mein T-Rex 550E hat seine ersten 4 Flugtage in Polen absolviert, die Akkus habe ich irgendwann nicht mehr gezählt aber es waren jeden Tag mindestens 8-10. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl das Teil in der Luft zu sehen, und alles selbst gebaut zu haben...
An dieser Stelle möchte mich für die vielen nützlichen Tips der Profis hier im Forum bedanken!
Der Rex in dieser Größe ist schon ein wenig furchteinflößend wenn so da steht mit laufendem Rotor und es kostete mich maximale ßberwindung (mit 10 Metern Abstand) das erste mal Pitch zu geben. Da habe ich mich echt kurz gefragt (aber wirklich nur kurz) ob es ein 450er nicht auch getan hätte... Danach nur noch Dauergrinsen

bei den ersten Schwebeversuchen zitterten mir die Hände und der kalte Schweiß lief mir von der Stirn ;-) und gleich die erste Panne, trotz Deppengestell kam ich beim Landen mit dem Hintern etwas zu tief, der Boden war auch etwas uneben und an dieser Stelle ungünstig, so dass sich der Heckrotor in die Erde gefräst hat, Ergebnis: kaputtes vorderes Heckgetriebe, da hat es einfach die Zähne abgeraspelt. Zum Glück hatte ich noch einen Kegelzahnradsatz im Koffer...
Vom HC3SX bin ich absolut begeistert. Das fängt schon beim Justieren an, Taumelscheibe gerade, Pitch in neutraler Servostellung auf 0°, der Rest ist PC-Setup. Dank diesem Teil habe ich mich nach 2 Tagen auch schon kleinere Rundflüge getraut, sobald man den Knüppel los lässt steht er wie angenagelt in der Luft wenn mechanisch alles stimmt.
Das Heck zittert machmal ein bisschen obwohl ich die Empfindlichkeit schon auf 50% runter gedreht habe, an die Expertenparameter trau ich mich noch nicht ganz, weil ich noch nicht wirklich verstanden habe was die machen, ich vermute aber dass dies Auswirkungen der eiernden Kegelzahnräder im Getriebe sind, übrigens ein klarer Fabrikationsfehler, denn die Nachbestellten eiern auch!
Dadurch gibt es bei jeder Umdrehung des Zahnrades eine Stelle an der das Zahnzwischenspiel zu eng ist und Widerstand verursacht. Ich habe jetzt einfach das waagerechte Kegelzahnrad aus dem kleinen inneren Gehäuse ausgebaut, die Kugellager abgezogen und den Schaft oben am Zahnrad, der die Lagerposition festlegt etwas weiter abgedreht (Bohrmaschine mit eingespanntem Bolzen und scharfes Cuttermesser) dadurch kann ich jetzt das Lager ca. 0,5 mm weiter zum Zahnrad hin schieben und beim manuellen drehen des Freilaufes spüre ich keine zyklischen Widerstände mehr. Ein Testflug mit der ßnderung steht noch aus...
Viele Grüße
Jochen

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