Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

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  • St.Johannes
    St.Johannes

    #1

    Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

    Guten Tag an alle Community-Mitgleider!

    Da ich neu bei rc-heli bin, stelle ich mich kurz vor.
    Begonnen habe ich mit einem Lama V3. Nachdem ich diesen gut fliegen konnte, wollte ich auf einen "richtigen" Heli umsteigen. Im Geschäft nahm man mir jedoch den Mut und ich kam mit einem Micro-Heli (Walkera CB 100) unter dem Arm nach Hause. War wohl auch ganz gut so, denn im Winter ist das Outdoor-Fliegen sicher nicht angebracht. Den kleinen habe ich in Hallen geflogen und beherrsche ihn recht gut. Da der Wunsch nach einem großen Heli noch immer existierte, kaufte ich schließlich vor wenigen Tagen den Blade 400, da er recht günstig war und eine m.E. gute Fernsteuerung (DX6i) im Set hat.
    Die ersten Flugerfahrungen waren dann auch nur von kuzrer Dauer, denn ich setzte den Blade 400 in den Rasen. Nach längerer, umfangreicher Internetrecherche konnte ich den Heli auch selber reparieren und habe alles, so weit ich es konnte, wieder neu eingestellt.
    Also frohen Mutes wieder raus um neue Erfahrungen zu sammeln. Der Flugtag war nur sehr, sehr kurz, ich flog gegen die Hallenwand und nun hat der Heli erneut einen großen Schaden. Der Frust und ßrger war riesen groß und ich frage mich, ob ich nun zu ungeduldig bin, viel zu wenig Erfahrung habe oder ob an den Heli-Einstellungen etwas nicht stimmt. Soweit meine Vorstellung hinsichtlich meiner Erfahrungen mit dem Heli-"kaputt"-fliegen.

    In einigen Youtube-Videos kann ich den Blade 400 im Schwebeflug sehen und es sieht so aus, als ob er im Schwebeflug ganz stabil in der Luft "steht". Das tut mein Blade nicht. Wenn ich ihn vom Boden abheben lasse und ca. 50 cm über Boden schweben lassen will, driftet er immer zu einer Seite weg und ich muss ständig nachkorrigieren. Meine Erfahrungen reichen einfach nicht aus, um beurteilen zu können, ob das ganz normal ist, er also nicht stabil in der Luft stehen kann, oder ob ich etwas falsch mache oder aber der Heli doch noch falsch eingestellt ist. Die Funke habe ich nach einem Youtube-Video bereits so eingestellt, dass der Blade anfängertauglicher sein soll.
    Liebe Heli-Profis, ich hoffe ich konnte mein Anliegen verständlich erläutern. ßber Hilfestellungen wäre ich sehr dankbar.

    Gruß
    Johannes
  • Xantrix
    Xantrix

    #2
    AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

    Das, was Du gerade erlebst, nennt sich Hubschrauberfliegen. Ist wirklich so. Da hilft nur ein Simulator oder noch mehr Versuche, ggf. mit Trainingslandegestell.

    Frank

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    • mumpf
      Senior Member
      • 17.01.2011
      • 1034
      • Stephan
      • Bern, Schweiz

      #3
      AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

      hoi Johannes.

      Nun...bei einem heli ist es halt nicht so das er eigenstabil wie z.B. ein koax in der luft hängt!
      Der heli will dir immer in eine richtung weg, ist fast so wie du ein ei probierst aufzustellen. )
      Ich habe damals auch mit einem blade angefangen.
      Ganz normal ist aber das du in auf nick und roll eintrimmen musst. (sollten aber nicht zu extreme wege sein, ansonsten würde ich ihn mechanisch nochmals überprüfen)

      Schwebst mal so ca. 1M über boden...man sagt immer mindestens rotordurchmesser! Damit der bodeneffect nicht auftritt.
      Dannach kannst du ja mal kurz de nick und roll stick loslassen und gucken in welche richtung der heli weg geht. Danach trimmst du einwenig.
      Dreht dir der heli weg (gieren) trimmst du ein bisschen auf heck. ( Den original kreisel verfügt ja glaube ich nicht über heading hold) !?!

      Gruss stephan

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      • LordBernhard
        Member
        • 21.11.2010
        • 600
        • Bernhard
        • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

        #4
        AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

        Hallo Johannes,
        der Blade 400 ist eigentlich ein braver Heli.
        ßberprüfe mal den Pitch. Fürs Schweben und Rundflug reicht -10°/+10° und zyklisch 7°Vielleicht hilft dir das aus meiner Ausarbeitung:

        Vollkreis

        Einen Vollkreis ist ein kompletter Kreis, vor dem Heli- Piloten geflogen

        Um bei den ersten Versuchen nicht überfordert zu werden, solltest Du deshalb die Grundlagen wie Heck, Seiten, und Nasen-Schweben ausgiebig üben. Das Schweben in vielen Variationen gibt dir ein Sicherheitsgefühl, falls die ersten Versuche missglücken.

        Egal in welcher Lage sich der Heli befindet- die Steuerbewegungen der Fernbedienung: Nase hoch oder runter usw. sind immer gleich. Auch beim Nasenschweben ist Roll rechts oder links gleich. Selbst auf dem Rücken sind es die gleiche Steuerbewegungen. Nicht die Steuerbewegungen sind verdreht, sondern der Heli ist verdreht!!! Die Schwierigkeit besteht halt nur, immer genau zu erkennen wo gerade welche Seite vom Heli ist.

        Erkennst Du bei einer dir zugewendeten Person welcher der linke Arm ist?
        Ja? - Dann ist der Anfang schon geschafft.

        Hast Du dir schon einmal überlegt, ob Du im Heli sitzt, oder ihn vor dir fliegst? Spätestens beim ersten Looping würde dir übel. Beim 3D Fliegen ist es dann nur noch entscheidend zu wissen, welche Reaktionen der Heli im Flugraum macht, wenn Du die Knüppel bewegst, bzw. sich die letzte Aktion zu merken und demnach zu handeln.

        Merke:

        Sage dir deshalb beim Fliegen ständig: -Heli rollt nach rechts; Heli rollt nach links; Nase runter (*zum Landegestell); Nase hoch (*zum Rotor); Nase nach links; Nase nach rechts; Heli steigen (*zum Rotor); Heli sinken (* zum Landegestell) Heck herum (drehen).- (*Rückenflug).

        -Glaube fest daran, dass dein Heli genau das macht, was Du möchtest.-

        Ein rechtsdrehender Heli bleibt beim Standschweben (Heckschweben) nur auf der Stelle, wenn er leicht nach hinten und rechts geneigt ist.

        So auch beim Nasen- und Seitenschweben ist der Heli leicht geneigt um auf der Stelle zu bleiben. Die Knüppelbewegung sind die gleichen wie beim Heckschweben. Lediglich der Heli wird aus einer anderen Perspektive gesehen.
        Beim ersten Seitenschweben hilft schon dich mitzudrehen oder sich gedanklich hinter den Heli zu stellen. So als ob Du Heckschweben übst.

        Nasenschweben: Die Standschwebe ist ein absolut instabiler Zustand, weil hier keinerlei aerodynamisch stabilisierende Komponente (wie z.B. beim Flug mit Vorwärtsgeschwindigkeit) greifen. Deshalb beim Nasenschweben (ist auch fürs Geradeausfliegen sehr nützlich) den Heli permanent mit ganz minimalen Roll/ Nick und Heckausschlägen hin und her schaukeln. Nicht von dem veränderten Fluggeräusch verunsichern lassen. Versucht er auszubrechen, mit leichtem -Pitch- zucken- gelegentlich etwas Energie aus dem Rotor nehmen. Lasse dabei beide Knüppelausschläge immer kürzer werden, um nicht hektisch zu werden.

        Der Grund ist, zu sehen, dass der Heli ständig das macht, was man vorgibt und den Bewegungen der Knüppel folgt. So behältst Du ein gutes Gefühl, wie der Heli reagiert, wenn Du ihn wieder drehst. Er hängt somit an den Knüppeln.
        Ohne Aktivität weiß man, besonders bei einem eigenstabilen Heli, welcher nur kleine Korrekturen erfordert, plötzlich nicht mehr genau, in welche Richtung steuern, falls der Heli ausreißt und die Steuereingabe notwendig wird. Ein allgemeines Problem sind Ausreißer, welche durch nervöse Finger des Piloten selbst verursacht werden.

        Gewöhne dich daran, relativ zur Geschwindigkeit immer nur kleine kurze Knüppelausschläge zu geben. Um nicht zu übersteuern, nimmst Du sie, sobald der Heli die Richtung einschlägt, sofort wieder ein wenig zurück. Lasse öfter mal die Knüppel kurz (außer Pitch und bei schwierigen Passagen) in Mittelstellung zurückfedern um dich neu zu sortieren. Keine Angst, der Heli fällt so schnell nicht runter. Er folgt noch ein Stück der eingeschlagenen Flugbahn. Dadurch bleibt dir wunderbar Zeit den Flug weiter zu planen.
        Du steuerst lediglich einzelne gewollte Richtungswechsel. Jetzt merkst Du, dass man einen Heli auch mal bewusst kontrolliert fliegen lassen soll; und nicht grundlos andauernd gegensteuern braucht, damit er das macht was man will. Du wirst überrascht sein wie gut dein Heli fliegt. Genial, gelle!

        Beim parallelen Nasenschweben hat sich als anfängliche Nothilfe und auch bei Windböen bewährt, dass Du den Roll-/Nickknüppel einfach dorthin bewegst, wohin der Heli zu driften versucht. ßblicherweise driften rechtsdrehende Helis ja beim parallelen Nasenschweben von vorne aus gesehen, nach rechts ab (eigentlich nach links: also nach rechts korrigieren); und das sollte, um den Heli zu beruhigen, anfänglich auch die meiste Aufmerksamkeit beanspruchen. Also, um beim parallelen Nasenschweben zu korrigieren, immer den Knüppel dorthin bewegen, wo sich der Blattkreis nach unten neigt.
        Sonst schwebt der Heli gewöhnlich auch in die geneigte Richtung weiter.

        Wenn Du unsicher, oder beim Fliegen gänzlich die Orientierung verloren hast, nicht versuchen auf einmal mit allen möglichen Lenkbewegungen zu korrigieren. Schon während der Schrecksekunde Knüppel lockern und ohne Hektik, sofort im Schwebepitch nach und nach die Nasen- Hecklinie zum Erdboden gerade stellen, das Heck in erkennbare Ansicht drehen und den Heli mit schnell kürzer werdenden Knüppelbewegungen auspendeln. Lenkst Du irrtümlich die falsche Richtung, bleibt nur eine Gegenseite, um schnell auszugleichen, was Du selbst verursacht hast. Mitunter kann es aber in Extremsituationen sinnvoller sein, die ungewollte Richtung weiter zu steuern; zur wegdriftenden Seite mit etwas Pitch geben hoch in eine erkennbare Fluglage zu fliegen� Eigentlich der Aktion des Heli etwas voreilen, wodurch Du Zeit gewinnst die Kontrolle zu behalten.

        Bedenke hierbei, dass ein Heli bei 0° Grad Pitch am agilsten auf Roll und Nick reagiert, für schnellstmögliches lenken. Ist natürlich kein Allheilmittel, weil situationsbedingt- jedoch besser etwas davon anwenden, als paralysiert den Absturz zu beobachten.

        Merke:

        -Nicht zeitgleich alles steuern. Erst Nasen- Hecklinie, danach Rotor bodenparallel ausrichteten, erst dann wieder Pitch geben.-

        Weil ein Heli, wie später noch erläutert wird, nicht selbstständig fliegt, und abhängig von den Kommandos des Piloten aktiv in der Luft gehalten wird, ist es natürlich sinnvoller das Erstgesagte zu beherzigen, die Fluglage in der Bewegung genau zu wissen und bewusst die geplante Flugrichtung anzugeben.
        Alles Andere hilft zwar auch; aber es entstehen Denkfehler, welche irritieren und die Sache verkomplizieren.

        Hast Du das erstmal verinnerlicht, dann wirst Du feststellen, dass z.B. beim auf der Stelle schweben in jeder Ansicht die Knüppelbewegungen gleich sind.
        Also: Der Pilot wartet nicht ab bis der Heli weg driftet, sondern bestimmt selbst die Flugmanöver; und sollte dann immer wissen wohin er lenken will�

        Weil der Vollkreis komplexe auf einander folgende Steuerbefehle verlangt, ist es von Vorteil die Knüppel mit nur ganz leichtem Druck der Daumenspitze von oben auf die Knüppel so entspannt zu halten, dass sich Daumen und das erste Glied des seitlichen Zeigefingers berühren. Oder halte die Knüppel einfach so wie es dir am besten passt. So können Bewegungen nach allen Seiten schnell, kontrolliert ausgeführt werden; und Du behältst die ßbersicht der jeweiligen Stellung.

        Merke:

        -Je entspannter Du die Knüppel führst umso leichter fliegt auch dein Heli.-

        Herzliche Grüße
        Lord Bernhard
        Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
        Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

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        • heliopterix
          heliopterix

          #5
          AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

          Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, so verhält sich ein heli nun mal. Wenn du keinerlei Erfahrung am Sim hast kommt dir das natürlich komisch vor. Als ich das erste Mal am Sim geflogen bin konnte ich das Ding kaum 3 sek. in der Luft halten, aber nach einigen Stunden üben ging ein flotter Rundflug ohne Probleme.

          Hab so auch dann beim echten Heli ohne Trainingslandegestell angefangen, nur mit schweben. Du kannst nämlich noch so lange am Sim üben, wenn du dann das erste Mal mit dem echten fliegst startest du fast wieder von vorne, allerdings geht dann das schweben schon recht gut im Normalfall!

          Reparieren ist doof, kenn ich, bin auch gerade dabei, aber wir werden das schaffen! Nicht aufgeben!

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          • hbert
            Gesperrt
            • 02.01.2011
            • 994
            • Robert
            • Regensburg

            #6
            AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

            Ich will einfach nur meinen Vorrednern beipflichten und dir noch sagen: dran bleiben! Es macht irgendwann ganz plötzlich *PLOPP* und dann gehts

            Und das dauert keine Ewigkeiten. Aber SIM-Training ist auf der einen Seite unabdingbar - schon um Reparaturkosten zu sparen - auf der anderen Seite heißt es aber dann: Arschbacken zusammen kneifen und fliegen, fliegen, fliegen!

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            • BrokenArrow69
              BrokenArrow69

              #7
              AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

              Moin,

              ja ich würde Dir auch einen Simulator empfehlen. Den Phoenix 3.0 gibt es für 89,- Euro. Der ist schon sehr brauchbar.

              Helifliegen ist in etwa wie wenn Du versuchst eine Murmel auf einer Glasplatte in der Mitte zu halten. Du musst fast permanent in eine Richtung korrigieren.

              Bloss wenn der Heli immer nur in eine Richtung wegdriftet ist das unnormal und muss -zumindest bei einem Paddelheli- gegengetrimmt werden.

              Dein Heli verhält sich anscheinend völlig normal. Keine Sorge, mein erster Flug mit einem CP hat auch nur 2-3 Sekunden gedauert. Ich konnte ja schon Koax fliegen, daher dachte ich das sei alles kein Problem...

              Ich denke jeder, der alleine ohne Simulator und/oder kundige Personen an das Helifliegen herangeht, baut nach wenigen Sekunden einen Crash.

              Nicht aufgeben, es lohnt sich!!!


              LG
              Siggi

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              • St.Johannes
                St.Johannes

                #8
                AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                Hallo an alle fleißigen Helfer!

                Danke für die vielen Reaktionen auf meinen "Hilferuf".

                Wenn ich alle Antworten zusammenfasse, verstehe ich es so, dass der Blade 400 ohne Korrektursteuerungen an Roll und Nick nicht stabil schweben kann. Ich muss mich also von den Flugeigenschaften des Lama V3 und des CB 100 verabschieden und mehr üben. Bei meinem Hilferuf ging es mir vor allem auch darum, zu erfahren, ob der Heli mit der von mir beschriebenen Neigung, ständig in verschiedene Richtungen zu driften, richtig eingestellt ist, oder ich noch etwas verändern muss.
                Meine Pitch-Kurve habe ich nach einer Anleitung aus dem Internet an der DX6i wie folgt eingestellt: L = 35%, 2 = 42,5%, 3 = 50%, 4 = 75%, H = 100%. Ist das eine vernünftige Einstellung für einen Anfänger?

                Und das oft angesprochene geduldige ßben, auch am Simulator, muss ich wirklich noch verinnerlichen. Als eher ungeduldiger Mensch wird das noch ein hartes Stück Arbeit.

                Mit besten Grüßen
                Johannes

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                • St.Johannes
                  St.Johannes

                  #9
                  AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                  Hallo Heli-Flieger!

                  Zu meiner letzten Antwort möchte ich noch den Link ergänzen, nach dem ich meine Fernsteuerung DX6i eingestellt habe.

                  http://www.youtube.com/watch?v=PBXxAnSZWuc

                  Dort findet sich unter der ßberschift "HorizonRC.com How-To: First Time Blade 400 Pilots - Try our DX6i Setup" ein Video mit der Anleitung, zur Einstellung für Anfänger.

                  Sofern jemand Zeit findet, sich das Video anzuschauen, wäre ich für eine Rückmeldung dankbar, ob die dort gezeigten Einstellungen wirklich für mich als Anfänger sinnvoll sind.

                  Mit besten Grüßen
                  Johannes

                  Kommentar

                  • St.Johannes
                    St.Johannes

                    #10
                    AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                    Hallo Lord Bernhard!

                    Danke für deine ausführliche Rückmeldung. Deine "Anleitung" werde ich mir für die nächsten Flüge zu Herzen nehmen.
                    Zitat: ßberprüfe mal den Pitch. Fürs Schweben und Rundflug reicht -10°/+10° und zyklisch 7°
                    Ich haben meine Pich-Kurve folgendermaßen eingestellt:
                    L = 35%, 2 = 42,5%, 3 = 50%, 4 = 75%, H = 100%.
                    Ist das eine sinnvolle Pich-Kurve für Anfänger?

                    Mit besten Grüßen
                    Johannes

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                    • oldgreenhorn
                      oldgreenhorn

                      #11
                      AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                      Hallo Johannes,

                      üben, üben, üben - ich hab am Anfang auch nicht geglaubt, dass ich einen Heli zum ruhigen Schweben bringen kann - aber es geht - versprochen

                      Gruß, Andreas

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                      • St.Johannes
                        St.Johannes

                        #12
                        AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                        Hallo Heli-Piloten!

                        Nachdem ich mir alle eure Rückmeldungen durchgelesen habe, habe ich mir hier im Forum auch noch einige Videos angeschaut. Bei den Aufnahmen sieht es immer so aus, alsob der Heli wie angenagelt in der Luft schwebt. Wie viel Steuern an der Funke ist denn für solch ein Schweben erforderlich?
                        Gruß
                        Johannes

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                        • Aldebaran
                          Member
                          • 08.09.2008
                          • 251
                          • Karsten
                          • www.mfc-tarp.de

                          #13
                          AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                          Hallo Johannes
                          Wenn der Hubschrauber einmal richtig eingestellt ist, und die Programmierung des Senders zu Dir und Deinem Modell passt, dann sind es nur ganz kleine Knüppelbewegungen die gemacht werden um den Heli auf der Stelle zu halten. Allerdings sind die kleinen Steuerbewegungen ständig zu machen. Manchmal braucht man für 2 - 3 sek. nicht steuern, aber oft ist es ein ständiges kontrollieren und vergleichen zwischen dem was der Heli macht, und dem was Du eigentlich machen wolltest.

                          Aber wie die anderen schon geschrieben haben: Dran bleiben!!

                          Gruß, Karsten
                          Mini Titan im Rumpf (A109), Vario JetRanger, Voodoo 700, V977/K110

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                          • hbert
                            Gesperrt
                            • 02.01.2011
                            • 994
                            • Robert
                            • Regensburg

                            #14
                            AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                            Nur eins: -10° Pitch fürs Schweben und Rundflug ist völliger Schwachsinn. Ausser natürlich du absolvierst diese Disziplin auf dem Kopf.

                            Kommentar

                            • Gyros
                              Gyros

                              #15
                              AW: Blade 400 - Wie muss er sich im Schwebeflug verhalten?

                              Zitat von Xantrix Beitrag anzeigen
                              Das, was Du gerade erlebst, nennt sich Hubschrauberfliegen. Ist wirklich so. Da hilft nur ein Simulator oder noch mehr Versuche, ggf. mit Trainingslandegestell.

                              Frank
                              Kann man so nicht pauschal sagen. Die Eigenstabilität eines FP ist nie ganz Null aber sie ist weniger stark von äusseren Faktoren gefährdet wie bei Koaxial und Microhelis. Sprich: Sie sind fast immer gleich instabil oder stabil.

                              Der Blade 400 ist nicht gerade der stabilste Heli wenn man mal in eine "höhere" Klasse aufsteigt und mal mit einem Schüler-Trainer Kabel einen 500er oder grösser steuert, dann merkt man was ich meine. Mein EX-500er lag im Schwebemodus fast wie ein Brett in der Luft, war viel präziser und gutmütiger als der Blade 400. Rein im Schwebe und Rundflug wäre er mir nie abgestürzt, es passierte halt weil ich Kunstflug riskieren wollte und der Heli dafür nicht optimiert war (viel zu zahm eingestellt, für Kunstflug gar nicht gut) und meine Fähigkeiten zu klein..

                              Es ist also nicht nur "Helifliegen" es kommt auch auf den Heli an.

                              Nichtdestotrotz ist es gut zu sehen dass du wenigstens einen 400er benutzt und nicht etwas noch kleineres, da es nochmal schwieriger wird (sofern er ein FP ist und kein Spielzeugheli). Was ich an deiner Stelle tun würde ist den Phönix Sim kaufen, (der Blade 400 ist dort auch dabei, ist vom selben Hersteller, recht hoher Realismusgrad) und üben bis der Arzt kommt. Danach kannst auch noch ein paar Flugstunden nehmen und danach sollte es eigentlich klappen...

                              Irgendwann wirst du sicherlich auch noch was grösseres fliegen, und dann wirst du verstehen was ich meine.
                              Zuletzt geändert von Gast; 11.04.2011, 02:06.

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