War die letzten beiden Tage auf dem Flugplatz und habe dort die Figuren, die ich mir im Phoenix angeeignet habe mal in die Tat umgesetzt. Der kleine Mini Titan ging wirklich gut und Montag is ja auch noch alles glatt gegangen.
Aber dann am Dienstag gegen Mittag, es war der erste Flug an diesem Tag, hatte ich nicht mehr ganz so viel Glück. Ich vermeide mit Absicht das Wort "Pech", denn:
Nach einigem hin und herkurven, Turns, Rollen, Loops, tiefe ßberflüge begann der kleine plötzlich in gut 15-20 Metern Höhe fürchterlich zu taumeln. Das Heck schlug unkontrolliert nach links und rechts aus (bestimmt so an die 10-15 Grad zu jeder Seite), und der ganze Heli eierte. Nachdem der Gedanke "da stimmt aber was nicht..." nach ner gefühlten Ewigkeit in mein Hirn vorgedrungen war, hab ich den Motor ausgemacht, den Heli umgedreht und in meine Richtung mit Vorwärtsfahrt gelandet. Pitch also runter auf knapp unter 0°, im richtigen Moment angeflared, Pitch rein und, nicht ganz so sanft, aufgesetzt. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht wieso, aber als er da stand und die Rotoren ausliefen, kippte er plötzlich um!
Bilanz: Heckrohr mit winziger Delle, verursacht durch Rotorblatteinschlag, Leitwerk gebrochen. Sonst nix. Habe die Blätter kontrolliert, aber die haben nix abbekommen. Sogar die HRW ist noch gerade.
Ursache: Im Flug ist mir das Steuergestänge vom rechten TS-Servo zur TS vom Kugelkopf abgesprungen, weil die Pfanne angerissen war.
Lernerfolg: Alle Steuergestänge regelmäßig prüfen und austauschen, wenn der Verdacht da ist, das etwas nicht in Ordnung ist.
Alles in allem also Glück im Unglück!
Und am Rande: Ich kann jedem nur empfehlen, solche Szenarien am Sim zu üben. Hilft wirklich ungemein größere Schäden zu vermeiden.
Gruß
Stefan

Kommentar