nein - das ist nicht der nächste Threat zur Frage, ob man HR-Blätter mit kleinen oder auch größeren Rissen noch fliegen sollte oder nicht. Ich versuche, mit Vorsicht an dieses Hobby heranzugehen und würde solche Blätter nicht mehr fliegen.
Aber wegwerfen sollte man sie auch nicht ohne weiteres. Denn es gibt eine IMHO sinnvolle Verwendung dafür: Einstellarbeiten.
Nachdem ich auch heute wieder die neuesten Bericht über Verletzungen durch anlaufende Rotoren gelesen habe (z.B. HeliFreak - View Single Post - Stupid me... and lucky with that... Be careful), nachdem mir auch selbst in meiner kurzen Karriere schon dreimal ein Heli ungeplant und überraschend angelaufen ist, und nachdem ich gerade wieder mitten bei den Einstellarbeiten eines großen Heli bin, habe ich mir folgende Frage gestellt: wie kann man bei Helis mit einfachem Stromkreis (kein separates BEC bzw. BEC-Anschluss fest verbunden mit ESC-Anschluss) relativ gefahrlos mit stromversorgtem Empfänger/FBL-System Pitchwerte einstellen ohne montierte Rotorblätter und ohne das umständliche Trennen der Motorstromversorgung (ist bei mir entweder mit Schrumpfschlauch gesichert oder direkt verlötet). Die SuFu hat mir nicht geholfen. Also hier die Idee: mit abgesägten und entschärften Rotorblattwurzeln von Crash-Blättern - siehe Foto. Einzig zu beachten ist die sorgfältige Ausrichtung parallel zur Heli-Längsachse, die mit einem vollständigen Blatt ein wenig einfach funktioniert als mit dem Stummel.
Was spricht dagegen? Z.B. unterscheidliche Blattprofile? Kann eigentlich nicht sein, da die Pitchlehre diese Unterschiede egalisiert.
Da ich hier im Forum nicht nichts darüber gelesen habe, nehme ich an, dass es ein sehr viel einfachere und vielleicht auch intelligentere Lösung dafür gibt - aber welche?
Viele Grüße
Peter


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