Ich möchte heute von einem persönlichen Erfolg erzählen, und zwar mein erster Rundflug!
Angefangen hat das ganze Spiel vor ca. 3 Monaten:
Ich kaufte einen mQX mit einer DX6i, doch der mQX landete schneller im Baum als ich schauen konnte. Die Freunde war schnell dahin, doch mein TRex 450 Pro V2 3GX "lag im Briefkasten".
Also fing ich an zu schrauben, doch ohne passendes Werkzeug war dies eine schmerzhafte Angelegenheit. Aber ich habe es geschafft! Er stand nach 2 Abenden fertig aufgebaut vor meiner Nase.
Allerdings hatte ich keinerlei Ahnung was ein Heli alles erfordert. Also zog ich los, kaufte Stecker fürn Akku, der mit 3000mAh viel zu groß war, ein Ladegerät, mit dem ich am falschen Ende sparte, und dann kam das 3GX. Für mich immer noch ein Rätsel.
Erys Erstflug - YouTube
Also ging ich zum örtlichen Flugplatz, dort half man mir beim Grundsetup, doch da die Versicherung noch fehlte, durfte ich nicht fliegen.
Zuhause habe ich dann mal im Hinterhof den Motor angeworfen, und ich bin mit Trainingsgestell gehüpft. Und er kippte um

Neue Teile bestellt, repariert, und weiter gings!
Erys Zweitflug nach Reparatur - YouTube
Erstflug ohne Trainingsgestell - YouTube
Doch das 3GX machte mir immer noch zu schaffen, ich bekam den Heli mit der Zeit nicht ruhig.
Schweben schwergemacht - YouTube
Da ich auch noch "billig Blätter" hatte (mal wieder am falschen Ende gespart), hatte ich einen total bescheidenen Blattlauf, und mein armer Rex landete Nasenwärts aufm Schotter.
Eine ßnderung musste her!
mCP X V2 bestellt, Simulator angeschmissen, Kontakte gesucht.
Es fruchtete, mein Kontakt, -Factory- aka Sven, stellte mir den Heli mechanich korrekt ein, schaute nochmal übers 3GX drüber, und hat mir seine alten mCP X Akkus verkauft (11 an der Zahl).
Zeitgleich kaufte ich mir auch 2 hochwertige Ladegeräte, um alle LiPos schnell voll zu kriegen, wenn ich im Heliwahn bin. Dazu sechs frische 2200mAh LiPos, damit auch der Schwerpunkt stimmt.
Mit dem mCP X angefangen zu schweben, Heck-, Seite- und Nasenschweben, alles wunderprächtig, Knüppel rumgehauen und ab in den ersten Rundflug. Und verknüppelt

Zwischenzeitlich den großen Rex rausgeholt, geschwebt, doch er war unruhig, hatte Drift, war nicht leicht zu fliegen. Und ich sah Svens super ruhigen TRex 450 Sport mit Microbeast... ... Das Ding musste ich haben ...

Mein Konto leerte sich mit der Zeit, der Ersatzteil Vorrat häufte sich, die Arbeitsplatte wurde immer kleiner, der Erfahrungsschatz immer größer.
Den mCP X flog ich zu jeder Gelegenheit, der Rex stand noch auf der Werkbank und erwartete sein großes Upgrade.
Es kam der Tag der Tage, das Microbeast wurde mir feierlich vom Postboten überreicht (der keine Ahnung hatte warum ich so aus dem Häuschen war
).Ab in den Keller um rumgeschraubt.
Doch hatte ich absolut keine Ahnung wie ich den Verkabeln musste, trotz Anleitung. Sven half mir, stellte mir das Beast ein, half mir beim Pitch einstellen, und beim Reparieren und Ausrichten des Hecks (welches einen kleinen Schaden nahm).
Aber ich bin ein Draufgänger, trotz Heckschaden flog ich, und mit dem Beast und Heckschaden, flog ich ruhiger als mit 3GX und komplett heilem Heli.
Aber ich hatte Heckwackeln, ein Lager hat sich zwischenzeitlich aufgelöst. Und der mCP X lag aufgrund von ßbermut im Kornfeld. Doch der mQX fiel vom Baum, Ersatz war also da =)
Gestern, an einem leicht bewölktem Tag, eine leichte Brise wehte übers Gras, es war angenehm draußen zu stehen. Und mein Rex, welcher nun Unzählige Unfälle, Rückschläge, Einstellungsarbeiten und Zusprüche erfahren hat, war Spitz auf seinen ersten richtigen Flug mit einem Beast.
Akku ran, Initialisierung abgewartet, Haube drauf... Die Menge jubelte (wortwörtlich, der lokale Kindergarten kreuzte meinen Weg, natürlich auf Abstand)

Ich startete den Motor, hob ab, landete. Taumelscheibe war nicht sensibel genug, der Heli zitterte (oder war es seine Aufregung?). Nachjustiert, Motor erneut angeschmissen... ein Knistern lag in der Luft. Und mein Rex schwebte ruhig und gediegen auf dem Fleck. 360° Drehung, ein paar Pitch-Stöße... Alles ruhig, für mich perfekt. Heck nach links gedreht, Nase runter, ein wenig mehr Pitch gegeben, und er flog los

Ich leitete die erste Wende ein, und er zwischte Richtung Boden, vor mir vorbei, und am anderen Ende des Feldes wieder in die Höhe und drehte sich erneut, um einen Tiefflug anzusetzen!
Damit verbrachte ich dann 6 Akkus, freute mich tierisch über den geglückten Rundflug, und habe mir dann ein schönes kaltes Feierabend Bier gegönnt, zur Feier des Tages!

Das wollte ich unbedingt loswerden, meine Erfahrung mit euch teilen, denn ich bin Stolz auf mich. Ich hatte mit dem ersten Rndflug nicht vor Oktober gerechnet, und ich habs einfach früher gemacht und geschafft

In diesem Sinne, ich geh weiter Rundflüge machen, bald mit KeyCam

Beste Grüße,
Flo

Ist ein tolles Gefühl, das Problem ist nur es wird immer besser mit der Zeit und die Erfolge werden nicht weniger... Verstärkt die Sucht sozusagen hehe
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