisel wohl auch ne Erschütterung zuviel bekommen hat, so das auch das Heck wärend des Fluges stehts beachtet und auch mal nachgetrimmt werden will...

    Jetzt gerade bin ich etwas stolz auf mich, die Abwesenheit meiner kleinen Tochter hat mich noch zu einer kleinen ßbung bewogen. Hubschrauber im Flur ein wenig schweben lassen, dann in einen nur gut einem Meter breiten Durchgang geschwebt mit schrägen Blickwinkel, das Heck um 90 Grad gedreht und sauber mit der Nase vorran durch die geöffnete Tür ins mit Hindernissen übersähte Kinderzimmer geflogen und nach weiterer 90 Grad Drehung und einmal um die Deckenleuchte schweben sauber auf einem ausgelegten Din A4-Heft gelandet. Ach ja, das ganze beim ersten Versuch! Verglichen mit meinen ersten Hüpfern mit Crash nach Sekunden ist das ne Riesenentwicklung!

    Trotzdem wird mir der Heli bestimmt nicht schnell langweilig, da noch viel Potential drinsteckt. Hab es immer noch nicht geschafft die Höchstgeschwindigkeit auszutesten, aber beim fliegen in der Mittagspause (wirklich große Halle) hab ich schon n ordendlichen Adrenalinschub bekommen als ich mal wirklich die Nase n bischen gesenkt und beschleunigt habe. Wird schnell noch viel kleiner wenn er dann erstmal losbraust. Ich denke würde der Heli gehemmt auf Steuerbefehle reagieren oder sich sogar selbständig aufrichten/stabilisieren wäre das jetzt schon nix mehr für mich.

    So erfreue ich mich immer noch an der Maschine. Momentan übe ich Schweben im Bodeneffekt, das ist vielleicht kippelig, ebenso wie die Landung auf Podesten... Oder auch einfach nur schweben auf sehr engem Raum. Doch es kommt der Tag wo ich mit dem experementieren aufhöre und dafür liegt hier schon ein nagelneues Cockpit, Rotorblätter, Kufengestell, Heckfinne usw. bereit, alles für n paar Euro! Ich werde mich dann mal in Ruhe hinsetzen und den Kleinen wieder so richtig schön machen, und danach gesetzter fliegen mit dem Ziel jeden Flug vor allem flugtechnisch sauber durchzuführen und mit sauberer Landung zu beenden. Sollte mir das auch Gelingen, werde ich mir vielleicht sogar noch im Spätsommer ein Heli ala T-Rex 500 zulegen. Und selbst wenn ich mich damit zu einem Modellflugplatz begebe um die Hilfe von Profis zu suchen, sind es die Erfahrungen mit dem kleinen Walkera die mir überhaupt die Nervenstärke dazu geben. Ansonsten würde ich einen so großen, teuren Heli höchstens ins Regal stellen und angucken. Abgesehen davon, das ich für meine Schwebeübungen in der Bude doch immer wieder zum Walkera greifen werde, was vollkommen wetterunabhängig ist und auch risikolos, da teure crashkosten und ernste Verletzungen hier unmöglich sind.

    In diesem Sinne, allen eine Handbreit Luft um die Rotorblätter und nette Grüße,
    Thomas.
  • gunni77er
    Member
    • 27.09.2007
    • 519
    • Gunnar
    • MBC Lehrte

    #2
    AW: Erfolgreicher Einstieg und meine Erlebnisse mit Heli-Winzling. (Walkera 4#3b)

    Hallo Thomas,

    Glückwunsch zu deinen flügen

    Das mit dem wegdrehen liegt allgemein an dem Kreisel weil es kein SMM ist.

    Grüße
    Grü�e aus dem Norden

    Kommentar

    • Dtubenflieger
      Dtubenflieger

      #3
      AW: Erfolgreicher Einstieg und meine Erlebnisse mit Heli-Winzling. (Walkera 4#3b)

      Hallo,
      erstmal Glückwunsch zu den ersten erfolgen.
      Das kleine Ding ist echt ganz schön doll... Ein Kumpel hat es und letztens als es draußen windstill war hat er ihn fliegen lassen und der geht echt ab wie Schmitz katze...
      Habe mir zuerst auch zerlegt den zu kaufen wollte dann aber gleich in die 450klasse gehen
      kannst ja mal ein paar Videos oder Bilder von deinen Flügen reinstellen

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