Aber wenn du irgendwann soweit bist, das du deine Helis auch mal richtig fliegen willst, dann wirst du um Ersatzteile nicht herum kommen. Und wenn schon nicht durch Abstürze, dann entstehen eben Kosten durch Verschleiß. Und gerade bei den kleinen Blades sind die Ersatzteilpreise schon recht gepfeffert.
Raimund
Da hast Du sicher recht. Aber ich denk, so ist dat eben mit Hobbies.... ohme Kosten gehen nur die wenigsten. Klar, ich bin im Moment nur am Kampfschweben dran, gebe ich ja gerne zu
Wichtig ist mir erstmal, dat et mir Spaß macht! Briefmarken sammeln geht auf Dauer auch nicht für lau.
Paddelheli bedeutet: FP = selbeststabilisierend, Fixed Pitch, fliegt eigenstabil, führt zu schnellen Erfolgen, bringt Dich aber nicht wirklich voran.
Evtl. gibt es ein Set mit Blade 300 oder 450er mit Dx6i, musste halt mal googeln. Aber: Du wirst vor einem 450er mächtig Respekt haben! Im Endeffekt KANN (muß aber nicht!) es dazu führen, dat Du nicht ans fliegn dran traust. Es gibt einen dementsprechenden Fred dazu hier im Forum.
Glück Auf!
Stefan, der sich über seinen gestern gelandeten Nano-CPX immer noch ein Loch in den Bauch freut!
P.S.: So, wie ich dat Forum hier kennen gelernt habe, muß man sich für keine Frage entschuldigen. Alle hier sind sehr hilfsbereit und kompetent, haben eben manchmal unterschiedliche, sicher aus ihrer Ansicht fundierte Meinungen. Deine Entscheidungen mußt Du natürlich letzlich selbet treffen, dat kann Dir keiner abnehmen.
P.S.S: Soweit ich weiß, gibbet auch FP ohne Paddel mit FlyBarLess-System (FBL), aber die Aussage zu FP bleibt die Gleiche. Bin aber sleber blutiger Anfänger, sollte es falsch sein, bitte ich um Korrektur!
Zuletzt geändert von Onkelwoody; 21.07.2013, 00:26.
Das ist so aber nicht korrekt. Paddelheli hat zunächst mal nichts mit Fix-Pitch oder Collective Pitch zu tun.
Es gibt Fix-Pitch Helis, wie zum Beispiel den MSR. Die haben eine um 45 Grad zu den Rotorblättern verdrehte Paddelstange. Diese Konstruktion macht den Heli eigenstabil und damit für Anfänger leicht zu steuern.
Dann gibt es Fix-Pitch Helis mit um 90 Grad verdrehter Paddelstange. Weiß aber gar nicht, ob man das heute noch findet. Diese Helis sind schwierig zu fliegen, vermutlich sogar schwerer als CP-Helis.
Dann gibt es CP-Helis mit 90 Grad Paddelstange. Zum Beispiel den Blade 450 3D. Bis vor wenigen Jahren gabe es fast nur solche Helis. Diese CP-Helis sind anspruchsvoll zu fliegen, weil die Paddelstange den Heli zwar in gewissem Maß stabilisiert. Aber da es sich nur um ein mechanisches Teil handelt, hilft diese Paddelstange nicht dabei, den Heli zu stabilisieren, wenn er zum Beispiel über das Heck oder zur Seite abkippt. Oder sie hilft auch nicht gegen den Einfluss von Wind.
Die modernsten Helis, und es werden immer mehr, haben keine Paddelstange mehr. Sondern sie verfügen über ein sogenanntes Flybarlessystem. Das ist eine Elektronik im Heli, die im Prinzip eine mechanische Paddelstange ersetzt. Doch so ein System, wenn es gut ist, kann noch viel mehr. Es stbilisiert den Heli zum Beispiel bei Wind. Oder es versucht den Heli, wenn er in Gefahr gerät abzukippen, wieder in eine neutrale Position zu bringen.
Flybarless ist die Zukunft. Und gerade für Einsteiger, die sowieso genug gefordert sind, sind diese Flybarlessysteme ein echter Segen. Dazu kommt auch, das solche Helis erheblich einfacher am Rotorkopf aufgebaut sind. Das bedeutet weniger Teile. Und natürlich kann auch weniger kaputt gehen.
Also deshalb meine Empfehlung: Flybarless kaufen. Zum Beispiel Blade 300X oder Blade 450 X. Oder auch, wenn du außer Blade auch was anderes in Betracht ziehen willst, zum Beispiel den Master CP von Walkera. Den kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen.
Die KDS Funke ist kein Stück schlechter als die DX6i.
Vielleicht etwas gewöhnungsbeürftiger zu programmieren aber beschäftigen muß man sich eh mit beiden. So richtig intuitiv läßt sich keine händeln.
Ich hatte mit dieser Funke und einem 450er Clone angefangen. Hat gut funktioniert.
Vorbelastet war ich nur von Koax und einem FP Heli.
Ersatzteilpreise sind im Rahmen und mit etwas Hilfe bekommt man den auch relativ "zahm". (Paddelgewichte, Gas-und Pitchkurve nicht so aggressiv, DR/Expo anfängertauglich eingestellt.
Da noch ein vernünftiges Trainingsgestell drunter, ein paar Lipos dazu und strikt nach Helischool gehandelt, sollte nix schief gehen.
Ich bin gerade dabei mich bei den Online-Aktionshäusern umzuschauen, vielleicht bekomme ich ja auch eine gute Gebraucht DX6i ran.
Die DX6i hat ein Lehrer-Schüler Modus oder? Benötige ich dazu irgendwas extra oder ist bei der Funke alles dabei?
Ich würde mein Erstflug bei dem nahegelegnen Modellflugplatz wagen.
Welche Unterschiede gibt es denn zwischen dem 300x und 450x bis auf die Größe und auf den Preis und welcher ist für einen Einstieg eher geeignet?
Danke für die KDS Variante, aber irgendwie habe ich mich in die DX6i verguckt. Ist vielleicht auch von Vorteil was den weiteren Verlauf des Hobbys angeht.
Nur bei dem Heli dazu habe ich mich noch nicht entschieden. Hat ja auch noch Zeit.
Welche Unterschiede gibt es denn zwischen dem 300x und 450x bis auf die Größe und auf den Preis und welcher ist für einen Einstieg eher geeignet?
Die unterschiede bestehen wie gesagt in der Größe. Der 450X hat Carbonblätter gegen über Holzblättern beim 300X. Ansonsten weiß ich auch nicht, wie es zu dem großen Preisunterschied kommt. Wenn ich die Entscheidung treffen müsste, dann würde ich als Einstieg den 300X bevorzugen. Der ist wirklich für das gebotene konkurenzlos günstig. Und durch seine geringere Größe ev. auch etwas weniger chrashanfällig. Wenn man mehr in Richtung 3D gehen will ist vieleicht der 450x besser, weil er mehr Dampf hat. Das kann ich aber nicht wirklich sagen. Da müßten sich andere äußern.
Für den Lehrerschülerbetrieb brauchst du ein Klinkenkabel. Bei meiner DX6i war damals keins dabei. Keine Ahnung, wie das heute ist.
Das Kabel für Lehrer / Schüler wird dabei sein, ist aber eh nur ein 0815 Klinke Kabel so weit ich weiß.
Wenn dir das Design von der DX6i gefällt dann nimm sie ruhig, man liest viel gutes zu ihr. Ich hab mich an deiner Stelle von knappen 2 Monaten für den Master CP mit Devo 7e entschieden. Der Sender ist sehr viel kleiner und gefiel mir vom Gefühl her einfach besser. Wenn du die Möglichkeit hast geh vielleicht ins Geschäft und lass dir beide mal in die Hand drücken. Ist wie PC Mäusen, hat jeder andere Form Präferenzen.
Jo, moin erstmal und herzlich willkommen bei dem vielleicht schönsten Hobby, das es gibt.
Ich bin Anfang März nach über 20 Jahren RC-Cars, Boote und Flugzeuge zu den Helis gekommen und muß sagen, daß es immer wieder zu schwitzigen Händen kommt.
Besonders Naseschweben (Heli mit der Nase zum Piloten) ist trotz 20 Jahren RC-Erfahrung nicht wirklich leicht. Beim Auto oder Boot mußte ich ja auch nie rückwärts und vorwärts korrigieren, das kam auf mich zu und beim Hindernis/Kurve mußte ich bremsen...
Und der Wind war beim Auto auch meist egal...
Ich bin nach laaaangem Lesen hier im Forum mit dem Nano und einer DX6i eingestiegen, ich wollte vornehmlich drinnen fliegen (hier im Norden ist oft feuchtes Wetter ) und etwas im Garten. Da der Heli klein war hatte ich auch kaum Respekt vor dem Flitzer und bin relativ ruhig (Ich mußte aber drauf achten, noch zu atmen...) angefangen.
Ob zum Anfang groß oder klein, da gibt es tausende gute Gründe für jede Seite.
Nur zwei Sachen dürften als gesetzt gelten:
- Ein SIM zum Erlernen der ersten Grundfähigkeiten kann richtig Teile sparen
- Je größer, desto teurer beim Crash.
Mach, was du willst, Hauptsache, du hast Spaß dabei!!!
Viel Spaß beim Fliegen lernen und lernen und lernen...
Wenn man glaubt, schon alles erlebt zu haben, wird das Leben ganz schön langweilig...
Aber wenn du irgendwann soweit bist, das du deine Helis auch mal richtig fliegen willst, dann wirst du um Ersatzteile nicht herum kommen. Und wenn schon nicht durch Abstürze, dann entstehen eben Kosten durch Verschleiß. Und gerade bei den kleinen Blades sind die Ersatzteilpreise schon recht gepfeffert.
Raimund
Immer und immer wieder liest man diese Argumentation. Natürlich kommen irgendwann Ersatzteile wegen Verschleiß. Irgendwann... mein Voodoo 400 hat jetzt über 700 Flüge runter. Getauscht wurden bisher einmal Blätter (unsanfte Landung nachdem ich ausversehen Auro statt Flugphase geschaltet hab) + HRW getauscht. Die letzten 1200 Flüge ist sonst nichts kaputtgegangen.
In meiner Anfangsphase hab ich vielleicht 200 Euro für Ersatzteile bezahlt (in 1,5 Jahren mit 550er Helis), jedes mal wegen Abschaltern im Hochsommer und schlechten Autorotations-Skills. Das ist ein Witz zu den Anschaffungskosten von bisher 6 großen Hubschraubern.
Man muss nicht unendlich oft crashen um das Fliegen zu lernen. Wie geschrieben wurde: Man kann sehr wohl Fliegen lernen und weiter kommen, ohne ständig Bauen zu müssen und einen Opfer-Heli zu haben.
ßbt am Sim, fliegt draußen erstmal nur was ihr könnt, fliegt hoch genug, um Platz zum Abfangen zu haben, verfallt nicht dem ßbermut und lernt alle Lagen, bevor ihr Figuren mit hohen Risiko lernt! Wer in allen Lagen sicher fliegt, kann aus jeder Situation heraus abfangen! Das dauert ein wenig länger, und es ist sicherlich viel cooler, erstmal Piroflips und co. zu lernen, aber letztendlich dankt es einem das Konto und die eigene Sicherheit. Ich muss jedes mal grinsen, wenn die Luft brennt, der Pilot aber als Heckschweber startet und landet...
Edit: Mit dem "In allen Lagen fliegen" mein ich gar nicht unbedingt, das gerne vorgebrachte Zitat: Erstmal in alle 4 Richtungen Schweben können. Mir war das damals auch zu doof. Nase Fliegen kommt beim Rundflug von ganz allein. Sicherheit kam aber erst, als das wirklich ging. Seit dem das Fliegen normal und inverted sowohl vorwärts als auch rückwärts "blind" geht, ist es eigentlich fast egal, wenn man mal ne Figur verkackt. Man darf sie halt nicht in 50cm Höhe fliegen, bevor man sie nicht wirklich kann!
Man muss nicht unendlich oft crashen um das Fliegen zu lernen. Wie geschrieben wurde: Man kann sehr wohl Fliegen lernen und weiter kommen, ohne ständig Bauen zu müssen und einen Opfer-Heli zu haben.
Natürlich muss man das nicht. Die meisten tun es aber. Da braucht man doch nur mal die ganzen Anfängerthreads zu lesen. Und die meisten fangen aufgrund der günstigen Einstiegspreise entweder mit einem Blade oder einem Walkera an. Und die halten nun mal nicht ewig. Das kann man auch gar nicht erwarten.
Vieleicht bist du ein Naturtalent. Und vieleicht bist du einer der wenigen, die es schaffen, seine Helis im Hangar zu lassen und erst wochenlang wie bekloppt nur am Sim zu üben. Die meisten machen es eben anders, weil sie gleich fliegen wollen, auch wenn sie es noch nicht so gut können. Und dann kracht es eben. Und dann entstehen auch Kosten.
Klar ist dein Weg kostengünstiger. Aber den meisten, und mir selbst auch würde es so auch wesentlich weniger Spass machen.
ich konnte schweben am sim bevor ich raus bin mit dem echten Heli. Ansonsten bin ich sehr viel draussen. Letzte Saison über 700 Flüge. Sim immer dann, wenn ich was neues lerne, bis es so gut klappt, dass ich es draussen mache. Sim üben lamgweilt mich aber, so dass auf eine Stunde Airtime vielleicht 10 Minuten Sim kommen. Ich üb am Sim nicht die Perfektion sondern den Anfang.
In meinen Augen ist das Rezept sich nicht zu überschätzen. Wenn sich seh, was ander auf dem Platz in kurzer Zeit erreichen, würde ich mir kein besonderes Talent zuschreiben. Ich bin überzeugt, dass es nicht zu so vielen Crashs kommen muss. Nur weil immer überall gesagt wird: ihr werdet eh crashen, macht sich keiner Gedanken darüber, dass dem nicht so sein soll. Immer wieder liesst man: Und dann konnte ich die lage nimmer erkennen und hab ihn eingebombt. Ich frag mich da: wieso kommt es ünerhaupt zur Situation, dass die Lage nimmer erkannt werden konnte?! Da muss ja was geflogen wurden sein, was man nicht im Griff hat... Klar kann man den Rundflug mit der Beuteforce Methode ünen z.B. man könnte sich aber auch langsam herantasten. Hat bei mir 2-3 Flugtage gekostet, dann war die Acht möglich, ganz ohne Schreckmomente, weil in die Hecklage geholt, BEVOR es zu spät ist...
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