Manchmal macht man etwas einfach zum Vergnügen, des Spaßes wegen.
Dies betrifft auch meine kleinen Geschichten über die seltsamen Eigenheiten
meiner kleinen Drehflügler.
Auch ist das hier keine versteckte Buchvorstellung oder
ein antesten einzelner Fragmente dessen, um zu sehen wie es ankommen könnte.
Hier geht es nur um einen Fluganfänger und seinen Einstieg, mit etwas mehr Humor gesehen.

Begleitet von z.Z. drei RFT-Modellen, wovon jedes seine Flugeigenheiten besitzt;
Der behäbige und stichelnde Kumpel namens Galaxy Visitor II.
Nach Sascha Grammels Motto "Hetz´ mich" nicht lebt und völlig entspannt seine Kreise zieht.
Wahrscheinlich auch im sprichwörtlichen Vollrausch noch sicher zu steuern.
Kaum hat er die kleine Kamera am Bauch hängen, so sieht man ihm die Schweißperlen an.
Dynamik ist ihm fremd, aber da scheint der kleine Kerl auch noch stolz drauf zu sein.
Dafür ist er durch jede noch so kleine Lücke zu schweben...
Der Ecxell 200, quirlig und nur sehr kurz auf der Stelle zu halten.
Wie die verstörte Nachbarskatze muss er überall sein und die Aufmerksamkeit beherrschen.
Alles berühren und auf allem herum klettern (laden) müssen.
Er muss es einfach, gebeutelt von diesem Zwang.
Kaum hat man den letzten Gegenstand aufgehoben,
welchen der Excell 200 durch den Raum warf und
schon vernehmen die Ohren wieder ein Geräusch der Zerstörung...
Und die EC 145, eine Ausgeburt der Hölle.
Mit Knoblauch, Kruzifix und dem Exorzisten an der Seite,
kann es zum entspannten Schwebeflugtraining gehen.
Dieses Monster beherrscht die Fähigkeit der Raumkrümmung.
Noch gut zwei Meter vor einem im Schwebeflug, dann urplötzlich direkt vor dem Gesicht,
knapp unter der Decke oder den Wänden...oder...oder...
Dabei schrill kreischend, das sich niemand in seine Nähe traut.
Selbst der ca. 130kg schwere Arbeitskollege betrachtet ihn respektvoll aus der Ferne...
Dann ist da noch dieser unheimliche Typ.
Niemand weiß, wo er wohnt oder hat ihn jemals etwas essen sehen.
Doch kaum betritt man jene Räumlichkeit, so steht er direkt neben einem.
Und man selbst hat dabei kein Geräusch irgendeiner Bewegung vernommen.
Diese Lebensform nennt sich selbst Händler, oder auch Modellfachverkäufer.
Gucken ist nicht, dafür hat man ja schließlich einen Fernseher daheim.
Also kauft man immer irgendetwas, anders geht es nicht.
Denn in diesen Räumlichkeiten herrschen andere physikalische Gesetze,
schon steht man mit mindestens einer Tüte vor der Eingangstür,
verwundert wegen des plötzlichen Zeitverlustes:
-Häh...watt nu´ los, hab´ doch gerade noch ins Schaufenster geguckt...?-
So und nun zum Flugabenteuer.
Das musste letzten Samstag leider ausfallen.
Doch der nächste kommt bestimmt.
Gruß, Taumelscheibenfreund...

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