Liebe Kollegen,
manchmal schreibt man eine Mail, und am nächsten Tag könnte man sich vor Scham im Boden verkriechen

Meine Frage und leichte Kritik am Flugverhalten von FBL-CP-Helis war natürlich Bockmist. Der Hintergrund ist: Ich kenne mich mit der Flugphysik von Flächenmodellen sehr gut aus, von Helis eigentlich auch, aber mir hat die entscheidende Verbindung gefehlt.
Der CP-Heli fliegt sich wie ein Flächenmodell, bei dem zugunsten der Wendigkeit die Tragflächen keine V-Stellung haben. Das hat man z.B. bei Kunstflugmodellen. Bei diesen Fliegern fliegt man z.B. eine Linkskurve so: Man gibt Querruder, bis die gewünschte Linksneigung erreicht ist. Dann Knüppel in Neutralstellung, und die Maschine fliegt die Kurve von allein weiter. Will man wieder geradeaus fliegen, muss man Querruder rechts geben und die Maschine aus der Linkslage aktiv herausholen. Das Gleiche passiert natürlich auch, wenn man geradeaus fliegt und eine Windboe die Maschine in Querlage bringt. Wenn man nichts dagegen tut, wird die Querlage beibehalten und man kurvt. Schlimmstenfalls in einer Spirale abwärts. Man muß sie dann wieder einfangen, und je schneller man reagiert, desto besser. Der Groschen ist gefallen, als mir klar wurde, daß das FBL genau dieses Verhalten beim CP erzeugt. Und ich denke, mir wird dieser jetzt erkannte Zusammenhang im Heli-Sim sehr weiterhelfen.
Viele Grüße
Horst



Aber ohne Höhe geben fliegt ein Flieger ohne V einfach nur schraeg geradeaus weiter. Kommt auch nicht mehr gerade, keine Selbststabilisierung wie ein V Modell. Die Flächen haben auch nicht zugunsten der Wendigkeit kein V sondern zugunsten des Kunstfluges, er würde sonst zu schief fliegen
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