vorgestern ist endlich der Knoten geplatzt, und ich will ganz kurz darüber berichten, um anderen evtl. Mut zu machen, beim Schweben endlich mal die Nase vom Heli richtig forsch nach unten zu kippen!
Berufsbeding habe ich SEHR (!!!) wenig Zeit zum fliegen (schweben) gefunden, aber viel Zeit zum recherchieren und einstellen, weswegen ich zynisch behaupte, mein T-Rex 600 ist der besteingestellte, aber niemals geflogene Heli seiner Art!

Nachdem ich noch während des Schweben übens auf FBL mit Microbeast umgebaut hatte und bessere Stabilität feststellte, nahm ich mir vorgestern ein Herz und kippte den Nickhebel endlich nach vorn! Was dann geschah verblüffte mich absolut: Als alter Flächenflieger stellte ich fest, dass ich es plötzlich eher mit einem Flugzeug als mit einem Heli zu tun hatte!!! Die Steuer-Automatismen in Kurven, Einlenken-Seitenruder-Ziehen, und das ausleiten der Kurven sind ja exakt wie bei der Fläche!!! Meine Güte, war das einfach: gleich beim ersten Versuch gelangen Achten, Vollkreise, Turns, schnelle ßberflüge... und davor hatte ich so lange Schiss!?
Die einzige Herausforderung war, aus dem schnellen Horizontalflug möglichst auf den Punkt vor meiner Nase wieder abzubremsen und zu schweben, ohne dabei die Flughöhe zu verändern. Ich hatte einen Riesenspaß, dieses 4 Akkuladungen zu üben und freute mich jedes Mal diebisch darüber, wenn der Heli aus hoher Geschwindigkeit mit lautem Blattschlagen abbremsend vor meiner Nase zum schweben kam.
Leute, besonders wenn ihr von der Fläche kommt: Traut euch! Dynamisches Fliegen ist 10x einfacher als Schweben!
Hach!

Gruß
Mark

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Gruß, Friedrich

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