Ich glaube du hast es richtig verstanden, aber falsch erklärt.
Wenn du bri einem FP nach vorne nickst, wird er Fahrt aufnehmen. Sobald du den Stick loslässt richtet er sich von alleine wieder "gerade", aber er hat immer noch Fahrt nach vorne. Die baut er natürlich auch so ab, das kann aber ganz schön lanhe dauern.
Der Cp Heli behält seine Ausrichtung einfach bei. Wenn du ihn nach vorne nickst, bleibt er so lange nach vorn genickt, bis du ihn zurücknimmst.
Man muss doch eigentlich einfach nur zwischen 3 verschiedenen Flugtypen unterscheiden: FP45°, FP90° und CP
FP 45° (Paddelstange steht im 45° winkel zu den Blättern): Heli verhält sich ähnlich wie ein koax, bei Nick nach vorne wird er schnell wieder langsamer und bleibt irgendwann stehen. Trotzdem lässt sich so ein Heli deutlich dynamischer Bewegen als ein Koax, da er längst nicht so eigenstabil ist.
FP 90° (Paddelstange steht im 90° Winkel zu den Blättern): Heli verhält sich vom Flugverhalten her wie ein CP, Nick nach vorne bedeutet das er eigentlich durchgängig weiter vorwärts fliegt. tut er meistens aber nicht, da die Mechanik es nicht hergibt und er sich dann entweder aufbäumt oder abtaucht....
CP: Nun, das hast du ja schon selbst verstanden (eigentlich) Einziger unterschied zum FP 90°: Es wird über Pitch und nicht über die Drehzahl gesteuert.
Wirklich selbststabilisierend ist nur ein Koaxialheli.
Das meiste wurde hier ja schon beschrieben.
Ein weiterer Unterschied, der gerne vergessen wird, ist aber, dass dem FP ja nicht nur die kollektive Blattverstellung, sondern auch die zyklische fehlt.
Nick und Roll werden beim FP nur über das Neigen der gesamten Rotorebene erreicht.
Das bedeutet, dass wenn Du beim FP voll Nick gibst und die Stelleung hältst, wird der Heli erst mal nur schneller (und Du wirst mit positivem Pitch korrigieren müssen, damit er nicht mit der Nase in den Boden schießt). Er sollte von sich aus aber nicht über einen bestimmten Punkt hinaus kippen.
Es ist zwar möglich z.B. Loopings mit FPs zu fliegen, aber dafür benötigt man entsprechende Geschwindigkeit (so ein Looping ähnelt eher dem eines Flächenflieger, bei dem der Auftrieb ja nicht verändert werden kann, und bei dem Nick und Roll nur funktionieren, wenn genügend Strömung anliegt - Flugzeuge mit verstellbaren Triebwerksauslässen mal nicht berücksichtigt).
Einen CP kannst Du, dank zyklischer Blattverstellung, auch auf der Stelle auf den Rücken legen, wenn Du Nick drückst und hältst (natürlich musst Du auch hier mit Pitch arbeiten, nur sollte es nicht unbedingt positiver sein, wenn der Heli sich bereits über 90 Grad geneigt hat).
P.S.: Sollte ich Unfug geschrieben haben, bitte darauf hinweisen. Ich habe mit meinen FPs noch keine Loopings versucht, und mit meinen CPs auch nur im Simulator...
Ein weiterer Unterschied, der gerne vergessen wird, ist aber, dass dem FP ja nicht nur die kollektive Blattverstellung, sondern auch die zyklische fehlt.
Hier muß ich mal kurz korrigierend eingreifen - wo hast Du das denn her? Jeder Heli mit Taumelscheibe hat auch eine zyklische Blattansteuerung...
P.S.: Sollte ich Unfug geschrieben haben, bitte darauf hinweisen.
Hiermit geschehen hoffe das ist okay so...
Kurz meine Fassung: FP bedeutet drehzahlgesteuert. Da die Steuerbarkeit des Helis von der Drehzahl abhängt, hast Du bei FP Helis eine schlechtere Steuerbarkeit, z.B. wenn Du bei Wind den Heli wieder vom Himmel holen mußt und dafür die Drehzahl reduzierst. Deswegen gelten FP Helis auch als schlecht fliegbar bei Wind. Wegen der einfacheren Mechanik sind sie aber etwas crashfester und für Einsteiger leichter zu reparieren / einzustellen. Bei Wind sind CP Helis ganz klar besser fliegbar. Es sei denn, der Heli ist sehr schlecht verarbeitet, falsch eingestellt oder defekt.
Gruß
ThomasC
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
Hier muß ich mal kurz korrigierend eingreifen - wo hast Du das denn her? Jeder Heli mit Taumelscheibe hat auch eine zyklische Blattansteuerung...
Hiermit geschehen hoffe das ist okay so...
ßhm...
Stimmt...
Ich war nur etwas durcheinander, weil bei FPs normalerweise beide Blatthalter miteinander verbunden sind und somit immer gemeinsam angesteuert werden.
Das Ergebnis ist aber tatsächliche auch eine zyklische Blattverstellung, da die Blätter beim Durchlaufen eines Zyklus ihren Anstellwinkel ändern.
Durch die Verbindung beider Blatthalter und den baulich voreingestellten Einstellwinkel der Blätter (die ja in sich meist gewölbt sind um mehr Auftrieb bei weniger Widerstand zu erzeugen) ist diese zyklische Blattverstellung aber etwas eingeschränkt.
Vermutlich wäre es konstruktiv möglich einen FP annähernd so agil auf Nick und Roll zu konzipieren wie einen CP (mit der Einschränkung, dass eben insgesamt kein negativer Pitch Anliegen kann), aber ich glaube die Hersteller halten die ja eher zahm (und warum soll sich ein Modellbauer einen FP auf besonders agil tunen, wenn er einen CP haben kann? ).
Also insofern bitte meine falschen technischen Ausführungen oben ignorieren.
P.S.: Ich bitte um Nachsicht. Die Technik ist aber selbst so "einfachen" FPs durchaus kompliziert... da kann man sich schon mal vergaloppiern.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar