Die Servohörner müssen nicht waagerecht sein! Wichtig ist, dass die Anlenkstangen rechtwinklig zu den Servohörnern stehen.
Die best mögliche Position mechanisch durch richtiges aufstecken der Servohörner finden.
Das kenne ich aber anders....
Servohörner waagerecht.....mal logisch überlegt....wie soll das Anlenkgestänge im rechen Winkel zum Servohorn stehen, wenn dieses nicht waagerecht steht* .....wenn nötig mit Subtrim anpassen und Anlenkgestänge im rechen Winkel zum Servohorn!
...mal logisch überlegt....wie soll das Anlenkgestänge im rechen Winkel zum Servohorn stehen, wenn dieses nicht waagerecht steht*
Genau überlege das mal. Wenn Du das konsequent durchdenkst - vielleicht auch mal geometrisch auf ein Blatt Papier bringst wirst Du mir am Ende zustimmen...
Meistens gehen wir davon aus, dass die Servos so montiert sind, dass die Anlenkstangen exakt paarallel zur HR-Welle verlaufen. In diesem "Sonder-"fall ist es korrekt, dass auch die Servohörner exackt waagerecht stehen werden. Wenn dies nicht zutrifft, dann ist die einzige korrekte Position für gleich viel Weg nach oben und unten, dass die Anlenkstangen rechtwinklig zum Servohorn montiert werden. Das Servohorn kann auf den selektierten Servo ja in fast beliebigem Winkel montiert werden....
Die Bedingung ist also nicht waagerechtes Servohorn, sondern rechter Winkel zwischen Anlenkstange und Servohorn.
Reine Geometrie, zeichne das mal exakt auf ein Blatt Papier und Dir werden die Augen aufgehen!
Was du hier erzählst höre ich zum ersten mal....
In JEDER Anleitung,in jeder Fachzeitschrift und in jedem Baubericht....aber auch in allen Einstellvideos wird gezeigt, daß die Servohörner waagerecht sein müssen....
Wenn deine Aussage richtig wäre, würden die ja alle unnötiges Zeug erzählen....
" Als Erstes richten wir die Servohörner aus (Menü Taumelscheibe trimmen). Dazu alle Trims (Manuell und Autotrim) in der VStabi PC Software löschen und die Servohörner bestmöglich rechtwinklig aufstecken. Die Restkorrektur bis zur [SIZE="3"]Rechtwinkligkeit[/SIZE] nehmen wir mit der Einzeltrimmung für die Servos in der PC Software vor. Danach werden die Gestänge zum PP Hebel beide gleich lang eingepaßt. Ziel ist es daß die Gestänge so lang sind wie notwendig um auch den PP Hebel jetzt rechtwinklig stehen zu haben. Gerade bei Helis mit den üblichen hohen Hebelübersetzungen an dieser Stelle zahlt sich hier eine besonders gute Sorgfalt immer aus! "
Die ganze Diskussion dort heizt sich genau an dieser Frage auf. Am Ende bauen die dort sogar eine Leere um den Rechten Winkel zwischen Horn und Gestänge hin zu bekommen.
Dort findest Du dann auch die entsprechenden Skizzen, wenn Du sie selber nicht anfertigen willst. Nebenbei wirst Du Entdecken, dass Heseleit das sogar in ihren Anleitungen drin hat....
Bin also nicht ganz so alleine auf weiter Flur mit dieser Meinung.
Das braucht man nicht zeichnen, das ist einfache Mathematik
Der Weg, den die Taumelscheibe hoch und runtergeht ist proportional zum Cosinus des Winkels zwischen Servohebel und Anlenkgestängen und unabhängig vom Winkel zwischen Servohorn und Taumelscheibe.
Ist genau dieser Winkel in Neutralstellung 90°, dann sind die Wege der Taumelscheibe nach oben und unten gleich, in allen anderen Fällen sind sie es nicht.
Beim Bild vom V-Stabi ist zufällig aber "Servohorn waagerecht" = "Winkel Servohorn/Gestänge 90°"
Ok Jungs bin genau an dieser Stelle,habe am WE meinen Titan leicht geerdet.
Also ACE Servos raus (Plastikgetriebe)
Und Savöx Digital-Servo SH-0263MG rein
Habe keine Fernsteuerung wie zb DX5-6 sondern nur die Sky Master TS 6
Kann also auch nicht viel darüber einstellen.Gehe nun so vor.
Schließe die Servos an,lasse den Heli binden...die Servos fahren in neutral Position
Montiere nun die Servohörner im möglichst rechten Winkel zur Längsseite des Servo´s. Dann messe ich die Anlenkhebel auf gleiche Länge und schaue das sie paralell zur HR-Welle stehen.Binde den Heli erneut und schaue ob die TS zu allen seiten Waagerecht steht.Nun lasse ich ihn schweben und schau ob er sauber liegt
Zieht er zb nach rechts ,schraube ich die rechte Stange etwas raus und versuch wieder bis es stimmt.Alles andere kann ich über die Sky Master nachtrimmen.
Das müsste doch so klappen, bin gerade verunsichert wegen der Diskussion
Der Weg, den die Taumelscheibe hoch und runtergeht ist proportional zum Cosinus des Winkels zwischen Servohebel und Anlenkgestängen und unabhängig vom Winkel zwischen Servohorn und Taumelscheibe.
LOL, Leute, ich hab zwar Abi (lang ists her), aber ich bin kein Mathegenie!! wtf?
LOL, Leute, ich hab zwar Abi (lang ists her), aber ich bin kein Mathegenie!! wtf?
Fast alles läßt sich mit Mathematik beschreiben, ganz besonders das Heli-Fliegen.
Die Form der Cosinus- bzw. Sinus-Kurve wird Dir vielleicht noch geläufig sein, wenn nicht, dann schlag mal die lateinische ßbersetzung von "Sinus" nach, dann klingelt es vielleicht
LOL, Leute, ich hab zwar Abi (lang ists her), aber ich bin kein Mathegenie!! wtf?
Genau in diesem Moment wird es mit einer entsprechenden geometrischen Zeichnung eben optisch Sichtbar was abgeht. Folge mal dem Link den ich oben gepostet habe und gehe den Thread durch, du wirst dort die notwendigen Skizzen finden. Danach ist alles klar. Wer es rein Mathematisch kann: Auch toll.
Bin vor allem gespannt, was der Roland dazu sagen wird.
Die ganze Diskussion dort heizt sich genau an dieser Frage auf. Am Ende bauen die dort sogar eine Leere um den Rechten Winkel zwischen Horn und Gestänge hin zu bekommen.
Dort findest Du dann auch die entsprechenden Skizzen, wenn Du sie selber nicht anfertigen willst. Nebenbei wirst Du Entdecken, dass Heseleit das sogar in ihren Anleitungen drin hat....
Bin also nicht ganz so alleine auf weiter Flur mit dieser Meinung.
Nimms mir bitte nicht übel....aber es ist mir ehrlich gesagt zu blöde mich durch zich Seiten zu lesen.......
Für mich gilt......Alle Fachleute sagen ....mach das Servohorn waagerecht.....
In der Praxis hat es sich bewährt und meine 3 Helis fliegen perfekt.....egal ob ich voll Positivpitch oder Negativpitch "rein haue".....sie gehen alle senkrecht hoch und senkrecht runter
Und ob das jetzt falsch ist.....ist mir ehrlich gesagt so was von Schnuppe.....
Damit (.....daß du Recht hast) ist das Thema für mich erledigt!
soo ich Diskutiere mal kurz mit, ich bin sicher der unerfahrenste Pilot in der Diskusions Runde aber ich will auch mal.... und wenns falsch ist bitte nicht schlagen
Ich lese recht viel hier im Forum bzw. was man so in den Zeitschriften halt findet. Wenn ich das für meinen Erfahrungslevel schreiben müsste würde ich das so sagen:
1.) Wenn die Servos im richtigen Winkel verbaut werden (Rechtwinkelig zur HW), dann sollte alles Rechtwinkelig (Servoarme, Anlenkgestänge, usw...) sein.
2.) Wenn aus irgend einem Grund (Chassis, Halterung usw...) der Servo nicht "Gerade" sondern mit einem anderen Winkel verbaut wird, dann müsste ich doch auch den Servoarm Rechtwinkelig zum Servo montieren (damit ich in beide Richtungen den gleichen Weg frei habe), aber die Differenz (damit der Rest wieder Gerade ist) mit den Anlenkgestängen ausgleichen.
bin gespannt ob ich wenigstens ansatzweise richtig liege
Nimms mir bitte nicht übel....aber es ist mir ehrlich gesagt zu blöde mich durch zich Seiten zu lesen.......
Ne übel nehme ich Dir das nicht, aber schwach finde ich es schon.
Stellst meine Aussagen als Falsch hin, bist aber nicht bereit Dir den Sachverhalt doch mal genauer anzusehen (weder Zeichnen noch lesen). Auch ein "alter Hase" wie Du kann vielleicht ja mal noch etwas dazulernen. Das Deine Helis fliegen bezweifle ich keinen Moment.
Das das alle Fachleute so sagen wie Du behauptest stimmt darüberhinaus auch nicht, es sei denn bei Henseleit arbeiten aus Deiner Sicht keine Fachleute.
Am Ende muss das was die "Fachleute" behaupten hier auch den Beweis antreten, dass es richtig ist. Wir haben es hier mit einem einfachen geometrisch, mathematischen Sachverhalt zu tun, der gar nicht so kompliziert ist.
Schaut man sich die Kräfte an (physikalische Aspekte des ganzen) ist es wohl sinnvoll die Anlenkstangen welche die TS direkt ansteuern möglichst parallel zur HR und damit längs zur Bewegungsrichtung der TS anzuordnen. In der Realität weicht es von dieser Ideallösung aber ab, und dann gilt eben die Regel, dass die Anlenkstangen rechtwinklich zum Servohorn stehen müssen und nicht das Horn rechtwinklich zum Servo.
1.) Wenn die Servos im richtigen Winkel verbaut werden (Rechtwinkelig zur HW), dann sollte alles Rechtwinkelig (Servoarme, Anlenkgestänge, usw...) sein.
Das ist richtig so, und habe ich ja auch geschrieben. Ist aber quasi ein Sonderfall (vielleicht sogar DER Idealfall), wenn auch einer der vielfach bei der Konstruktion der Helis angestrebt wird. Was aus physikalischer Sicht durchaus vernünftig ist.
2.) Wenn aus irgend einem Grund (Chassis, Halterung usw...) der Servo nicht "Gerade" sondern mit einem anderen Winkel verbaut wird, dann müsste ich doch auch den Servoarm Rechtwinkelig zum Servo montieren (damit ich in beide Richtungen den gleichen Weg frei habe), aber die Differenz (damit der Rest wieder Gerade ist) mit den Anlenkgestängen ausgleichen.
Nein ist so nicht richtig. Da hast Du die Geometrie die zwischen den Servos und der TS spielt nicht verstanden.
Wenn der Servo selektiert wurde (Ansteuerung mit dem Mittensignal), ist es nicht entscheidend mit welchem Winkel das Horn zum Servo auf die Achse montiert wird. Es ist entscheidend, dass das Horn rechtwinklig zur Anlenkstange steht.
Nimm Dir die Zeit und lies mal die ersten paar Seiten des oben verlinkten Threads. Dort findest Du schöne Skizzen, die genau aufzeigen was passiert, wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist. Die TS wird beim einem positiven Drehwinkel am Servo nicht gleich viel gehoben werden wie sie beim gleichen negativen Drehwinkel gesenkt wird. Was eine ungleichmässige mechanische Pitchbewegung zur folge hat. Und genau diese gleichmässige mechanische Pitchbewegung ist eigentlich ja unser Ziel. Zu Betonen ist in diesem Zusammenhang noch, dass diese Gleichmässigkeit nicht linear ist, sonder durch die Drehbewegung exponentiell, was durch gewisse Fernsteuerungen (bspw. DX8) dann wieder heraus gerechnet wird um eine wirklich lineare Bewegung zu erhalten. Erst dann hat eine lineare Pitchkurve auch ein lineare TS-Bewegung zur Folge.
Mal vorweg, ich habe Informatik studiert, das beinhaltet ein komplettes Mathematik Grundstudium, und das hier ist Mathe 7. oder 8. Klasse.
Die Servohebel müssen in Neutralstellung 90° zum Anlenkgestänge stehen. Das ist so wenig diskussionsföhig, wie darüber zu streiten, ob 1+1 = 2 ist.
Zu Betonen ist in diesem Zusammenhang noch, dass diese Gleichmässigkeit nicht linear ist, sonder durch die Drehbewegung exponentiell, was durch gewisse Fernsteuerungen (bspw. DX8) dann wieder heraus gerechnet wird um eine wirklich lineare Bewegung zu erhalten. Erst dann hat eine lineare Pitchkurve auch ein lineare TS-Bewegung zur Folge.
Der Effekt ist schon richtig, mathematisch aber nicht korrekt. Die Drehbewegung wird nicht linear umgesetzt, aber auch nicht exponentiell, sondern es gilt ganz einfach:
Taumelscheibenweg = Cos(Winkel Servohorn zum Gestänge) * Servohornlänge, da wo halt die Kugel angeschraubt ist.
Man nehme einen Taschenrechner (der kann den Cosinus) und ein Geodreieck, wenn man es nicht glaubt.
Vollkommen korrekt ist das aber immer noch nicht, weil das Gestänge mit der Servohornbewegung seinen Winkel ebenfalls leicht verändert (es kann nicht immer im gleichen Winkel zu Taumelscheibe stehen). Da käme dann der Satz des Pythagoras mit ins Spiel (auch bestimmt schon mal gehört), aber der Einfluss ist vernachlässigbar klein.
Ein lineararer Taumelscheibenweg macht aber noch keine lineare Dregbewegung des Rotorblattes, hier läuft es nämlich umgekehrt. Arcus-Cosinus(Taumelscheibenweg / Länge Blattanlenkung) = Rotorblattwinkel.
Wäre die Länge von Blattanlenkung und Servohebel gleich (ohne weitere Zwischenübersetzung), dann hätte man ein Parallelogramm und die Drehbewegung des Servo würde linear in eine Drehbewegung des Blattes umgesetzt
Hier kommt aber eine Hebelübersetzung zum Tragen, weil Blattanlenkung < Sefvohornlänge und die obere Taumelscheibe die Kugel i.A weiter innen sitzen hat. Letzteres kommt aber nur bei zyklischen Pitch, nicht aber bei kollektivem zum tragen.
Unterm Strich bleibt aber trotzdem eine Kurve übrig, die dem Cosinus ähnelt, also erst stark ansteigend, dann immer flacher werdend und bei 180° (Servohorn und Gestänge in Flucht) gar keine Steigung mehr. Dass die Kurve danach wieder fällt, spielt keine Rolle, soweit dreht ein Servo nicht, ansonsten würde der Heli bei immer mehr Pitch wieder sinken...ist logisch und auch nachvollziehbar am Heli.
Mittels einer Exponentialfunktion (Eingangswerts hoch 2, hoch 3 etc) kann man das aber kompensieren, da exponentielle Funktionen (normalisiert auf einen Wertebereich von 0 bis 1) genau eine entgegengesetzte Krümmung (linksgekrümmt), wie die Cosinus Funktion (Wertebereich 90-180° rechtsgekrümmt) haben.
Und ob das so ist oder nicht, hat nichts mit glauben, oder "haben wir früher auch nicht anders gemacht" zu tun.
Aber meistens merkt man den Effekt nicht, da bei den meisten Helis das Servohorn einigermassen parallel zur Taumelscheibe steht, wenn es senkrecht zum Gestänge steht. Die Abweichung sind bei den Helis, die ich bislang gesehen habe, meistens wenige Grade und auch das könnte man ausrechnen, wieviel sich das bemerkbar macht.
Von daher hat dieser Streit lediglich akademischen aber wenig praktischen Charakter
Da der Unterschied der Länge von Servohorn und Blattanlenkung i.A. gar nicht so groß ist, wird eine Drehbewegung nahezu linear in die andere umgesetzt.
Lediglich beim zyklische Pitch kommt es durch den unterschiedlichen Radius der unteren und oberen Taumelscheibenanlenkung zu einer Hebelübersetzung, die dazu führt, dass die effektiven Längen stark abweichen. (Siehe Post vorher).
Und genau deswegen ist es auch eher üblich sich auf zyklische Eingaben Expo zu legen und auf kollektive eher nicht...oh Wunder oh Wunder , wie das wohl kommt. Ich schätze, die Leute die Helis konstruieren und Funken bauen, haben in Mathe auch ein bißchen aufgepasst.
Danke Hennes, Du hast das noch viel perfekter auf den Punkt gebracht. Mir war klar, dass ich es idealisiert darstellt, Du bist dann wirklich ins Detail gegangen.
Klar ist, um so besser wir die Geometrie und Physik unserer Helis kennen um so besser können wir sie einstellen und um so besser werden sie fliegen.
Und genau deswegen ist es auch eher üblich sich auf zyklische Eingaben Expo zu legen und auf kollektive eher nicht...oh Wunder oh Wunder , wie das wohl kommt. Ich schätze, die Leute die Helis konstruieren und Funken bauen, haben in Mathe auch ein bißchen aufgepasst.
Interessant hierzu ist vielleicht: Die DX8 hat im TS-Menu die Möglichkeit Expo zuzuschalten die den normalerweise eingeschränkten Ruderweg bei Vollausschlägen linearisiert. Wie das bei anderen Funken aussieht weiss ich nicht.
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