Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

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  • Klaus O.
    Senior Member
    • 03.12.2007
    • 22475
    • Klaus

    #16
    AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

    In meinen Augen ist ein Heli bei dem man einen Potentialausgleich schaffen muß eine Fehlkonstruktion.
    Ich kaufe für gutes Geld einen Heli und erwarte dafür einen funktionierenden Heli ohne das ich noch dran "rumbasteln" muß.
    Gruß Klaus

    Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.

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    • Uwe Z.
      Senior Member
      • 14.08.2005
      • 9887
      • Uwe

      #17
      AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

      Bei dem Logo 600 SX, den ich selber vor ein paar Monaten gekauft habe, liegen die Kabel vormontiert bei. Und in der Anleitung wird auch gezeigt, wie und wo sie angebaut werden müssen. Heckrohr zum Motor und Heck Gehäuse zum Rohr.

      Mikado "kümmert" sich wenigstens so um seine Kunden damit auch ja nix ist oder etwas passiert. Bei anderen Herstellern ist das halt nicht so. Im Prinzip lässt man hier die Kunden auch in das offene Messer laufen, denn findet diese Aufladen statt, kommt es zu Störungen und der Heli fällt vom Himmel. Gut die Ersatzteile Händler klatschen in die Hände und denken sich.... " ja wohl, alles richtig gemacht".

      Ich meine, wenn dann wieder zwei oder drei Hundert Euro über den Tisch gehen, hat doch jeder was davon. Denn was hindert einen Hersteller und es geht jetzt nicht direkt um TT, so ein blödes Kabel bei zu legen, das inkl Bauabschnitt im Bauplan mit eingebracht wird.
      Also irgendwie muss ich da dem Klaus schon recht geben. Und klar kann man das auch anders sehen, in dem man sagt, das ein Modellbauer, der kein Kabel zur Hand hat was er verwenden kann, irgendwie im falschen Hobby unterwegs ist. Andere bauen ganze Helis selber und drehen die Teile usw. Aber das zieht hier nicht, da viele das Wissen darum einfach nicht haben. Wobei da gibt es doch den Spruch... Unwissenheit schützt nicht vor Strafe....

      Aber wie auch immer. Der Beitrags Ersteller soll das mal machen wie zu erst beschrieben und dann ist ja evtl Ruhe im Karton und die Kiste fliegt und fällt nicht mehr vom Himmel.
      Zuletzt geändert von Uwe Z.; 29.03.2015, 05:30.

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      • stefan.fg
        stefan.fg

        #18
        AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

        Vielen Dank Uwe für die ausführliche Beschreibung! Ich werde den Test heute mal durchführen und dann berichten! Sollte das wirklich so sein wäre das schon der Hammer dass nirgends in der Anleitung was von statischer Aufladung steht! Einleuchten tut mir das - der Riemen ist ja ein prima Bandgenerator!

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        • stefan.fg
          stefan.fg

          #19
          AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

          Hallo Leute!
          Problem gefunden!!!! Es ist genau wie Uwe schrieb - ich hab den Heli ohne Haupt- und Heckrotorblätter laufen lassen. Nach ca. 3 Minuten fing das Heckservo an zu Zucken - und zwar wie wild bis auf Endanschlag und mehrmals hintereinander!
          Keine Chance das im Flug abzufangen!!!
          Vielen Dank Uwe - ich werde mich an die Verkabelung machen und weiter berichten!
          Nur um sicher zu gehen noch eine Frage: Heckrohr zum Motor- oder zur Motorbefestigungsplatte? Heckgehäuse zum Rohr - wie soll ich das am besten machen? Unter eine Schrauben klemmen und das Ende auf das Rohr mit Isolierband?

          Grüße
          Stefan
          Zuletzt geändert von Gast; 29.03.2015, 08:10.

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          • DanThe
            DanThe

            #20
            AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

            sorry - falscher Post ...

            Viele Grüße, DanThe

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            • Issirhc
              Member
              • 30.04.2013
              • 422
              • Christopher
              • Berlin

              #21
              AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

              Zitat von stefan.fg Beitrag anzeigen
              Nur um sicher zu gehen noch eine Frage: Heckrohr zum Motor- oder zur Motorbefestigungsplatte? Heckgehäuse zum Rohr - wie soll ich das am besten machen? Unter eine Schrauben klemmen und das Ende auf das Rohr mit Isolierband?
              Hi,

              wenn's nen Alurohr ist, dann einfach das Rohr an der Stelle etwas mit Schleifpapier etc. bearbeiten, so das auch wirklich ein Kontakt besteht. Am besten am Ende nochmal mit 'nem Durchgangsprüfer schauen, dass wirklich ne leitende Verbindung besteht.

              Vg Chris

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              • Muki19
                Senior Member
                • 06.08.2008
                • 2579
                • Matthias
                • Hamburg

                #22
                AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                Bei meinem Raptor habe ich hinten ein ALU-Riemenrad, das habe ich blank geschliffen das es leitet, muste aber auch die Lager auspressen und es innen blank machen damit es auch durch die Kugellager leitet.(Mit Multimeter prüfen auf durchgang)

                -Dann habe ich Kabel an die Schraube gemacht wo das Riemenrad drauf sitzt.

                -Dann habe ich ein Strebenhalter aus Alu auf dem Heckrohr. Das habe ich ebenfalls innen abgeschliffen und etwas das Heckrohr (auch hier wieder auf Durchgang prüfen mit dem Multimeter)

                -Dann das Kabel vom Riemenrad zu dem Strbenhalter verlegt (Riemenrad+Strebenhalter+Heckrohr müssen leitend verbunden sein)

                -Dann habe ich das Kabel mit dem ReglerMinus verbunden, ob du es mit der Motorplatte machen kannst kann ich dir nicht sagen, aber normalerweise sollte es wurst sein ob du über den Motor oder direkt über den regler es machst.

                Normalerweise ist der Stator/Motorträger nicht mit der Elektronik "verbunden", also nicht leitend. Das einzigste was dort trennt ist der Lackdraht im Motor, dieser ist aber immer bis XXXX Volt durchschlagsfest, wenn er z.b. bis 1000V durchschlagsfest ist würde erst ab 1000V dort eine Entladung des Hecks passieren. Normaler weise wird Elektronik bis zu einer XXXX Spannung abgesichert. wenn die Elektronik aber nicht ausgelegt ist füt 1000V statische Entladung geht sie kaputt.

                Es ist also besser du nimmst den direkten weg, ohne hoch-ohmige übergänge. Es ist auch völlig wurst ob der "bitz" im regler einschlägt oder im servo oder sonste wo, durch die kabel vom regler zum Empfänger und den rest geht der "blitz" durch die komplette Elektronik und kann halt überall für Störungen oder ausfälle sorgen.

                Ich hatte das gleiche Problem wie du, bei mir sitz aber das heckservo auf dem rohr in einer alu-aufnahme. Nach ca. xxx Minuten flug war die Spannung dann so hoch das er ins heckservo eingeschlagen haben muss (servo hat außen ein alu-kühlkörper)
                Radikal G20FBL
                800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
                MZ-24 Pro

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                • Muki19
                  Senior Member
                  • 06.08.2008
                  • 2579
                  • Matthias
                  • Hamburg

                  #23
                  AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                  wenn du die Spannung direkt abgeführt hast sollte es kein Problem mehr geben.

                  ohne diesen ausgleich könnte sogar der "blitz" in ein kabel einschlagen was dort nur vorbei läuft...die Spannung läd sich bis ins unendlich auf oder soweit bis sie hoch genug ist ins nächste potential überzuschlagen das ist nur eine frage der zeit, diese ist aber durch deine Flugzeit begrenzt.

                  du kannst ja mal schaun wie durchlagsfest 1mm luft ist. bei meinem servo war der nächste weg über die befestigungsschrauben zum alu-kühlkörper, was sicherlich 1-2mm abstand entspricht, da schlagen dann auch mal ein paar 1000V in die Elektronik, in die gesamte Elektronik. das kann z.b. Empfänger ausfall oder ausschlagen des hecks bis hin zu Motor-Aussetzern führen...
                  Radikal G20FBL
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                  • Muki19
                    Senior Member
                    • 06.08.2008
                    • 2579
                    • Matthias
                    • Hamburg

                    #24
                    AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                    du solltest aber nicht nur das heckrohr "erden", du MUST auch den riemen mit "einbinden". sonst kann es passieren das du trotz potential-auslgeich noch Probleme hast weil dann die Aufladung sehr hochvoltig vom riemen ins heckrohr überschlägt und dann hast du immer noch die Probleme.. das sich da ein paar 1000V entladen, deshalb das riemenrad aus alu was die Ladung abführt. normalerweise ist das dort glaube aus kunstoff.

                    alternativ kannst du die riemen-Spannung so reduzieren das er an's heckrohr schlägt und sich so regelmäßig entläd.
                    Radikal G20FBL
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                    • stefan.fg
                      stefan.fg

                      #25
                      AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                      Nun, ich bin Maschinenbaumeister und hab ne Drehmaschinen zuhause - hab die Umbauten schon im Kopf und kann das Ganze hier dokumentieren wenn ihr wollt!
                      Vielleicht hilft das jemandem!

                      Grüße
                      Stefan

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                      • Muki19
                        Senior Member
                        • 06.08.2008
                        • 2579
                        • Matthias
                        • Hamburg

                        #26
                        AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                        Zitat von stefan.fg Beitrag anzeigen
                        Nun, ich bin Maschinenbaumeister und hab ne Drehmaschinen zuhause - hab die Umbauten schon im Kopf und kann das Ganze hier dokumentieren wenn ihr wollt!
                        Vielleicht hilft das jemandem!

                        Grüße
                        Stefan
                        wäre nicht falsch, falls etwas nicht stimmt kann man es dir sagen/hinweisen.

                        Du kannst auch mal bei Mikado/Logo dich umhören, da gibt's auch solche Probleme, da das chasi eigendlich genauso aufgebaut ist mit kunststoffrahmen und alu-rohr...
                        Zuletzt geändert von Muki19; 29.03.2015, 12:07.
                        Radikal G20FBL
                        800er Heli 3-Blatt (Eigenbau)
                        MZ-24 Pro

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                        • Uwe Z.
                          Senior Member
                          • 14.08.2005
                          • 9887
                          • Uwe

                          #27
                          AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                          Zitat von stefan.fg Beitrag anzeigen
                          Hallo Leute!
                          Problem gefunden!!!! Es ist genau wie Uwe schrieb - ich hab den Heli ohne Haupt- und Heckrotorblätter laufen lassen. Nach ca. 3 Minuten fing das Heckservo an zu Zucken - und zwar wie wild bis auf Endanschlag und mehrmals hintereinander!
                          Keine Chance das im Flug abzufangen!!!
                          Vielen Dank Uwe - ich werde mich an die Verkabelung machen und weiter berichten!
                          Nur um sicher zu gehen noch eine Frage: Heckrohr zum Motor- oder zur Motorbefestigungsplatte? Heckgehäuse zum Rohr - wie soll ich das am besten machen? Unter eine Schrauben klemmen und das Ende auf das Rohr mit Isolierband?

                          Grüße
                          Stefan
                          Ich will gar nicht wissen, wie oft so was passiert und dann auf das Servo oder das Flybarless System geschimpft wird. Derweil könnte alles so einfach sein und die Kosten für so ein Kabel inkl zwei Zeichnungen im Bauplan können ja nicht der Grund dafür sein, das so was nicht umgesetzt wird.

                          Aber wie auch immer, die Hoffnung stirbt zuletzt.

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                          • Techmaster
                            Senior Member
                            • 28.03.2014
                            • 4153
                            • Alex
                            • Gifhorn

                            #28
                            AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                            Hallo, sollte man dann das Kabel so wie auf dem Foto anbringen, oder muss ich bei einem Carbon Heckrohr das Kabel von der letzten Schraube vom Heckrotorgetriebe bis direkt zur Motorplatte ziehen, da es ja durch den Harz im Carbon isoliert ist? Muß ich auch die Kunststoffandruckrollen gegen Alu tauschen? Kann ich das dann hinterher mit dem Ohmmessgerät kontrollieren?
                            Angehängte Dateien
                            GruÃ? Alex

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                            • Techmaster
                              Senior Member
                              • 28.03.2014
                              • 4153
                              • Alex
                              • Gifhorn

                              #29
                              AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                              Also wie hier die vorletzte Schraube im Heckrotorgetriebe von der (Kunstoff?)-Andruckrolle, mit dünnen Draht verbinden?
                              Oder kann ich mir das alles sparen, wenn er bis jetzt weder mit Alu noch Carbon Heckrohr gezuckt hat?
                              Angehängte Dateien
                              GruÃ? Alex

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                              • Worker
                                Worker

                                #30
                                AW: Crash mit Raptor 550 FBL und GT 5.2

                                Hallo.

                                Uwe, treten diese Störungen nur bei Stabi´s auf oder auch noch bei der alten Paddelversion?
                                Bis dato hatte ich noch nie einen Heckzucker bemerkt. Ist der Kreisel vielleicht nicht so empfindlich wie ein Stabi?

                                Das solch eine Erdung generell gemacht werden sollte ist klar und werde ich auch machen.

                                Gruß
                                Worker

                                Ps: Alex, sparen würde ich Dir nicht empfehlen. Bis dato nicht aufgetreten heißt nicht das es auch so bleibt. Sicherheit sollte vor gehen.

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