Ich habe mich dann alleine in Richtung Ahrensburg aufgemacht, um nach einen geeigneten Platz zu suchen und diesen in Form von einer Baustelle eines noch zu entstehenden Industriegebietes gefunden.
Es gibt dort nur eine breite Baustraße mit Wendehammer und 2-3 größere Baugeräte in der Nähe. Die restliche Umgebung bestand zum größten Teil noch aus Wildwiese. Der Wendehammer wurde dann zu meinem persönlichen Heliport.

Wind war zwar immer noch vorhanden, jedoch gefühlt nur ein drittel der Stärke von gestern.
Kurzum - den T-Rex 450 Pro in die Mitte des Heliports gestellt und alles startklar gemacht. Das 3GX initialisieren lassen - Haube drauf und dann mit 6m Abstand zum Heli der große Moment des Umschaltens des "Trottle Hold" Kippschalters ...
Und dann die Blockade von Gestern überwunden und einfach mal beherzt Pitch gegeben und abgehoben!

Es folgten 6 Lipos mit insgesamt 14 Starts und Landungen - alle extrem sicher und sachte
(bei 10cm Höhe "Trottle Cut") - auch ohne Trainingsgestell, jedoch mit dem Landegestell eines 500er T-REX (kann ich wirklich nur jedem Anfänger empfehlen)! Lipo 1 und 2 war dann nur Starten, Schweben (Heck, Seite, Nase), Landen, zwischendurch mal an die Pitchextreme (11+ / -6) herantasten und die Drehrate vom Heck kennenlernen.
Lipo 3 nutzte ich dann um mich mit der Rollrate vertraut zu machen und zum Ende hin noch 2-3 Kreise mit aktiver Heckführung zu fliegen.
Bei Lipo 4 flog ich dann schon Achten im Rundflug (natürlich immer noch langsam und behutsam).
Mit Lipo 5 wurde ich dann schon "frecher" und habe ihn 2-3 mit fast vollem Pitch und viel Nick beschleunigen lassen um ihn dann wieder zügig mit zaghaft angesetzten Pushovers einzufangen.

Den berühmt berüchtigten letzten Lipo des Tages habe ich dann wieder mit ßbungen zum Starten, Schweben und Landen verbracht.
Die Flugzeiten je Lipo lagen so zwischen 6,5 bis 7,5 Minuten (Akustischer Lipo-Wächter mit 3,5 V Alarmvorgabe) bei einer Gaskurve von 92,5-85-80-85-100.
Kurz um ...
Heli ist noch heil und ich selbst bin voller Adrenalin und Glückshormone!

Was mich genervt hat war, dass ich 2 Verschieden Lipo Marken (Turnigy und Nexspor) mit 36 Gramm Gewichtunterschied habe. Die Heli wurde von mir auf die Turnigy "ausgewuchtet" und 36 Gramm weniger auf der Nase macht sich beim Schweben schon negativ bemerkbar.
Mir fällt es derzeit auch noch schwer beim Rundflug die Roll-Lage des Helis bei entfernterer Seitenansicht einzuschätzen - habt ihr da Tipps und Tricks zur besseren Lageerkennung?
Gruß aus Hamburg,
Daniel






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